Kaufmannsladen im 21. Jhdt

Hi und da kommt mein Sohnemann auf die Idee einen Shop zu gestalten.

So war das letzte Mal ein IKEA, der spontan im Zimmer eingerichtetwurde.

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Mit einem grossem blauen Ikea Sack ging ich dann “einkaufen” und kam mit zwei Holzsesselchen wieder.

Einer dieser Sessel war jedoch “kaputt” und so wurde mir liebenswürdigerweise von dem kleinen Verkäufer eine Gutschrift für einen neuen Sessel ausgestellt. Kundenservice auf höchstem Niveau.

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Liam’s neuester Coup ist die DM-Filiale, die er in unserer Küche “eröffnet” hat – wochenlang wurden diverseste Verpackungen gesammelt und gereinigt, sogar Müslisackerl wurde feinsäuberlich mit Füllmaterial gefüllt und zugeklebt.

Und wehe er erwischte mich dabei, als ich heimlich die ausgequetschte Zahnpastatube in den Müll werfen wollte, nix da, alles wird verwendet.

Das i-Tüpfelchen war Liams Anfrage in einer DM-Filiale, ob die Damen ihm denn liebenswürdigerweise ein paar Plastiksackerl, Werbebroschüren und Kundenkartenbögen abgeben würden.

“Weil ich richte zu Hause gerade einen DM ein” war dann die Ansage, die jedes Verkäuferin weichkochte.

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Am letzten Tag vorm geplanten Aufbau der Filiale wurde dann das Logo nachgemalt, bei der Befestigung habe ich ihm geholfen. Während des Einrichtens der Filiale, für die ich ihm behilfsmässig ein altes Schuhregal  und diverse Hocker zur Verfügung stellte, hat er sogar Preisschilder gestaltet.

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Eine Spielkasse aus Kleinkindzeiten, ein altes Telefon, Stempel und zusammengesammelten Münzen aus allen

Ländern der Welt runden diese Einkaufswelt ab.

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Von Anfang an war mir klar, dass es bei dem Ganzen nicht um das “Einkaufen spielen” geht, dass vor allem bei jüngeren Kindern noch vorherrscht sondern um die schaffende Aufgabe selbst. Ein Projekt vor Augen zu haben und von Anfang bis Ende planen und durchführen, eine Übung fürs Leben.

Kaufmannsladen haben wir nie besessen, aber im Nachhinein betrachtet war das gut so, da die Grösse eines Kaufmannsladen der Phantasie auch nur begrenzt Raum bietet.

Diese Art sich zu entfalten kostet den Eltern ein wenig  Zeit und  Nerven, aber kein Geld und ist daher sehr empfehlenswert.