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    Patita um 22:02 am 19. April 2011 Permalink | antworten
    Begriffe: dünkel, , , kind, , , , , vertrauen   

    Glückskeks 

    Als solches empfinde ich mich. Jedenfalls seit ich wirklich an ein glückliches und somit auch ein glückbeseeltes Leben glaube, also seit einem guten Jahrzehnt. Das Haus hier mit dem Garten war definitiv ein Haupttreffer, abgesehen von meinem Liebsten und unserem Kind natürlich. Auch die Tagesmutter war, bzw. ist ein Glückstreffer. Ich wusste, auch während dieses ganzen Zirkus mit der Kinderkrippe, der in meinem Inneren stattfand, dass es die Idealversion für uns alle gibt. Ich hörte nicht auf, daran zu glauben. Kurzfristig versteifte ich mich auf eine Montessori-Kleinkindgruppe. Sie erschien mir ideal. Die Vorgespräche waren so, wie sie sein sollten, nämlich offen, menschlich, persönlich, an dem Kind genauso interessiert, wie an den Anliegen der Eltern und es schien den Verantwortlichen auch wichtig zu sein, ihre Methoden zu erklären. Wirklich schön. Ich kam mir gesehen vor. Mein Sohn wurde gesehen. Wir waren willkommen. Die Montessori-Idee gefällt mir ohnehin, die Pädagoginnen scheinen wirkliche Profis zu sein, eine von ihnen ist sogar Pikler-Pädagogin. Und von Pikler bin ich sowieso überzeugt. Alles perfekt also für meinen Wunsch, dass mein kleiner Hase einen gesunden sozialen Umgang lernt. Von Anfang an. Nicht vorgekaut, sondern mit der Möglichkeit, selber zu erkennen, mit der schönen Methode des Spiegelns bei Konflikten. Und auch ich würde die erhoffte Inspiration für meinen Alltag zu Hause mit meinem Kind bekommen. Man verliert sich ja immer wieder so leicht in irgendwelchen alten Mustern. Ach, diese ideale Welt – sie ist so schön!

    Aber es gab auch Aspekte des Ganzen, die nicht so gut passten, wie z. B. die Kosten. Nicht, dass ich glaube, dass das Angebot dieser Gruppe nicht ihr Geld wert wäre, ganz im Gegenteil. Ich finde, diese Menschen sollten wesentlich mehr verdienen. Aber für unser Haushaltsbudget sind diese Beträge leider nicht in einer Größenordnung, die einfach aus der Portokassa entnommen werden könnten. Trotzdem, auch da glaubte ich weiter an die Machbarkeit – wo ein Wille, da ein Weg. Der zweite Nachteil waren die Öffnungszeiten. Ich habe hier schon mal erwähnt, dass uns mit einer Nachmittagsbetreuung am meisten geholfen ist, da der Kindesvater sich die Vormittage so gut wie immer frei einteilen kann, die Nachmittage jedoch nicht. Und wie es bei mir ab Herbst aussehen wird, kann ich noch nicht sagen. Es scheint mir jedenfalls recht unrealistisch bei meiner Arbeitsstelle nur vormittags zu arbeiten.

    Also stieß ich glücklicherweise in der Zwischenzeit auf unsere Tagesmutter – auch das wurde hier schon genauer geschildert. Mein Sohn ist ihr erstes Tageskind. Schon am Telefon sagte sie mir, dass sie sich mit den Zeiten nach den Wünschen der ersten Familie richten wolle. Was für ein Glück – ich bin nicht so oft die Erste. Meinem Kind gefiel es dort von Anfang an sehr gut. Man kann es spüren, dass es sich wohl fühlt. Ich selber schwankte in den ersten Wochen. Diese Frau schien mir ihren eigenen Sohn viel zu sehr zu bemuttern. Die Grundsätze von Reformpädagogik schienen ihr nicht wichtig zu sein, dafür aber Höflichkeitsfloskeln und Umgangsformen. Nicht, dass Höflichkeit nicht auch von mir ein gern gesehener Wert wäre, aber mit einem ganz anderen Stellenwert. Handgeben als Muss, wenn jemand kommt oder geht, erscheint mir weder für Kleinkinder, noch für sonst irgendjemanden gut. Wenn man seine Freundlichkeit oder Zuneigung ausdrücken möchte, wird man, in jedem Alter, Mittel und Wege finden, dies zu tun. Wenn es passt, dann auch durch Handgeben. Training erfordert das meiner Meinung nach nicht. Naja.

    Als sie mir eines abends beim Abholen erzählte, dass sich die beiden Jungs an diesem Tag das erste Mal wegen eines Spielzeugs gestritten hätten, und dass sie gar nicht recht gewusst hätte, wie sie damit umgehen sollte, fiel mir das Herz in die Hose. In der Montessori-Gruppe hätten sie das sehr genau gewusst, schoss es mit durch den Kopf. Ich wusste nicht, was antworten. Ich antwortete auch nicht. Erst zu Hause, nach Stunden (oder waren es Tage?), kam ich zu dem Punkt, eine große Wertschätzung dieser Frau gegenüber zu empfinden. Sie hat sich mir gegenüber in ihrer vollen Echtheit gezeigt, ganz ohne Maske, ganz ohne Dünkel. Sie hatte mir ihr vollstes Vertrauen entgegen gebracht!

    Nochmal ein paar Tage später fragte sie mich sogar um Rat. Sie wollte wissen, wie ich mit meinem Hang zur Reformpädagogik eine konkrete Situation handhaben würde. Nicht nur, weil sie daran interessiert wäre, meine Vorstellungen in Bezug auf die Erziehung meines Kindes bestmöglich zu erfüllen, nein, vielmehr, weil sie in dieser konkreten Situation mit ihrem eigenen Sohn nicht genau wüsste, was am besten wäre. Mir blieb wieder der Mund offen. Diesmal antwortete ich. Ich drückte ihr meine Wertschätzung für unsere Gesprächsbasis und ihre Unvoreingenommenheit aus. Nun war es an ihr, erstaunt zu sein. Wie eine Kuh mit großen Augen – und das sei jetzt bitte völlig liebenswürdig verstanden – blickte sie mich an und sagte: “Aber das ist ja die Grundlage dieser Arbeit, wir müssen zusammen arbeiten! Ob wir wollen oder nicht, wir sind jetzt eine große Familie!”

    Das Schwanken hatte ein Ende. Mein Kind ist in guten Händen und hat manchmal sogar schon Tischmanieren… icon wink Glückskeks

     
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    Patita um 13:15 am 25. January 2011 Permalink | antworten
    Begriffe: , demotivation, , freiheit, kind, , krippe, Leben, , macht, , , prüfung, , Schule   

    Referompädagogik 

    Dies war mein Kommentar zu Nels Aufruf eine eigene private Kinderbetreuungseinrichtung in Wien anzudenken. Ich finde das Thema so wichtig, dass ich ihn hier nochmal  etwas redigiert als Eintrag poste…



    Mich interessieren Gedankenspiele zum Thema Reformpädagogik, sowohl vor, als auch während der sogenannten Schulzeit.

    Und zwar geht es mir um die Form und gar nicht so sehr um die Lehr- bzw. Lerninhalte. Ich bin davon überzeugt, dass der Mensch grundsätzlich ein Verlangen nach Entdecken, nach Erforschen, nach Lernen hat, ganz natürlich. Schauen wir uns doch unsere Kinder, unsere Babys an. Denen brauchen wir nicht erzählen: so, jetzt musst du lernen, Deine Augen scharf zu stellen, lernen, die Stimme von Papa und Mama zu unterscheiden. Oder: lern mal, die Stufen rauf zu krabbeln. Nein, die machen das alles ganz von selbst. Jede und jeder meist ganz unterschiedlich, auf eine ganz individuelle und kreative Weise. Manchmal in Varianten, die uns wir Erwachsenen nie erträumt hätten…

    Ich glaube ganz fest, dass diese Neugierde unser ganzes Leben erhalten bliebe, würden wir nicht belehrt, dass wir Dinge falsch gemacht hätten, weil wir sie anders gemacht haben, als erwartet. Dass wir sie deshalb nochmal machen müssen, und zwar so wie erwartet. Und schon beginnt ein Spiel von Demotivation und Motivation, das nie hätte sein müssen. Ein Spiel von Macht, in dem der Stärkere versucht seine eigenen Defizite auszugleichen. Sowas kennen wir doch alle, spätestens seit unserer Schulzeit. Und da wir es von damals kennen, sind auch wir nicht verschont, die Rolle des Stärkeren einnehmen zu wollen. Selbst wenn man das weiß, passiert es leider all zu oft…

    Hinzu kommt dieses ewige Sitzenmüssen, viel zu wenig Bewegungsmöglichkeiten und nur eine Turnstunde pro Woche. Ich finde, es gehört umgekehrt, der Körper braucht seine Freiheit, dann hat sie auch der Geist. Es gibt Einrichtungen, die kommen mit einer halben Stunde Lerneinheit am Tag aus!

    Das sind die Alternativen. Alternativen in denen nicht nur der (Vor)Schulstoff alternativ beigebracht wird, sondern in denen überhaupt alternative Lebenskonzepte erforscht werden können. Einrichtungen, in denen es nicht um Leistung geht, oder um Geld oder Macht, sondern um Glück, um Leben. Dieser andere Weg zu lernen beginnt schon viel früher, als Schule, es beginnt mit der Geburt. Wir müssen den Kids nicht ständig zeigen, wie etwas funktioniert, der Spass ist doch, es selbst zu entdecken!

    Die größte Herausforderung liegt also bei den Eltern, bei uns. Selbst wenn wir das theoretisch alles toll finden, leben wir doch schon sehr angepasst in den gesellschaftlichen Normen, wissen in der Leistungsgesellschaft auf irgendeine Art und Weise zu funktionieren. Wenn wir nun unseren Kindern völligen Freiraum, und zwar nicht nur fürs Lernen, sondern fürs Leben, geben (was übrigens nichts zu tun hat mit keine Grenzen setzen), ist es sehr wahrscheinlich, dass dabei Formen heraus kommen, mit denen wir Probleme haben, sie anzunehmen. Weil wir eben anders sozialisiert und konditioniert worden sind. Das heißt, einen alternativen Lebensraum für unsere Kinder zu bieten, in dem sie ihrem natürlichen Drang zu lernen folgen können, bedeutet, dass wir uns als Erwachsene und Eltern auch wieder auf diese Stufe begeben müssen, losgelöst von sämtlichen Egos, die wir seither angesammelt haben…

    Gerne würde ich diese Herausforderung annehmen. Das Problem liegt allerdings bei der Finanzierung. Solche Einrichtungen sind natürlich immer auf Privatinitiative. Selbst wenn sie ein Schulstatut haben oder sonstwie öffentlich anerkannt sind, sind soche Einrichtungen immer teurer (für die Eltern), als öffentliche Einrichtungen. Sogar wenn sie staatliche Förderungen bekommen, die Gehälter müssen trotzdem irgendwie bezahlt werden.

    Schon wieder was für eine Mehrklassengesellschaft…

     
    • Nel um 21:28 am 25. Januar 2011 Permalink | antworten

      Finde ich super. Ich habe noch nicht auf deinen Kommentar geantwortet, es ist grad zu viel los bei uns. Wenn ich das Geld aufgestellt habe, dann müssen wir unbedingt gemeinsam über das Inhaltliche reden … Wenn, wenn, wenn. Danke jedenfalls!

    • patita um 12:40 am 26. Januar 2011 Permalink | antworten

      klingt super – freu mich schon darauf! bis dahin: tief durchatmen! ;-)

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    Patita um 13:32 am 24. January 2011 Permalink | antworten
    Begriffe: heimlich, hyper, kind, , , tage, zucker   

    Die heimlichen Tage 

    Es ist soweit, das lang vorgeahnte ist da: Ich muss mich verstecken oder tricksen, um zu naschen. Und das ist gerade an den Tagen der Tage (an die ich mich übrigens immer noch nicht wieder gewöhnt habe, und die mich jedesmal wieder völlig überraschen) ein Thema. An diesen Tagen brauch ich Schoki, ich muss was Süßes essen. Es muss einfach sein, ich kann es nicht anders erklären. Damit hätt ich ja kein Problem, nur mein Sohnemann will dann naturgemäß auch davon haben – und das ist (m)ein Problem. Ich möchte, dass er so wenig Zucker wie möglich zu sich nimmt, was bisher, sogar über Weihnachten, gut funktioniert hat. Ich möchte nicht, dass er genau wie ich, zum Junkie gewöhnt wird, ich möchte seine Zähe schonen – und, wie ich mittlerweile auch festgestellt habe – sein Gemüt. Vor Kurzem hat er sein drittes oder viertes Stück Kuchen in seinem Leben gegessen und wurde unmittelbar darauf unglaublich hyper-manisch-ich-weiß-nicht-wohin-mit-meiner-Energie. Es kam mir vor, als ob er nicht wüsste, wie er gleichzeitig auf die Couch klettern und von ihr wieder runterspringen soll, oder was er vorher machen soll. Dabei hat er gequietscht, war einigermaßen waghalsig und stand ziemlich außer sich. Dieser Zustand hat locker 30 Minuten angehalten. Wär nicht eine Freundin da gewesen, die mir von ähnlichen Beobachtungen mit ihrem Neffen erzählt hat, wär ich gar nicht auf den Zusammenhang gekommen. Unglaublich…! icon wink Die heimlichen Tage

     
    • susi um 11:06 am 26. Januar 2011 Permalink | antworten

      Ha lieb! Kenn ich. Selber auf Süchtler unterwegs sein, aber dem Kind nichts `gönnen´. Und dann noch zum Zähneputzen zwingen. Urmühsam. Meine Eltern haben sich das bei mir nicht angetan. Ist immer sehr spannend beim Zahnarzt. Ich esse jetzt immer erst Schoko, wenn der Kleine schläft…

    • patita um 12:43 am 26. Januar 2011 Permalink | antworten

      zähneputzen ist glücklicherweise eh bei uns sehr gefragt. zahnpasta ablutschen könnte sogar öfter als 2 bis 3 mal am tag stattfinden…. ;-)

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    Patita um 14:30 am 13. December 2010 Permalink | antworten
    Begriffe: badewanne, , büsche, dachflächenfenster, freund, , geräte, handwerker, haufen, , iglu, , kind, , langsam, , rücken, ruhe, , , stromausfall, techniker,   

    Eingewöhnung 

    Der Text ist knapp zwei Wochen alt, alles ist schon anders. Ich möchte ihn Euch trotzdem nicht vorenthalten…

    Es geht langsam voran, aber es tut sich was. Ich beginne mich zu Hause zu fühlen, hier am Berg, wo es so ruhig ist. Der Schnee ist mein Freund. Seit er da ist, schaufle ich ihn, mit dem Kind auf meinem Rücken. Der Haufen soll ein Iglu werden. Nicht nur Schnee hab ich geschoben, auch Büsche geschnitten. Das macht Spaß. Ich arbeite gerne draußen physisch.

    Drinnen kommt alle paar Tage ein Stück dazu. Die Küche, in der ich aufgewachsen bin, wird in Teilen wieder verwendet. Gepaart mit einem großen Niro-Tisch. Endlich mal eine passende Arbeitshöhe. Doch Küchen sind immer zu klein. Noch dazu mit diesem Heer an Gerätschaften: Kühlschrank, Geschirrspüler, Waschmaschine, E-Herd, Holzherd. Wow. Auf letzteres bin ich besonders stolz. Das ist doch mal was Spezielles. Stromausfälle können uns nicht mehr kriegen.

    Am Abend in der Badewanne liegen, zu zweit oder allein, während das Kind schläft – oh ja! Ein großer Zugewinn an Lebensqualität. Auch das Kind freut sich über die Wanne. Duschen ist halt bei weitem nicht das Selbe. Die Handwerker waren schnell und schlampig. Es muss einiges nachgearbeitet werden. Wird wahrscheinlich Monate dauern. Oder Jahre. Oder es wird nie aufhören…

    Die Dachflächenfenster: oje. Ein Techniker wird kommen. Ich würde schon gern Weihnachten oben feiern, nicht nur ich.

    Das Internet war auch schon da, und wieder weg. Komisch, wie wichtig das schon geworden ist, beim Sich-zu-Hause-fühlen. Diesbezüglich, an vorderste Spitze, weit ab von allem anderen, steht allerdings mein Liebster. Er ist der Meister in „gemütlich machen“. Wo er ist, bin ich zu Hause. So schön… icon wink Eingewöhnung

     
    • roserl um 20:17 am 13. Dezember 2010 Permalink | antworten

      Hört sich arbeitsam auf nette Weise an! Ihr habt einen Holzofen in der Küche? Kocht ihr auch drauf?

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    Patita um 21:42 am 23. November 2010 Permalink | antworten
    Begriffe: atelier, ausstellung, auto, bahnhof, , , eyes on, , kind, kindersitz, logistik, luftballon, , plan, quietschen, ragnarhof, reise, stiegenhaus, Tanzen, ticket, , vorwürfe, , zug   

    Logistik 

    Der Plan war so: Mann fährt mit Auto nach Wien, arbeitet und übernachtet dort, ich komme mit Kind zu Mittag mit dem Zug nach, wir treffen uns im neuen Haus. Mann fährt wieder in die Arbeit, Auto bleibt bei mir, wir treffen uns am Abend im Atelier, Mann und Kind fahren mit dem Auto zurück, ich bleibe in Wien und geh feiern und komme am Vormittag mit dem Zug wieder nach.

    So weit, so gut. Ich freu mich, schöner Plan! Am Morgen des Haupttages, also am Samstag, mach ich mein Kind und mich nach dem Frühstück bereit für die Reise. Am Bahnhof stehend, das Ticket in der Jackentasche, fünf Minuten vor Abfahrt, schießt mir ein Bild durch den Kopf: der Auto-Kindersitz im Stiegenhaus. Scheiße!

    Ich greife zum Handy, telefoniere mit dem Mann, mache ihm Vorwürfe (warum er nie mitdenke), fühle mich sabotiert (immer, wenn es um meine Sachen geht) und gekränkt. Wir steigen nicht in den Zug, er fährt ab. Mann ruft an, will es wieder gut machen und schlägt vor, sofort ins Auto zu steigen, uns und den Kindersitz zu holen und gleich wieder nach Wien zu düsen, in die Arbeit. Das machen wir. Tränen kullern trotzdem…

    Das Haus ist eine Baustelle. Die Fliesen sind gelegt, überall ist Staub, nirgends Licht. Zu tun: ein Meer von Kleinigkeiten. Trotzdem: nächste Woche ziehen wir ein. Es muss sein!

    Am Abend warten das Kind und ich auf den Mann im Ausstellungsraum. Eyes on überall. Es sind noch zwei Kinder da, sie spielen mit Kreisel. Ziemlich cool, findet auch mein Sohn und ist gebannt. Ich komme runter. Es wird schon spät, die verabredete Zeit rückt immer näher. Egal. Ich spür den Lauf der Dinge wieder, ich bin richtig.

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    Der Sohn spielt, der Mann kommt, ich küsse ihn. Er wartet, bis der Sohn sich zu ihm dreht und bläst einen Luftballon auf. Ein wunderbarer Wechsel im Gesichtsausdruck: konzentrierte Spielmimik,überraschte Freude zum Papa, ein Quietschen zum Luftballon. Alles ist gut!

    Wir gehen ins Atelier, Mann wickelt Kind, ich style mich. Sie bringen mich noch zur Gaststätte. Ich bin eine Stunde zu spät, es ist egal. Alle freuen sich, ich mich auch. Es wird Geburtstag gefeiert, gegessen, getrunken, Geschichten erzählt und viel gelacht. Mein Essen ist das Schönste.

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    Nach Sperrstunde gehen wir eine ¾ Stunde zu Fuß in die Stadt runter. Im Ragnarhof ist noch Party. Ich werde von Freunden empfangen, lege meine Sachen ab, Wein und Zigarette werden mir gereicht, die neuen Stiefel eignen sich hervorragend zum Tanzen.

    http://www.youtube.com/watch?v=bd2B6SjMh_w

    Oh yes, I´m at home, baby…

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    Nur wenige Stunden Schlaf, ich fühl mich trotzdem erfrischt. Ich schlüpfe in meine Klamotten, fahr zum Bahnhof, esse ein Falafel-Sandwich und knipse, bevor ich in den Zug steige, noch ein Abschlussmotiv für diese lange Geschichte. Weil es stimmt… icon wink Logistik

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    • Patrice um 22:04 am 23. November 2010 Permalink | antworten

      SOUL!
      (was für ein Blogeintrag!)

    • em um 22:57 am 23. November 2010 Permalink | antworten

      Echt schön zusammengefasst, die Höhen und Tiefen und die Hürden der täglichen Logistik! Besonders fein, dass die Feier am Ende so toll war!

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    Patita um 11:06 am 17. November 2010 Permalink | antworten
    Begriffe: , , cocooning, , , kind, , neugeborenes, , , wohnung, zeit lassen   

    Abschied in Etappen 

    Bald ist es soweit. Unsere Wohnung hier wird immer leerer, die Wände immer kahler. Im neuen Haus werken gerade die Fliesenleger in Bad und Küche. Die restlichen Räume sind schon ausgemalt.  Im neuen Garten hab ich schon Zwiebel von Frühlingsblumen versteckt. Mit jedem Mal nach Wien fahren, und das ist fast täglich, nimmt mein Mann eine Autoladung voll Zeug mit. Ein angenehm langsamer Umzug.

    Es war nicht lang, dass wir hier auf dem Land gelebt haben – 1 ½ Jahre immerhin. Es war eine schöne Zeit. Perfekt zum Cocooning mit dem Neugeborenen. Perfekt zum Durchatmen und Distanz gewinnen. Perfekt zum Zeit lassen…

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    Ich freue mich auf Vieles, Altes, Wiederbekommenes in der großen Stadt. Wir werden auch dort viel Ländliches haben, da am Standrand mit dem Garten. Doch Zurücklassen werden wir die liebsten Nachbarn aller Zeiten, einen wunderschönen Hausberg und den vorüberziehenden Fluss. Danke, ihr Lieben, für die schönen Momente. Danke. Wir werden Euch vermissen!

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    Ha! Und jetzt hab ich´s auch endlich heraus, wie das hier mit den Fotos funktioniert! icon wink Abschied in Etappen

     
    • Patrice um 11:39 am 17. November 2010 Permalink | antworten

      danke für die schönen einblicke! so stimmungsvoll!

    • sana um 11:05 am 21. November 2010 Permalink | antworten

      Wirklich schöne Bilder! Aber wenn ihr in der Stadt auch einen Garten habt, ist das ja grossartig! Ihr hab euer Leben gut im Griff!

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    Patita um 21:25 am 15. November 2010 Permalink | antworten
    Begriffe: , feuerketten, feuertanz, flamme, kind, , laterne, laternenumzug, poi   

    Feuer & Flamme 

    Meine Freundin arbeitet in einer elternverwalteten Kindergruppe als Kleinkindpädagogin. Vorgestern rief sie mich an und bat mich um einen Gefallen. Sie meinte, sie bereite gerade das Laternenfest vor, und ihr würde jetzt schon grauen vor all diesen blöden Liedern. Sie fragte, ob ich nicht meine alten Feuerketten wieder mal auspacken könnte und eine kleine Überraschungsshow liefern könnte.

    Hm, dachte ich, ja. Warum nicht. Die liegen jetzt eh schon Jahre im Atelier und vergammeln. Also sagte ich zu, sofern ich alles nötige dazu finde, und es auch funktioniert. Schließlich sollte das Ganze schon am nächsten Tag stattfinden, also gestern.

    Ich konnte mich nicht mehr genau erinnern, welche Brennflüssigkeiten ich verwendet hatte, aber glücklicherweise waren noch Behälter damit da, also war es ziemlich klar. Der Test hat gut funktioniert.

    Um halb5 trafen wir uns dann bei der Kindergruppe. Die Laternen wurden angezündet, ein Kreis geschlossen und meine Freundin hat die Überraschung für nach dem Umzug angekündigt. Lieder wurden natürlich trotzdem gesungen, muss ja so sein.

    Als sie wieder zurück waren, legte ich los. Schön, so viele staunende Kindergesichter auf einmal zu sein. Leider konnte ich nicht all zu viel davon wahrnehmen. Ich war ja doch schon ein bisschen aus der Übung und musste mich mehr auf mein Feuer konzentrieren. Was ich jedoch schon bemerkt hab, und zwar weil es auch akustisch wahrnehmbar war: mein Sohn, dem hat es am meisten gefallen. Er hat gequietscht vor Freude! icon wink Feuer & Flamme

    Und mir hat es auch sehr Spaß gemacht wieder mal diesen ganz eigenen Adrenalinkick zu spüren. Klein und fein und doch sehr präsent. Schön!

    Foto hab ich keines davon, aber hier ein altes, aufgenommen vor ein paar Jahren im Hyde Park…

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    • Nel um 23:09 am 15. November 2010 Permalink | antworten

      Wow, sehr geil. Das hätte meinem Sohn auch sehr gut gefallen. So eine coole heiße Mama zu haben ;-)

    • evelyn um 09:47 am 16. November 2010 Permalink | antworten

      bist du!

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    Patita um 10:56 am 10. November 2010 Permalink | antworten
    Begriffe: anonym, , , , , , geheim, geheimnis, kind, , outing, privates, privatleben, schwestern, themenauswahl   

    Mein öffentliches Geheimnis 

    Wer sich an meinen ersten Blog erinnern kann – ich hatte einige Vorbehalte gegenüber der Öffentlichmachung meines Privatlebens. Doch ich hab eine gute Lösung für mich gefunden: ich schreibe und bleibe anonym. Das macht Spaß!

    Angefangen hab ich ganz im Geheimen. Aber mein Zugang zu Geheimnissen ist ein ganz besonderer, denk ich jedenfalls. Ich kann gut Dinge für mich bewahren – sobald ich es jemanden gesagt habe. Ha! Diese Handhabung hat Tradition in meiner Familie, vor allem bei uns Mädels. Ohne, dass ich das jetzt wirklich konkret von all meinen Schwestern weiß, d.h. ich weiß, dass eine Schwester gar keine Geheimnisse für sich behalten kann, eine Schwester kann´s wahrscheinlich wirklich und die dritte, der – könnt ich mir vorstellen – geht´s so wie mir. Aber ich suche mir sehr wohl diese eine Person gut aus, damit das Geheimnis in den Kreisen, wo es eines bleiben soll, auch eines ist. Sprich, ich erzähle z.B. ein Geheimnis von meiner Schwester einer Freundin, die sie gar nicht kennt. Oder ich erzähl´s meinem Liebsten, bei dessen Redelust ist alles gut aufgehoben… icon wink Mein öffentliches Geheimnis

    Also, wie gesagt, die ersten Blogs schrieb ich ganz für mich. Ich fand das dann so aufregend, dass ich es aber doch jemanden erzählen musste, obwohl ich mir sicher war, dass das Anonym-Sein-Konzept richtig für mich ist. Also erzählte ich es zwei Freundinnen, sagte aber gleich dazu, dass ich nicht verraten werde worüber ich schreibe und wo. Beide stellten keine weiteren Fragen. Ich wusste, dass sie so loyal sein würden…

    Das ging gut so bis vor Kurzem. Ich musste es noch jemanden erzählen, jemand ganz bestimmten. Erzählte ich es nicht, würde ich mich weiter in meiner Themenauswahl hindern, in der Vorsicht unerkannt zu bleiben. Schließlich kennt diese Person die Blogseite sehr gut. Das Outing tat mir wohl, endlich jemand, wo ich mich konkret austauschen kann. Ich fühlte mich so befreit, dass ich fast meinen Liebsten auch gleich eingeweiht hätte. Aber er erkannte meine eigentliche Intension und stoppte mich. Ich bin ihm sehr dankbar dafür. Er weiß nun also, dass ich blogge, aber nicht mehr. Er könnte es leicht herausfinden, aber ich denke nicht, dass er es versuchen wird. Und wenn, wär´s auch ok…

     
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    Patita um 20:19 am 8. November 2010 Permalink | antworten
    Begriffe: , ausgeglichenheit, , einkaufen, erziehungsmethoden, , , , , kind, , , langweilig, , , one-on-one, , schlafverhalen, , , stress, überforderung, ursache, wirkung, zu bett gehen   

    Zwischen Langeweile und Überforderung 

    Seit mehr als einem Jahr bin ich nun hauptsächlich mit meinem Sohn beschäftigt. Meistens teilen mein Mann und ich uns die Zeit gut auf, wobei doch ich den Hauptanteil übernehme. Es gibt aber auch Strecken, da bin ich allein zuständig, so wie diese Woche. 24 Stunden, rund um die Uhr, hauptsächlich one-on-one. Die Zeit nicht-one-on-one am Spielplatz, beim Einkaufen, mit den Nachbarn hält sich naturgemäß in Grenzen. Selbst, wenn man facebook dazuzählt…

    So eine intensive gemeinsame Zeit hat was Schönes, man stimmt sich völlig aufeinander ein, ich kann sehr konsequent sein – oder auch nicht, kann Erziehungsmethoden auf ihr Funktionieren testen, jedenfalls kenne ich fast immer die Ursachen jeder Reaktion. Wir können´s uns gemütlich machen, uns völlig dem Lauf der Dinge hingeben und es gibt kaum Grund für Stress.

    Allerdings entpuppt sich dieser Weg immer wieder als sehr schmaler Grat. Die permanente Aufmerksamkeit auf einen 1jährigen erfordert viel und hat oft Langeweile zum Resultat. Ich nehme an, da erzähl ich Euch nichts Neues.

    Interessant ist jedenfalls, wie stark das Kind einen selbst widerspiegelt. Verbringt es den Nachmittag und Abend mit meinem Mann, geht es meistens später ins Bett als mit mir. Verbringt es die Nacht mit meinem Mann steht es später auf, als mit mir. Habe ich so eine Woche wie diese, gibt es die Tendenz, jeden Tag früher schlafen zu gehen, sowohl bei meinem Sohn, als auch bei mir.  Bei meinem Mann ist es genau umgekehrt. Dazu ist noch zu sagen, dass unser Kind von sich aus aufs Bett zeigt, wenn es schlafen gehen möchte.

    Mir ist oft in den letzten Stunden vorm Schlafengehen meines Kindes schon fad und schau oft auf die Uhr. In der Früh und am Nachmittag, nach dem Mittagsschlaf, haben wir den größten Spaß. Mein Mann scheint die Abendstunden am meisten zu genießen, die beiden tollen da meistens noch richtig herum. Dafür ist es mit ihm in der Früh, wie ich aus eigener Erfahrung weiß, nicht so lustig… icon wink Zwischen Langeweile und Überforderung

    Und so ist es eigentlich mit Allem: esse ich achtlos, stopft sich der Kleine Unmengen an Essen auf einmal in den Mund; bin ich aufgeregt, ist er drüber – und da setzt dann oft die Überforderung ein.

    Ausgeglichenheit ist also angesagt!

     
    • amelie um 20:46 am 8. November 2010 Permalink | antworten

      Ich bin voll nicht die Spiele-Mama. Also, wenn ich 10 Minuten spiele, ist es ok, aber dann wird´s mir fad. Hab ein schlechtes Gewissen, aber was soll ich machen. ich bin keine zwei Jahre alt und daher sind Türme bauen für mich nicht ganz so spannend, wie für meinen Sohn…

    • Nina um 15:20 am 9. November 2010 Permalink | antworten

      sehr treffend beschrieben. ja da finde ich mich – die ich auch meine tage mit einer einjährigen verbringe – total wieder. dieses unglaublich intensive aufeinander eingestimmt sein aber dann auch die langeweile. duplo finde ich persönlich übrigens noch am fesselndsten.

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    Patita um 20:56 am 6. November 2010 Permalink | antworten
    Begriffe: , arbeiten, augenhöhe, , belletristik, bernard werber, Elfriede Hengstenberg, elternratgeber, Emmi Pikler, entwicklung, Erziehung, Experte, ExpertInnen, , , , Ingeborg Stadelmann, , karenzzeit, kind, lektüre, männer, Maria Montessori, marilyn french, , Philip Wylie, ratgeber, reflektieren, reflexion, Remo Largo, respekt, roman, science fiction, Spielraum, usa, , zeitgeschichte   

    Pädagogik & Belletristik 

    Meine Karenzzeit ist geprägt von oben genannten Lektüren. Der Kommentar einer Freundin zu diesem Thema war von einem breiten Grinsen begleitet: „So lässt sich´s leben. Hast Du überhaupt noch Lust zu arbeiten?“ Oh ja, das hab ich! Und wie! Aber dazu ein andermal…

    Pädagogik und Belletristik – tja, zu dem Thema „Elternratgeber“ wurde hier von den verschiedensten Seiten viel geschrieben. Dem gemeinsamen Tenor, es wäre Zeitverschwendung und bringe nur Verwirrung, möchte ich mich nicht anschließen. Mir haben diverse Erziehungs- und Pädagogikbücher viel gebracht. Man muss halt gut auswählen. Für mich waren bisher die wichtigsten: Ingeborg Stadelmann, Remo Largo,  Emmi Pikler und Maria Montessori. Wobei die letzten beiden von der Lektüre her insofern schwierig sind, da die Sprache sehr veraltet ist und dadurch die message schlecht rüber kommt. Die persönlichen Anregungen von ExpertInnen auf diesem Gebiet waren da wesentlich hilfreicher.  Mein persönlicher „Kurs“-Tipp für Eltern mit ihren Babys oder Kleinkindern: in den „Spielraum“ nach Emmi Pikler und Elfriede Hengstenberg gehen – da lernt man, was es wirklich heißt, respektvoll mit den Zwergen umzugehen und ihnen auf Augenhöhe zu begegnen. Eigene Elternabende zum Reflektieren gibt’s auch. Das kann man doch brauchen, oder…?

    Zum Thema Belletristik kann ich was Feministisches anbieten: „Frauen“ von Marilyn French war eindeutig das einprägsamste Buch meines vergangenen Jahres. Empfohlen von meiner Noch-Nachbarin und besten Freundin, der das Buch ziemlich zugesetzt hat. Abgesehen davon, dass es ein wunderbarer Abriss von soziologischer Zeitgeschichte (USA, 50er bis 70er Jahre) ist, gibt es auch viel zu Denken auf. Sind Frauen wirklich dazu verdammt, dem Rest der (christilich-kapitalistischen) Gesellschaft zu dienen?

    „Das große Verschwinden“ von Philip Wylie hat da ganz gut drauf gepasst. Ein Science-Fiction-Roman (eigentlich gar nicht mein Genre), wieder in den USA der 70er, der eine Welt beschreibt, in der plötzlich von einer Sekunde auf die andere die Hälfte der Menschheit verschwindet. Nämlich für die Frauen die Männer und für die Männer die Frauen. Und das ergibt in den beiden Welten ganz unterschiedliche Probleme. Sehr amüsant und witzig, heitert einem nach dem French-Buch wieder auf…

    Ach ja, da fällt mir noch ein Roman ein, gelesen in den letzten Tagen meiner Schwangerschaft: „Ameisen“ von Bernard Werber. Teilweise sehr skurril erhält man hier genauesten Einblick in einen Ameisenstaat. Ist vielleicht eine gute Übung, um sich in ein Paralleluniversum zu versetzten – nämlich das der Kinder… icon wink Pädagogik & Belletristik

     
    • Patrice um 21:27 am 6. November 2010 Permalink | antworten

      Apropos Pikler: Ich hab in der letzten Woche meiner Tochter immer wieder verbal angekündigt, dass ich ihr etwa ein Bussi gebe, oder ihre Hand nehme beim über die Straße gehen etc. Fritzi war begeistert! Sie hat das ganz großartig und spannend gefunden und mir dann auch immer Bussis angekündigt. So viele Bussis hab ich noch nie von ihr bekommen, wie in der letzten Woche. Diese Woche ist es aber etwas anders. Ich kündige ihr an, dass ich ihr die Wange streiche oder sie hochheben werde und sie nimmt plötzlich ihr Persönlichkeitsrecht wahr und sagt `Nein, das tust du nicht.´ So war das von mir nicht geplant!

    • Patita um 21:34 am 6. November 2010 Permalink | antworten

      tja, so ist das mit der selbstverantwortung…;-)

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