Der Bonus Card Schmäh
Ich, viel Zeit im Mutterschutz, beschäftige mich der wahnsinnig interessanten Frage ‘Welche Kundenkarte nehm’a denn? Bipa oder DM? Dazu ist zu sagen: ich hasse Bipa. Zu viel rosa, zu viel ‘Wir sind Biiiiipaaaaa!!!, unsymphatische Eigenmarken.. na ja, oder einfach nur Prägung…
Gut, angsichts der bevorstehenden Großeinkäufe von Windeln und Babynahrung überwinde ich meine Ablehung egen Kundenkarten aller Art und fülle alles Erdenkliche für so eine DM Kundenkarte aus – OHNE natürlich den Beipacktext GENAU gelesen zu haben…
Monate später: der Einkaufskorb biegt sich unter Windeln & Co .. ich an der Kasse und will irgendeinen Vorteil aus meiner Karte rauschquetschen… nix da. Im ‘Bonusheft’ ,das frau sich als ‘do-it-yoursefl’ Kundin auch selbst ausdrucken darf, ist nur Zeugs drin, das noch nie meine ‘Warenkorb’ gestreift hat. UND TATSÄCHLICH: Kein einziges Babyprodukt.
Ich: das kann ja nicht sein. Frage mich durch. Werde fünding. Ja, doch. Es gäbe schon auch was für die Zielgruppe ‘Eltern’…. ich könne mein Punkte ‘Aktion Leben’ (sic!!! die erzkonservative ‘Schwangerenberatung’ der Erzdiazöse Wien!!!) SPENDEN. Wie lieb. Ich frag mich, warum sie die Windeln für schlechterverdienende Alleinerzieherinnen nicht gleich in der Filiale günstiger oder gratis hergeben. Warum muss da ein ‘charity’ Umweg mit der Moralkeule über die Kirche gemacht werden???
Vor Zorn hau ich gleich meine Plastikkarte weg. Um dann doch ein paar Wochen später reumütig die Ersatzkarte zu zücken.. denn den -10%-Gutschein lass ich sicher nicht verfallen. Und da kauf ich dann was ganz was Teures!
förster um 11:03 pm am April 21, 2011 Permalink |
Naja, es muss ja niemand spenden, sondern nur wer eine gescheite Schwangerschaftsabbruchsberatung sinnvoll findet. Und das paßt ja zur Zielgruppe Eltern….
Kitty um 8:21 am am April 22, 2011 Permalink |
Wer eine gescheite schwangerschaftsabbruchsberatung will, sollte besser nicht zur aktion leben gehen
funkelblau um 8:34 am am April 22, 2011 Permalink |
ich verstehe den Zusammenhang überhaupt nicht, wenn man Kinder hat, heißt das nicht das man Experte ist zum Thema Schangerschaft oder der Entscheidung ein Kind auszutragen oder nicht, das darf und muss jeder selbst entscheiden, denn jeder zieht seine eigenen Kinder groß und so stützend ist die Gesellschaft nicht, droht nur und verteufelt (Aktion Leben) wenn die Kinder dann aber geboren sind, da fangen die Probelme an, vorallem wenn der finanzielle und soziale Background nicht vorhanden ist, ein Mühsames Thema, es macht einen nicht zu einem besseren oder Rechtsprechenden Experten das Elternsein