I believe in a thing called…….? Religionsunterricht pro/con??
Anlässlich des (Vor-)schulstarts meines Sohnemannes, möchte ich hier mal eine Diskussion aufwerfen!
Wie geht es Euch mit Religionsunterricht?
Barry, Liams englischer Daddy ist totaler Atheist und wenn würde für ihn nur Chruch of England in Frage kommen. Mit dem österreichischem Katholizismus kann er wenig anfangen.
Ich glaube, aber es ist nichts greifbares an das ich glaube und ich kann mit der Kirchenfrömmelei in Österreich echt sehr, sehr wenig bis gar nichts anfangen.
Wir waren uns in einem Punkt immer einig, nämlich dass Liam nicht getauft wird und von uns mit der Freiheit aufwächst, zu wählen an was/wen er glauben will.
Tja und dann die Schule:
die Wahl der Schule fiel etwas unfreiwillig, da mein Sohn zwar schulpflichtig aber nicht schulreif ist und ich daher einen Last-Minute-Vorschulplatz bekam.
Hier wurde sofort klar gestellt: Ent
weder ich melde ihn für den Kathollischunterricht an oder er ist eine Stunde quasi unbetreut und wird in eine andere Klasse gesteckt.
Welche Wahl hättet Ihr getroffen?
Ich habe mir im März Bedenkzeit erbeten, nur um dann im Juni beim ersten Elternabend damit konfrontiert zu werden, dass er BEREITS angemeldet ist.
Also man sieht, dass hier ein bisschen Druck in eine bestimmte Richtung gemacht wird.
Was sind Eure Erfahrungen?
Die Schule, an die der Sohn einer Freundin gehen wird, bietet als Ersatz für den Religionsunterricht eine Art “Weltenkunde” oder Ethik an, so genau weiß ich das jetzt nicht, aber das klingt sehr interessant.
Ich sehe es mal gelassen und warte auf die ersten Erzählungen meines Sohnes.
Es gibt ja auch genug weltoffene Religionspädagogen da draussen, die hoffentlich nicht mit dieser ANGSTpolitik arbeiten.
Nun ist es auch so, dass Liam sich schon seit einem Jahr stark für die Entstehung der Erde und des Lebens interessiert und die Urknalltheorie sein Ein-und Alles ist.
Ich bin daher sehr neugierig darauf wie es sein wird, sollte er hier über Adam und Eva etc. unterrichtet werden. Wie ich Liam kenne, wird er ziemliche Diskussionen anzündeln.
Eine aufregende Zeit.
Aber auch ärgerlich, dass es nur entweder das Eine oder das Andere gibt….
marcin um 8:09 pm am August 15, 2010 Permalink |
Wir sind katholisch und orthodox. aber das nur nebenbei. der druck entsteht nur wegen der kinderanzahl. nicht wegen religion. für meine tochter war es einfach gut diese stunde mehr in der schule zu sein. um diesen einstieg in einen neuen abschnitt
zu schaffen. ich sags mal so in wien ist die pädagogik noch immer postmodern. es wird halt was erzählt, es ist die volksschule. allgemeinbildung kann ich es noch nicht nennen.
dafür wird zu wenig gesagt wann türkische familien feiern oder was atheisten so machen. meine tochter geht in religion. hier in wien. wenn nach mir ginge würd ich die eine stunde kunst oder irgendwas mit film unterrichten. die eine stunde.
Patrice um 9:23 pm am August 15, 2010 Permalink |
Naja – besser betreut als unbetreut natürlich. So lange es keine bessere Lösung gibt jedenfalls. Nachdem nicht einmal die Getauften, die in die hin und wieder in die Kirche gehen, an einen Gott mit Rauschebart glauben, sondern diffus an `etwas Höherem´, wird auch Liam höchstwahrscheinlich trotz Religionsunterricht weiterhin an der Urknalltheorie festhalten.
kirschlolli um 9:59 pm am August 15, 2010 Permalink |
Wäre sehr froh über Weltenkunde. Aber ich finde auch nicht, daß katholischer Religionsunterricht den Ethikunterricht ersetzen kann. Sind zwei ganz ganz unterschiedliche Fachbereiche…Alle sollten Ethikunterricht haben und die Katholerer können zusätzlich in Religion gehen.
Admin Assi um 4:38 pm am August 16, 2010 Permalink |
wird schon nicht so schlimm werden, ein paar nette geschichten für kinder. keine hardcore-koranschule (hoffe ich doch). erwachsene sehen das oft zu verkrampft, kommt mir vor, man weiss einfach schon zuviel weltliches & grausliches von der institution kirche