Aktualisierungen von April, 2011 Wechsle die Anzeige der Kommentare | Tastatur-Bedienung

  • Avatar of Patita

    Patita um 21:22 am 25. April 2011 Permalink | antworten
    Begriffe: , drahtwurm, drahtwürmer, kampf,   

    1:0 – Heimvorteil 

    Die Schnecken haben gewonnen, das Basilikum ist verloren. Und das nach nur einen einzigen Angriff. Wahrscheinlich kommt jetzt das Basilikum in das Fensterkistl.

    Ausserdem gibt es eine zweite Front: zum Kampf wird gerüstet gegen die Drahtwürmer. Diese Biester haben sich gleich an die Wurzel der schönen Salatpflanzen gesetzt.

    drahtwurm 1:0 – Heimvorteil

    Angeblich kann man sie mit halben Erdäpfeln, in die Erde gesteckt, anlocken. Und dann muss man sie natürlich töten.

    Ansonsten sieht es aber gar nicht so schlecht aus. Die Zwiebel, Karotten, Radieschen und Erbsen kommen schon… icon wink 1:0 – Heimvorteil

    beet1 1:0 – Heimvorteil

     
  • Avatar of Patita

    Patita um 11:48 am 24. April 2011 Permalink | antworten
    Begriffe: eier, Ostern   

    Finden statt suchen 

    Das mit dem Suchen wurde noch nicht so recht verstanden. Gefunden wurde trotzdem. Eh ein viel besseres Konzept… icon wink Finden statt suchen

    osterhase in scheibtruhe Finden statt suchen

    Oh, eine Scheibtruhe. Damit kann man ja gleich mal die Sonntagszeitungen holen…

    zeitung holen Finden statt suchen

    Und was ist da?

    eier Finden statt suchen

    eier essen Finden statt suchen

    geschenk im gebuesch Finden statt suchen

    Das ist ja durchaus auch was Nützliches. Ein Besen und eine Schaufel…

    kehren Finden statt suchen

    schaufeln Finden statt suchen

    volle truhe Finden statt suchen

    Ob da noch irgendwo etwas ist?

    und was ist da Finden statt suchen

    Frohe Ostern Euch allen! icon wink Finden statt suchen

     
  • Avatar of Patita

    Patita um 22:02 am 19. April 2011 Permalink | antworten
    Begriffe: dünkel, , , , , , , , vertrauen   

    Glückskeks 

    Als solches empfinde ich mich. Jedenfalls seit ich wirklich an ein glückliches und somit auch ein glückbeseeltes Leben glaube, also seit einem guten Jahrzehnt. Das Haus hier mit dem Garten war definitiv ein Haupttreffer, abgesehen von meinem Liebsten und unserem Kind natürlich. Auch die Tagesmutter war, bzw. ist ein Glückstreffer. Ich wusste, auch während dieses ganzen Zirkus mit der Kinderkrippe, der in meinem Inneren stattfand, dass es die Idealversion für uns alle gibt. Ich hörte nicht auf, daran zu glauben. Kurzfristig versteifte ich mich auf eine Montessori-Kleinkindgruppe. Sie erschien mir ideal. Die Vorgespräche waren so, wie sie sein sollten, nämlich offen, menschlich, persönlich, an dem Kind genauso interessiert, wie an den Anliegen der Eltern und es schien den Verantwortlichen auch wichtig zu sein, ihre Methoden zu erklären. Wirklich schön. Ich kam mir gesehen vor. Mein Sohn wurde gesehen. Wir waren willkommen. Die Montessori-Idee gefällt mir ohnehin, die Pädagoginnen scheinen wirkliche Profis zu sein, eine von ihnen ist sogar Pikler-Pädagogin. Und von Pikler bin ich sowieso überzeugt. Alles perfekt also für meinen Wunsch, dass mein kleiner Hase einen gesunden sozialen Umgang lernt. Von Anfang an. Nicht vorgekaut, sondern mit der Möglichkeit, selber zu erkennen, mit der schönen Methode des Spiegelns bei Konflikten. Und auch ich würde die erhoffte Inspiration für meinen Alltag zu Hause mit meinem Kind bekommen. Man verliert sich ja immer wieder so leicht in irgendwelchen alten Mustern. Ach, diese ideale Welt – sie ist so schön!

    Aber es gab auch Aspekte des Ganzen, die nicht so gut passten, wie z. B. die Kosten. Nicht, dass ich glaube, dass das Angebot dieser Gruppe nicht ihr Geld wert wäre, ganz im Gegenteil. Ich finde, diese Menschen sollten wesentlich mehr verdienen. Aber für unser Haushaltsbudget sind diese Beträge leider nicht in einer Größenordnung, die einfach aus der Portokassa entnommen werden könnten. Trotzdem, auch da glaubte ich weiter an die Machbarkeit – wo ein Wille, da ein Weg. Der zweite Nachteil waren die Öffnungszeiten. Ich habe hier schon mal erwähnt, dass uns mit einer Nachmittagsbetreuung am meisten geholfen ist, da der Kindesvater sich die Vormittage so gut wie immer frei einteilen kann, die Nachmittage jedoch nicht. Und wie es bei mir ab Herbst aussehen wird, kann ich noch nicht sagen. Es scheint mir jedenfalls recht unrealistisch bei meiner Arbeitsstelle nur vormittags zu arbeiten.

    Also stieß ich glücklicherweise in der Zwischenzeit auf unsere Tagesmutter – auch das wurde hier schon genauer geschildert. Mein Sohn ist ihr erstes Tageskind. Schon am Telefon sagte sie mir, dass sie sich mit den Zeiten nach den Wünschen der ersten Familie richten wolle. Was für ein Glück – ich bin nicht so oft die Erste. Meinem Kind gefiel es dort von Anfang an sehr gut. Man kann es spüren, dass es sich wohl fühlt. Ich selber schwankte in den ersten Wochen. Diese Frau schien mir ihren eigenen Sohn viel zu sehr zu bemuttern. Die Grundsätze von Reformpädagogik schienen ihr nicht wichtig zu sein, dafür aber Höflichkeitsfloskeln und Umgangsformen. Nicht, dass Höflichkeit nicht auch von mir ein gern gesehener Wert wäre, aber mit einem ganz anderen Stellenwert. Handgeben als Muss, wenn jemand kommt oder geht, erscheint mir weder für Kleinkinder, noch für sonst irgendjemanden gut. Wenn man seine Freundlichkeit oder Zuneigung ausdrücken möchte, wird man, in jedem Alter, Mittel und Wege finden, dies zu tun. Wenn es passt, dann auch durch Handgeben. Training erfordert das meiner Meinung nach nicht. Naja.

    Als sie mir eines abends beim Abholen erzählte, dass sich die beiden Jungs an diesem Tag das erste Mal wegen eines Spielzeugs gestritten hätten, und dass sie gar nicht recht gewusst hätte, wie sie damit umgehen sollte, fiel mir das Herz in die Hose. In der Montessori-Gruppe hätten sie das sehr genau gewusst, schoss es mit durch den Kopf. Ich wusste nicht, was antworten. Ich antwortete auch nicht. Erst zu Hause, nach Stunden (oder waren es Tage?), kam ich zu dem Punkt, eine große Wertschätzung dieser Frau gegenüber zu empfinden. Sie hat sich mir gegenüber in ihrer vollen Echtheit gezeigt, ganz ohne Maske, ganz ohne Dünkel. Sie hatte mir ihr vollstes Vertrauen entgegen gebracht!

    Nochmal ein paar Tage später fragte sie mich sogar um Rat. Sie wollte wissen, wie ich mit meinem Hang zur Reformpädagogik eine konkrete Situation handhaben würde. Nicht nur, weil sie daran interessiert wäre, meine Vorstellungen in Bezug auf die Erziehung meines Kindes bestmöglich zu erfüllen, nein, vielmehr, weil sie in dieser konkreten Situation mit ihrem eigenen Sohn nicht genau wüsste, was am besten wäre. Mir blieb wieder der Mund offen. Diesmal antwortete ich. Ich drückte ihr meine Wertschätzung für unsere Gesprächsbasis und ihre Unvoreingenommenheit aus. Nun war es an ihr, erstaunt zu sein. Wie eine Kuh mit großen Augen – und das sei jetzt bitte völlig liebenswürdig verstanden – blickte sie mich an und sagte: “Aber das ist ja die Grundlage dieser Arbeit, wir müssen zusammen arbeiten! Ob wir wollen oder nicht, wir sind jetzt eine große Familie!”

    Das Schwanken hatte ein Ende. Mein Kind ist in guten Händen und hat manchmal sogar schon Tischmanieren… icon wink Glückskeks

     
  • Avatar of Patita

    Patita um 22:09 am 18. April 2011 Permalink | antworten
    Begriffe: , nachbarn, , schönheit, umziehen, vermissen,   

    Verlassene Heimat 

    Ein halbes Jahr ist es her, dass wir wieder in die Großstadt gezogen sind und die erste Heimat unseres Sohnes verlassen haben. Seither waren wir auch nicht mehr dort. Erst heute haben wir es geschafft, unser altes Zuhause, sprich unsere ehemaligen Nachbarn zu besuchen.

    Völlig unerwartet überkam mich ein Heimweh. Damit habe ich nun wirklich nicht gerechnet. Nicht, dass ich nicht wüßte, warum ich mich für unsere jetztige Situation entschieden habe, aber es gibt doch Aspekte, die ich vermisse. Wenn man das so sieht, wird man mich wahrscheinlich auch verstehen…

    1 Verlassene Heimat

    2 Verlassene Heimat

    3 Verlassene Heimat

    4 Verlassene Heimat

    5 Verlassene Heimat

    Ja, ich habe mich dort schon auch sehr wohl gefühlt. Mein Liebster meinte bei der Rückfahrt:  “Wenn wir mal Geld haben, kommen wir zurück.” Ich wär dabei… icon wink Verlassene Heimat

     
    • mother mable um 09:31 am 19. April 2011 Permalink | antworten

      ist das in der Wachau? Ich will da auch einmal hin:-)

    • funkelblau um 09:36 am 19. April 2011 Permalink | antworten

      ich bekomme Sehnsucht nach griechischen Inselwelten und einem Hauch Toskana, wunderschön

  • Avatar of Patita

    Patita um 22:37 am 17. April 2011 Permalink | antworten
    Begriffe: erbsen, , , gurken, karotten, kürbis, , , zwiebel   

    Sonne, Sonntag, Garten 

    Hier ein kleines Update von unserem Garten. Der so schön blühende (Kirsch?)baum hat bei dem Wind letzte Woche so ziemlich alle Blüten verloren. Viele Bienen hab ich davor nicht vernehmen könnten. Schade. Da wird wohl nicht viel raus kommen…

    kirsche Sonne, Sonntag, Garten

    Dafür schaut´s beim Birnbaum besser aus. Darin hat es heut den ganzen Tag schwer gesurrt…

    birne Sonne, Sonntag, Garten

    Auf dem Beet tut sich langsam auch schon was. Mein Liebster hat Zwiebeln, Karotten, Radieschen, Erbsen und Salat angebaut…

    beet Sonne, Sonntag, Garten

    Und es kommt noch mehr. Hier werden Paradeiser, Gurken, Paprika, Kürbis, Zuchini, Weißkraut, Schnittlauch, Petersilie und Erdbeeren vorgezogen.

    kisteln Sonne, Sonntag, Garten

    Nicht nur der Mann des Hauses ist mit Begeisterung am Werken, auch der Bub…

    gaertner Sonne, Sonntag, Garten

    Bleibt für mich nur mehr das Reisig klein zu schneiden um für lauschige Abende und Nächte mit Feuer vorzusorgen. Mein Garten-Tagwerk ist also dieser kleiner Haufen…

    haufen Sonne, Sonntag, Garten

    Ach ja, und die Pfingstrosen. Lang dauert´s nimmer… icon wink Sonne, Sonntag, Garten

    pfingstrosen1 Sonne, Sonntag, Garten

     
    • evelyn um 23:52 am 17. April 2011 Permalink | antworten

      Lässig! Aber das mit den Blüten versteh ich nciht. Warum passiert das? Der Baum verliert einfach die Blüten? Irgendwie befremdlich.

    • patita um 09:51 am 18. April 2011 Permalink | antworten

      Nein, nicht einfach so. Es war der stürmische Wind letzte Woche, der die Blütenblätter auf den Boden gefegt hat. Die Blütenstempel sind eh noch da. Keine Ahnung, vielleicht reicht das ja für die Bienen. Wohl eher nicht, sonst gäbe es in diesem Baum auch mehr surren…

    • Mother Mable um 16:38 am 18. April 2011 Permalink | antworten

      ein schöner Garten! Bei uns blüht die Terasse und wir machen heuer einen auf Fiona und bauen Salat an, ich bin schon gespannt:-)

  • Avatar of Patita

    Patita um 22:11 am 16. April 2011 Permalink | antworten
    Begriffe: 70ies, , Grillerei, Magnolien, , Spaziergang,   

    walkin´ the hood 

    Ich lade Euch ein zu einem kleinen Abendspaziergang durch die Nachbarschaft. Mein kleiner Sohnemann kommt auch mit… icon wink walkin´ the hood

    cmon walkin´ the hood

    Es dämmert schon, der Mond ist fast voll, es hat um die 12 Grad Celsius, wir sind vollgegessen vom Grill-Abendessen bei Freunden. Die Windel ist voll, wir gehen nach Haus, reif fürs Bett, zumindest manche von uns.

    Da kommen wir vorbei an einem sehr bemerkenswerten Garten, der Weg ist gezäumt von Pfingstrosen. Bin schon sehr gespannt auf die blühende Allee…

    pfingstrosengarten walkin´ the hood

    Nach dem Um-die-Kurve-biegen kommt das architektonisch bemerkenswerteste Stück in der näheren Umgebung. Classic 70ies…

    architektur walkin´ the hood

    Ah, und der in der Nachbarschaft genannte “Präsidentengarten”, bestechend durch seine Schlichtheit…

    garten walkin´ the hood

    Und dann, in der Zielgeraden, die schönste Magnolie. Ahh, herrlich…

    magnolie walkin´ the hood

    Also dann, noch einmal tief durchatmen, die klare Luft in den Lungen speichern und schon verabschiede ich mich wieder. Guten Abend, gute Nacht. See ya… icon wink walkin´ the hood

     

     
    • Patrice um 22:29 am 16. April 2011 Permalink | antworten

      Danke! War ein sehr netter Abendspaziergang. Ich mags in Nachbars Gärten rüberzugucken. Und der Frühling versetzt mich sowieso in Rausch!

  • Avatar of Patita

    Patita um 22:25 am 14. April 2011 Permalink | antworten
    Begriffe: autor, clemens setz, die eleganz des igels, fieberkind, fremdwörter, grammatik, julian schutting, , Lesen, märchen, muriel barbery   

    Von mir aus kann es morgen auch noch regnen… 

    Geschenkt habe ich es schon vor einem dreiviertel Jahr bekommen, zu meinem Geburtstag, von einem lieben Freund. Hin und wieder war es sogar schon in meiner Tasche, wobei ich hoffte, ich käme unterwegs irgendwo dazu, es zu lesen. Daher sieht es schon längst gelesen aus. Ein Trugschluss. So oft bin ich ja  auch gar nicht unterwegs und irgendwie brauche ich die Zeit in der U-Bahn zum Denken und zum Schauen, ja, und auch zum Telefonieren.  Und ausserdem wird mir neuerdings sogar in den Öffis beim Lesen schlecht. Aber ich wollte keinesfalls auf das Buch vergessen, ich wollte es jedenfalls lesen, noch in diesem Lebensjahr. Denn von diesem Freund bekam ich bisher nur gute Bücher, immer zu meinem Geburtstag.

    Somit hatten die Fiebertage meiner Brut auch etwas Positives. Ich schnappte mir das Buch, legte mich neben den armen kleinen Zwerg und wachte lesend neben ihm. Ich fand es von Anfang an gut und es wird immer besser. Ich bin schon sehr gespannt auf das Ende, wobei ich mir gleichzeitig wünschte, es gäbe keines. Manchmal muss ich dabei an einen Blogeintrag von hier denken – wer hat sich da einmal mokiert über einen jungen Schriftsteller (war es Schutting? – nein, doch eher Setz…), der in einem Interview Wörter wie “obschon” und “bisweilen” verwendete? Egal. In diesem Buch jedenfalls sind auch Fremdwörter zu finden, die ich in meinem Leben noch nie gehört habe und somit auch nicht verstehe. Ich finde das schön. Ich finde es gut zu erfahren, dass man noch so vieles nicht weiß. Dass man immer noch so vieles lernen kann. Ich mag es, wenn man mit der Sprache spielt, wenn man den tieferen Sinn von Grammatik erkennt. Nicht nur ich mag das, auch die beiden Protagonistinnen. Und mir kommt auch vor, es wäre ein wenig funkelblau… icon wink Von mir aus kann es morgen auch noch regnen…

    Gute hundert Seiten stehen noch vor mir. Ich weiß jetzt schon, dass auch ich dieses Buch, übrigens ein “modernes Märchen”, wie am Cover zu lesen ist, zu einem Geburtstag verschenken werde. Im August an eine gute Freundin. Ihr würde ich sogar zutrauen, diese schöne, humorvolle Geschichte zu verfilmen.

    buch Von mir aus kann es morgen auch noch regnen…

     
    • nellah um 00:32 am 16. April 2011 Permalink | antworten

      ein wunder wunder wunderschönes buch. eines von denen ich wünschte ich hätte es noch nicht gelesen nur um es nochmal zum ersten mal lesen zu können!!! gibt es auch als film ( die eleganz der madame michele)- natürlich nicht ganz so grandios aber auch wunderschön!

    • patita um 12:25 am 16. April 2011 Permalink | antworten

      ja, ich bin auch schon durch, snief! da gibt es also schon einen film? hm – dann muss ich meiner freundin einen anderen plot finden. dieses buch kriegt sie trotzdem… ;-)

  • Avatar of Patita

    Patita um 11:29 am 12. April 2011 Permalink | antworten
    Begriffe: ausbildung, fulltime, , haushalt, , , praxis, projekte, , Stillen, to do, , verfügbarkeit   

    To do 

    Nach jahrelangem Fulltime-Job, dazu Ausbildung und zusätzlichen Projekten nebenher, danach ständige Verfügbarkeit als stillende Mutter, übersiedeln und renovieren, hab ich jetzt keine Lust mehr. Mir reicht ein bisschen Muttersein, ein bisschen Haushalt und ein bisschen Garten plus zwei Mal die Woche in der Praxis. Vor allem wenn ich daran denke, dass ab Herbst eh schon wieder alles viel straffer sein wird. Mein Liebster bringt wesentlich mehr auf die Reihe als ich. Ist auch mal schön zu sehen… icon wink To do

    Trotzdem stehen viele Dinge an, vorallem am und im Haus. Dinge, die bis jetzt vor sich hin ruhen, aber echt mal gemacht werden müssen, und die ich nicht dem Liebsten allein machen lassen kann. Um mich etwas zu motivieren hab ich die Dinge gestern abend aufgelistet. Wir werden sehen, ob es was nützt…

    to do To do

     
    • funkelblau um 12:19 am 12. April 2011 Permalink | antworten

      der Zustand deines Tisches und der Glanz der Butterdose zeugen von vielen Dingen, die gut im Griff sind…

    • rosa um 11:48 am 15. April 2011 Permalink | antworten

      Die Liste ist aber ziemlich lang. Stehen da nur Sachen drauf, wie`”Milch einkaufen und Küche kehren” oder eher Dinge wie ” Wohnzimmer ausmalen und Dach neu decken”? :-)

    • patita um 20:53 am 15. April 2011 Permalink | antworten

      eher zweiteres. die drei sachen, die in die erste kategorie fallen, sind mittlerweile schon weggestrichen. aber wie sagt man so schön? vom hudln kuman d´kinda… ;-)

  • Avatar of Patita

    Patita um 22:26 am 10. April 2011 Permalink | antworten
    Begriffe: avantgarde, brut, , freischwimmer, ganymed boarding, khm, , kunst, literatur, wodka   

    Slawisch übertüncht 

    Trotz Fieberkind hab ich es geschafft, die Avantgarde zu besuchen. Im brut gab es im Zuge von freischwimmer eine polnische Hochzeit als Performance/Inszenierung. Als Besucher war man Hochzeitsgast und wurde um Abendkleidung und ein Geschenk gebeten. Ich gebe zu, das Geschenk hab ich vergessen, aber über die Gardarobe habe ich mir Gedanken gemacht. Leider ohne den gewünschten Erfolg. Denn ich bin immer schon der Meinung gewesen, zu einer Hochzeit sollte man bunt erscheinen, nicht in dunklen Farben, schließlich ist das ja nicht business und schon gar keine Trauerfeier. Aber irgendwie läßt mein Kleiderkasten in der letzten Zeit ziemlich nach. Entweder sind mir die Sachen zu groß, oder sie sind einfach wirklich schon zerschlissen. Das meiste ist ja ohnehin aus zweiter Hand, manchmal sogar aus dritter.

    Also kam es, dass ich mich in braun und schwarz kleidete. Der Kommentar meines Liebsten: “Stell dir halt vor, dein Mann wäre gerade gestorben.” Ha – na gut. Nach dem make-up war ich also eine slawisch-übertünchte Witwe… icon wink Slawisch übertüncht

    witwe Slawisch übertüncht

    Die Hochzeit war, wie solch Hochzeiten sind. Der immerwiederkehrende Wodka, ein wohl durchdachtes Element. Das in der Einladung versprochene Essen, wurde nie serviert, was nach den ersten fünf Minuten klar war. Lustig war´s trotzdem, Kunst allerdings nicht. Dafür fehlte der springende Punkt. Es besteht allerdings eine geringe Chance, dass ich ihn versäumt hab, genauso wie das Essen, denn nach dem fünften Wodka machten wir uns aus dem Staub und auf die Suche nach Magenfüllenderem anderswo.

    Ganymed boarding im KHM, vor ein paar Wochen besucht, war da schon besser. Vielleicht nicht ganz so lustig, weil ohne Wodka, aber der Kunstanspruch war definitv nicht zu suchen. Wär ja auch schwer, diesen mitten im Museum nicht zu finden. Die Texte waren untschiedlich anspruchsvoll, ebenso die Schauspieler. Die Idee jedenfalls gefiel. Kritik gibt es nur bei den Kostümen, deren Gesamtkonzept zwar gut war, aber warum muß eine dargestellte Mutter in Unterwäsche und Schürze auftreten, während ein lüsterner Mann sich in (undurchsichtige) Wolle kuscheln darf? Und Kritik gibt es auch am Publikum. Mir ekelt vor Bildungsbürger-Voyeuren, die sich bei Darbietungen köstlich amüsieren, nur weil irgendwo Fett wackelt. Ich frag mich, ob sie auch den Text verstanden haben.

    Tja, und heute bin ich wieder ganz und gar beschäftigt mit der Kleinkind-Avantgarde. Frustration und Schmerz sind scheiße, vor allem, wenn man sie nicht verbalisieren kann. Aber: es ist alles nur eine Phase. Das Kind wird wieder gesund werden, fieberfrei ist es schon…

     
    • marcin um 22:42 am 10. April 2011 Permalink | antworten

      Sehr gutes Outfit. Wie seids ihr dann noch gegangen? Auf Polnisch Wodka trinken
      geht nur auf beide Beine. Ungerade Stamperlnmengen darf man nicht, sonst geht man im kreis. :)

    • mother mable um 08:30 am 11. April 2011 Permalink | antworten

      Du schaust echt super aus!

    • Patrice um 21:54 am 11. April 2011 Permalink | antworten

      Schöne Pose!

  • Avatar of Patita

    Patita um 22:03 am 7. April 2011 Permalink | antworten
    Begriffe: , blindschleiche, , kröte, , schneckenland   

    Gartentiere 

    Bei so einem Wetter geht alles schnell. Das vermeintlich Pfingstrosige ist schon um einiges weiter gewachsen und hat sich als Liebstöckl entpuppt.

    liebstöckl Gartentiere

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Nicht, dass wir nicht schon genug Kräuter selber gesetzt hätten, aber es ist gut zu wissen, worauf man sich verlassen kann. Denn über unseren Basilikum scheint sich noch jemand zu freuen…

    basilikum1 Gartentiere

    basilikum2 Gartentiere

    Wir wurden gewarnt, von der gesamten Nachbarschaft: wir wohnen im Schneckenland. In diesem Fall waren ganz kleine schwarze Biester am Werk. Über 50 an der Zahl in diesem kleinen Basilikumstock. Ob er wohl davon kommen wird? Ob wir das Basilikum nicht doch lieber in die Fensterkistel setzen? Der Rest der Kräutergarde zeigt sich (noch) unbeeindruckt. Wir werden die Schneckenvorlieben schon noch rausfinden…

    Wo anders ist das schon passiert: sie liebt es in unserem Erdhaufen, der noch zum zweiten Gemüsebeet werden soll. Im November haben wir sie schon unter der Biomülltonne entdeckt, ziemlich starr, mit vielen Eiern. Dann habe ich sie letzte Woche bei Umgraben eines Blumenbeetes vorm Haus gestört und sie dann in ihr momentanes Zuhause gebracht. Und das mag sie gern, vorallem bei dieser Sonne…

    blindschleiche Gartentiere

    Es gibt auch noch ein weiteres Gartentier, allerdings hab ich das noch nicht vor die Linse bekommen, wohl aber zu Gesicht. Sie ist bis jetzt mein Liebling: eine Kröte. icon wink Gartentiere

     
    • Patrice um 22:52 am 7. April 2011 Permalink | antworten

      Nice! Also nicht die Schnecken, sondern was sich da tut. Lieb-Stöckl!

    • nellah um 10:03 am 8. April 2011 Permalink | antworten

      wunderbar! ein wunderschöner naturgarten. schnecken sind natürlich weniger lustig…die plagen uns im garten meiner eltern leider auch immer wieder. sie sind aber trotzdem brav bei bio geblieben- und zur belohnung ist letztes jahr eine igelfamilie eingezogen. zahlt sich also aus- die herrschaften sind soooo putzig!!!;)

    • Thomas um 11:54 am 13. April 2011 Permalink | antworten

      Vielen Dank, für diesen tollen Blog.
      Oh je, das kommt mir ihren wie bekannt vor. Am schönsten ist es, wenn man diese klebrigen Schnecken mit der bloßen Hand berührt. Viel Spaß beim Finger waschen. seid froh, dass wir keinen Maulwurf in eurem Garten habt. Obwohl es hat auch Vorteile, so muss ich meinen Garten nicht mehr von Hand umgraben ;)
      LG

    • patita um 12:24 am 13. April 2011 Permalink | antworten

      wir haben maulwürfe. zumindest gibts hügel. da hab ich gleich noch vorm winter, beim einziehen, krokuszwiebel versteckt. und jetzt blühen sie schon seit einiger zeit. ;-) seither hab ich noch keine neuen hügel entdeckt. mal sehen…

c
Schreibe einen neuen Beitrag
j
Nächster Beitrag/Kommentar
k
vorheriger Beitrag/Kommentar
r
antworten
e
bearbeiten
o
Zeige/Verstecke Kommentare
t
an den Anfang
l
Zur Anmeldung
h
Zeige/Verstecke die Hilfe
esc
Abbruch