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Patita
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Patita
Der 3000-Euro-Brief
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An
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Wien, am 16. Februar 2012
Betreff: Hundebiss vom 6.8.2011
Sehr geehrte Frau xxxxxx!
Da ich leider bis dato kein Angebot für Schadensersatz seitens Ihrer Versicherung bzw. von Ihnen persönlich erhalten habe, erlaube ich mir Folgendes in Rechnung zu stellen:
Schmerzensgeld (2 Tage à € 200,- + 13 Tage à € 150,- + 6 Tage à € 100,-) 2950,-
Arzneikosten 15,30
Behandlungskosten während meines Auslandsaufenthalts 45,56
Alternative Behandlungskosten 180,-
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Summe in Euro 3190,56
Ich bitte um rasche Überweisung des Betrages auf mein Konto xxxxxxxxxxxxxxxxx
Mit besten Grüßen,
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Anlangen: Kopien der drei Rechnungen
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gugi
Haha! Kann mich an den hundebiss erinnern. Interessant dass sie kein angebot gemacht hat. Glaubt sie sie kommt so ohne weiteres davon?
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Patita
Kreative Tage
Es ist eine neue tapezierte Schachtel dazugekommen und auch sonst einiges Kurzlebiges….
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Patita
Ein ermutigendes Blatt
Seit Jahren lege ich mir immer wieder einmal die Karten, phasenweise oft, phasenweise nie. Jetzt ist wieder eine Oft-Phase. Und ich habe das Gefühl, noch nie so im Einklang mit meinen Karten gewesen zu sein. Ich liebe sie, meine Karten, die sich an dem Indianischen Medizinrad orientieren. Heute legte ich mir wieder einmal das Keltische Kreuz – und siehe da – ein wundervolles Blatt, das mir alles, was ich mir so denke, und was ich so fühle, bestätigt. Das macht Mut, Mut, Mut….
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gerlinde
Welches Blatt ist ermutigend? Das mit den Tomaten? Wie oft legt man die Karten? Gibt es eine Höchstgrenze?
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patita
haha! die tomaten sind eigentlich kürbisse, und sie stehen für “innere Ordnung”. das blatt ist als gesamtes gut. und für das “wie oft” gibt es keine regel. hauptsache man verliert nicht seine selbstverantwortung und kann durchaus ohne tarot auch dinge entscheiden….
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Patita
Kaputt- und Sortier-Tage
In einem alten Haus bei solch eisigen Temperaturen gibt es einiges, das nicht mehr will. Täglich geht momentan irgendetwas kaputt, was die Nerven meines großen Lieben sehr beansprucht. Ich hingegen bleibe ziemlich cool. Ist halt so. Wir haben ja gewußt, in welchem Zustand das Haus ist, als wir eingezogen sind. Mein Ruhigbleiben zeigt mir übrigens auch, dass ich mit meinem neu angetreteten Weg richtig liege. Ich bin wieder in meiner Mitte angekommen, kann wieder gelassen reagieren. Auch wenn die Zukunft eine gewagte, wenn nicht sogar eine unsichere ist. Offensichtlich muss Risiko manchmal auch sein…
Wenn ich schon nicht alles reparieren kann -
der Heizstrahler über dem Wickeltisch ist eingegangen, der Lichtschalter im Kinderzimmer funktioniert ohnehin nur phasenweise, der Staubsaugerschlauch hat sich gleich zwei Mal hintereinander an den Ofen gekuschelt und ist mit ihm Eins geworden, der Hydraulikzylinder im Kofferraum unseres Autos, welcher seit Monaten kaputt war und letzte Woche von meinem Liebsten ausgetauscht wurde, ist schon wieder kaputt, die Schamottplatte an der Decke des Schlafzimmerofens ist zerbrochen runtergefallen (hier habe ich allerdings meinen Liebsten vorgewarnt, dass ich glaube, dass sechs Briketts in diesem Ofen zu viel sind), die Ecke im Stiegenabgang zum Keller ist eingefroren, dafür hat der Tiefkühler beschlossen mal zu kühlen, mal nicht und daher wird jetzt eiligst der Inhalt aufgebraucht, bzw. zwischenzeitlich draussen im Schnee gelagert -
(man sieht, es hat eigentlich alles gar nicht so viel mit dem Haus zu tun)
dann kann ich wenigsten mein wieder einmal stärker gewordenes inneres Bedürfnis für Ordnung befriedigen. Diese Woche hab ich schon das zu klein gewordene Kindergewand nach Größe sortiert in Kisten gepackt, was somit endlich das Kinderzimmer von den unansehlichen Windelschachteln befreit hat. Noch stehen sie genau so unansehlich im Wohnzimmer, aber bald werden sie in dem dahinterliegenden Stauraum verräumt sein. Zwei weitere unansehliche Kisten hab ich gemeinsam mit meinem Sohnemann mit weit ansehlicherem Punktepapier tapeziert, gleich danach haben wir, um die im Sommer eingefrorenen Erdbeeren zu verarbeiten, Erdbeerkuchen gebacken, und um die Stiegenecke aufzutauen, hat mein Liebster eine diesmal nicht selbst gegossene Kerze hineingestellt. Vielleicht stimmt diese ja auch die Geister unser Ahnen günstig.
Und jetzt, bevor ich den Kleinen von der Kindergruppe abhole, ist das Kleiderregal dran, sortiert und aufgeräumt zu werden. Wenn schon der Mann immer vom Wäschezimmer, statt vom Schlafzimmer spricht, dann soll es doch bitte auch ein ansehliches sein…
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Patrice Fuchs
Die tapezierten Schachteln sind sehr lieb und die Kerze ist sehr sehr tapfer!
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Patita
Schnee
Jetzt sind wir zwar schon einige Tage wieder zurück, komme aber erst jetzt dazu die Schneefotos von unserem kleinen Heimaturlaub runter zu laden…
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Patita
Eis
Der Eislaufteich meiner Kindheit ist zugefroren. Hätte ich passende Schuhe dabei gehabt, hätte sogar ich mich wieder einmal getraut….
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manu
urururschön!!!
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Patita
Heimkommen
Jahrzehntelang war der Besuch bei meiner Urspungsfamilie von einem Pflichtgefühl geprägt. Nicht, dass ich meine Familie nicht mag, aber es war trotzdem nie meine Welt. Durch meinen Sohn verändert sich das. Es beginnt Spass zu machen, ihn mit seinen Cousinen und Cousins zu sehen, ihn bei seiner natürlichen Vertrautheit mit Oma und Opa zu beobachten, seine Leidenschaft für die Dinge am Land zu erahnen…
So kam es, dass ich ausgerechnet in der kältesten Woche des Winters in einem der Kältepole verbringe. Und es ist schön. Viel Sonne, lange Schatten, gefrorenes Eis. Und eine neue Nähmaschine, die mich auf meinem Heimweg begleiten durfte. Bei meinem Bruder fand ich ideale Übungsobjekte: alte löchrige Jeans, die ich flicken darf. Läuft ja ganz gut…
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rene
Im sommer muss das schön sein dort mit wasser vor der tür!
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mother-mable
So schön:-) und ich kann dich gut verstehen.
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Patita
Jänner 2012






Kuschelig war er, der erste Monat dieses Jahres. Ich freu mich auf den nächsten…
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nellah
was für ein tolles kostüm!!!!
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flipper
Und schöne Stiege!
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Patita
krisenresistent?
Letztens sah ich einen Film – ah, ich glaub es war dieser “Bridesmaides” – da war eine Frau, die es bereute, während der Krise eine Konditorei eröffnet zu haben. Sie ging damit baden…
Ich hab gekündigt und Österreich verliert das Triple AAA. Wie es mir wohl ergehen wird?
Ich bin guter Dinge, nein, ich bin fantastischer Dinge. Ich freu mich wahnsinnig auf meinen neuen Lebensabschnitt und habe wieder einmal das Gefühl, mir fliegen die Dinge zu, oder zumindest könnten sie mir zu fliegen. Es tut sich was, das steht fest. Mehr will ich noch gar nicht verraten, den Verhandlungen nicht vorgreifen, wie es die Politiker immer so schön sagen.
Im Privaten setzt sich das neue Lebensgefühl schon fest: ich stricke an einem dritten Paar Socken, lese ein hervorragendes Buch (Marlene Streeruwitz, “Die Schmerzmacherin” – spannende Story, unglaublich körperliche Sprache), gieße Kerzen und kaufe eine Nähmaschine – ein Geschenk meiner Mutter zu Weihnachten. Ein Kuvert mit Geld, zweckgebunden, weil “Jetzt kannst´ noch anfangen damit, bald wird es vielleicht schon zu spät sein…!”
Ob ich mich in Illusionen schwelge? Ich, die so oft und immer wieder als “Realistin” beschimpft wurde? Irgendetwas ist grundlegend neu, das kann ich genau spüren. Es fühlt sich gut an. Auf die Nase fallen will ich nicht. Ob es schwierig wird?
Während ich diese Zeilen schreibe, ereilt mich eine Mail meiner Noch-Direkten-Vorgesetzten. Meine/unsere Kollegin wird einen weiteren Monat das Krankenbett hüten. Ich bin gespannt, wie bzw. was sie versuchen werden, um mit mir einen Kompromiss einzugehen. Aber, ob ich das noch will?
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Kashia
hört sich super an.
schön!
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Patrice Fuchs
Bin fast ein bisschen neidig – im guten! Hört sich extrem gut an, dein alltag!
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gerlinde um 20:39 am 17. Februar 2012 Permalink |
cute!