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  • Avatar of Nel

    Nel um 20:47 am 14. August 2011 Permalink | antworten
    Begriffe: , , kinder, , Streit,   

    Jag älskar Sverige 

    Die Hälfte unserer Schweden-Zeit ist schon vorbei. In den ersten Tagen haben wir uns – erwartungsgemäß und dennoch heftig – gestritten. Es war fürchterlich. Ich wäre am liebsten abgereist. Allein.

    Dann hat mein Lebensgefährte eine Espresso-Kanne von Bialetti gekauft, so eine zum Auf-den-Herd-stellen. Und er besorgte die “Husetsblandning” vom örtlichen Kaffee-Dealer. Damit wurde dann einiges besser.

    Das Wetter ist super. Das Ferienhaus ist super. Ich liebe das Meer. Ich liebe die Schwedinnen (alle so smart und fesch). Ich mag die Schweden (alle so linkisch).

    Die verbleibenden Tage könnten also ganz gut werden …20110814 103736 Jag älskar Sverige

    20110814 103607 Jag älskar Sverige

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    • Avatar of Patrice Fuchs

      Patrice Fuchs um 10:41 am 15. August 2011 Permalink | antworten

      Wir haben auch gestritten. die ersten 48 stunden. dauergereizt. jetzt ist alles sonnig und lieb und super. bussi

    • Avatar of Poldine

      Poldine um 08:38 am 16. August 2011 Permalink | antworten

      super Fotos- schaut fast aus wie bei Pippi – nur das Pferd fehlt -ah und das Äffchen und… sehr idyllisch…freu mich auf ein Wiedersehen, wenn ihr wieder im Lande seid…

    • mother mable um 12:12 am 30. August 2011 Permalink | antworten

      Wir haben auch gestritten, D nach der HinAutofahrt mit Kotzkind am Parkplatz in Senj bei 40C: nur das dus weißt das war mein allerletzter Kroatienurlaub., bei der Rückfahrt haben wir dann schon überlegt wann wir im nächsten Jahr fahren können. Und so schöne Fotos!

  • Avatar of Nel

    Nel um 17:45 am 16. July 2011 Permalink | antworten
    Begriffe: auto, kinder, Küche, Moment   

    Einer dieser Momente 

    Krabbelt der Kleine in die Küche, zieht sich an mir hoch und fährt mit seinem Auto “brrrrrrr” über mein Kleid.
    Nicht Besonderes vielleicht, für mich aber der spezielle Moment des Tages.
    (Video davon kann ich grad nicht hochladen. Das wollen wordpress und mein iPhone jetzt nicht.)

     
  • Avatar of Nel

    Nel um 08:14 am 29. June 2011 Permalink | antworten
    Begriffe: , , , kinder,   

    Ein Jahr 

    Vor einem Jahr war der Schleimpfropf schon weg, die Wehen kamen und gingen, es war heiß, und vor allem: Der werdende Vater moderierte in der Südsteiermark ein mehrtägiges Seminar. Weit weg von der werdenden Mutter. Der werdende zweijährige Bruder wurde zwischen der Kreißenden, dem Kindergarten und der erkrankten Babysitterin hin- und herverschoben. Am nervösesten war allerdings die Hebamme. Nett, aber eine Fehlentscheidung! Das weiß man halt erst später.

    Das Wichtigste in Kürze: alle heil geblieben bzw wieder heil geworden. Und morgen feiern wir den ersten Geburtstag des Kleinen. Sentimental!

    20110629 100823 Ein Jahr

    20110629 122820 Ein Jahr

     
    • mother mable um 08:43 am 29. Juni 2011 Permalink | antworten

      Alles Liebe und Gute an euch!

    • Avatar of Patrice Fuchs

      Patrice Fuchs um 14:08 am 29. Juni 2011 Permalink | antworten

      Alles Gute! Und bitte was war in dem wunderschön verpackten Geschenk drinnen???

      • Avatar of Nel

        Nel um 13:57 am 5. Juli 2011 Permalink | antworten

        Das Geschenk – ein Klassiker: Stapelbare Kartonhäuschen mit kleinen Plastiktieren. Vom großen Kind haben wir noch so viel, zB Nachzieh-Tiere, Autos, Besen, Kinder-Staubsauger, Bobby Car etc …

  • Avatar of Nel

    Nel um 12:13 am 8. March 2011 Permalink | antworten
    Begriffe: , kinder, listen, , verhütung   

    Kurz mal weg und die Folgen 

    Wir werden übers Wochenende mit den Kindern verreisen. Zuletzt war das Packen jedes Mal so ein Stress, dass ich – sonst nicht weinerlich – sogar in Tränen ausgebrochen bin.

    Also schreibe ich Listen. Einen A4-Zettel habe ich schon voll, in 4mm-Schrift mehrspaltig dicht bekritzelt. Da fällt mir erst das Wichtigste ein: Kondome.

    Jessas!

     
    • funkelblau um 12:28 am 8. März 2011 Permalink | antworten

      apropos Jessas, ab morgen beginnt sie doch eh, die Fastenzeit..

    • marcin um 12:54 am 8. März 2011 Permalink | antworten

      Genau, da kann man schon mal 1 Monat ohne Sex Leben……..

    • funkelblau um 13:25 am 8. März 2011 Permalink | antworten

      ich dacht, das sind 6 Wochen..

    • klingelfee um 13:33 am 8. März 2011 Permalink | antworten

      40 Tage

    • funkelblau um 13:45 am 8. März 2011 Permalink | antworten

      und 40 Nächte

    • marcin um 14:21 am 8. März 2011 Permalink | antworten

      Lawine an Zeit die da verstreicht.

    • Nel um 19:57 am 8. März 2011 Permalink | antworten

      Abstinenz ergibt sich doch eh automatisch, wenn man zwei Kleinkinder hat – und entsprechend wenig Schlaf ;-)

    • mother mable um 11:11 am 9. März 2011 Permalink | antworten

      Ein wunderschönes Wochenende :-)! Und! ja! nicht! vergessen!, die Kondome! von einer anderen 2 Kleinkindmama

  • Avatar of Nel

    Nel um 09:24 am 24. February 2011 Permalink | antworten
    Begriffe: , entwicklung, kinder   

    Babyphon? Lecker. 

    Das Baby wird nebenbei Kleinkind und robbt. So langsam hat sich das mit der Fortbewegung entwickelt, dass ich es nicht ernst genommen habe. Resultat: Das Baby hat das selbstbemalte Papiergeld aus dem Verkaufsladen des Großen gegessen und fingert jetzt am eingesteckten Babyphon herum. Kann man ja so lecker in den Mund nehmen. Hilfe! Jetzt geht das mit dem Kindersichermachen los. Wo ist das Gitter? Das hatten wir bei Kind 1 für die wirklich gefährlichen Dinge. Die haben wir hinter Gitter gebracht. Nicht das Kind.

    20110224 092443 Babyphon? Lecker.

     
    • gühnter um 08:34 am 25. Februar 2011 Permalink | antworten

      shit. jetzt fangt die richtig harte Zeit an…aber um dich aufzubauen: in 16 Jahren ist kannst du anfangen kostgeld vom kind zu verlangen

  • Avatar of Nel

    Nel um 09:01 am 9. February 2011 Permalink | antworten
    Begriffe: , kinder,   

    Doch eine große Sache 

    Wir hatten hier mal eine Diskussion zum Thema Kinderhaben. Tenor: Man soll keine (so) große Sache daraus machen. Kinder hat man einfach. Sie sind anstrengend, sie kosten Geld und Nerven, sie geben Liebe und Glück. Ist halt so. So what.

    Am diese Diskussion denke ich oft: Für mich ist es nämlich noch immer eine große Sache, Kinder zu haben. Mit Kindern zu leben, meine eigenen Interessen und Bedürfnisse zurückzustecken, und jeden Tag und jede Nacht: Geduld, Geduld, Geduld.

    Vielleicht ist es falsch, dass ich diesen Zustand namens Familie noch immer “besonders” finde. Wahrscheinlich macht es mein Leben anstrengender, dass ich es noch nicht “normal” finde. Geht trotzdem nicht anders.

    Darüber habe ich heute nachgedacht, beim Teetrinken.

    20110209 090034 Doch eine große Sache

     
    • marcin um 09:10 am 9. Februar 2011 Permalink | antworten

      Und du hast damit sehr recht. Es ist eine besondere Sache. Es ist eine große Herausforderung. Probleme miteingenommen. Die Freude das Lachen und Wärme hebt vieles auf.

    • Patrice um 10:34 am 9. Februar 2011 Permalink | antworten

      Ich hab heute am weg vom Kindergarten darüber nachgedacht, wie ich das damals genau gemeint hab. Ich hab natürlich nicht gemeint, dass Kinder eh nur ein Klacks seien. Sie sind wahnsinnig beschwerlich. Außer man ist existenziell abgesichert und hat gleichzeitig keinerlei Ansprüche an den Alltag und der Lebensplanung. Also, wer Kinder will, sollte sich auf ein paar höllische Jahre einstellen. Mit `keine große Sache´ hab ich aber eher gemeint: Was soll´s. Akzeptier´s. Das ist eine harte Zeit, aber die macht jeder durch, der oder die Kinder hat und sich auch um diese kümmert. Das haben unsere Eltern auch durchgemacht. Und unsere Kinder werden das auch durchmachen (Haha!) Und das mein ich ja eigentlich tröstend.
      Ich kann natürlich schon eine Spur leichter reden (obwohl es mich die woche auch wieder herreißt), weil meine Kleinste schon sechs ist. Nächstes Jahr kommt sie in die Schule. Durchschlafen ist seit vier Jahren kein Thema mehr. Du bist einfach nicht aus dem Ärgsten draussen. Es wird besser.

    • funkelblau um 11:05 am 9. Februar 2011 Permalink | antworten

      Mein Kind ist 12 und für mich ist es immer noch eine grosse Sache, mich selbst kennengelernt, auch durch das, was ich durch das mich zurücknehmen schmerzlich vermißte, diese besondere Art der Liebe, die man gibt, um das Geliebte Wesen irgendwann groß und stark und zauberhaft, zwar melancholisch, aber stolzgeschwellter Brust fliegen zu sehen. Nichts geht Weg, wenn man ein Kind bekommt, es kommu viel hinzu. Das läuft nicht paralell, aber mit der Zeit, und in jedem Fall Menschen um sich, die ehrlich auch über die schattenseiten sprechen. Aus erwachsenen Frauen, werden keine sich im geben aufgebenden Mütter und das ist für alle! Gut so. Das sich alles verändert, das kann ich dir versprechen

  • Avatar of Nel

    Nel um 19:38 am 28. December 2010 Permalink | antworten
    Begriffe: artikel, , hensel, kinder, , lifestyle, zeit-magazin   

    Wir lieben unsere Kinder … 

    “Wir lieben unsere Kinder – aber wir hassen unser Leben.”

    So titelt das ZEIT-Magazin in seiner aktuellen Ausgabe. Wow, klingt spannend! Dachte ich.

    Sekunden davor hatte ich grad meinen Mann angekeppelt, wieder einmal, obwohl eh grad alles recht easy ist (wir sind nämlich auf Urlaub, mit Babysitterin). Jedenfalls fühlte ich mich angesprochen, irgendwie. Zwar hasse ich mein Leben nicht, nie, aber schrecklich finde ich die Umstände schon immer wieder. Das liegt dann vor allem an einem trotzenden Dreijährigen und meinem Unvermögen, damit klarzukommen.

    Jana Hensel, deutsche Schriftstellerin in den 30ern und selbst Mutter eines Dreijährigen, schreibt in besagtem Artikel über den Verlust ihres früheren Lifestyles. Oder wie soll ich sagen – leider trifft sie das Thema nicht so recht. Sie schreibt über “wir Eltern”, “unsere” Unsicherheit, und ich denke schon bald: Die Frau braucht eine gute Therapie, aber weiter bringt mich der Artikel nicht. Sie vereinnahmt mich und andere Eltern, wo es nur um sie selbst geht.

    Wenige Textteile sind gelungen, etwa, dass “wir” Eltern glauben, durch den Kauf cooler – internationaler – Kindersachen (Bugaboo, Finkid etc) dem biederen Muster unserer Eltern zu entkommen. Der Gedanke ist mir neu, könnte aber zutreffen.

    ABER mein Problem ist nicht mein Lifestyle und wie sich der verändert hat. Wenn sich der Dreijährige von Jana Hensel im ICE nackt auszieht, hat sie doch wohl nicht bloß ein “Lifestyle”-Problem?! (Ich finde es recht normal, dass Dreijährige so was machen, wenn man sie nicht durch körperliche Gewalt davon abhält, Gott behüte. Im ICE könnte Schlimmeres passieren.)

    Die Frau kommt nicht zur Sache, der Titel verspricht mehr, als er hält. Schade.

    Hier der Artikel:

    http://mobil.zeit.de/2010/51/Moderne-Eltern

    Hier die Diskussion zum Artikel – ich habe sie noch nicht gelesen, hänge hier nur den Link an: http://community.zeit.de/user/azize/beitrag/2010/12/21/zu-quotunglück-im-glückquot-von-jana-hensel-zeitmagazin-51

     
    • Patrice um 20:53 am 28. Dezember 2010 Permalink | antworten

      Der Artikel liest sich fast wie eine Predigt. Im deutschsprachigen Raum hat man das mit den Kindern nie besonders gut gemeistert. Zu viel Kirche, zu viel Nazivergangenheit, zu wenig Humor und zu wenig Emazipation. Wer eine `coole Mama´ sein will hier, muss also die Welt ein bißchen neu erfinden. Aber hysterisch braucht man dabei auch nicht werden. Die Welt bricht nicht auseinander. Ich war immer dagegen, dass man aus der Elternschafts-Sache so eine große Sache macht. Mütter (und aktive Väter) sind keine Heiligen. Was sie für ihre Kinder tun, haben mal andere Leute auch für sie getan. Es ist zwar mühsam auf viele Anehmlichkeiten zu verzichten, die man als Nichteltern hatte, aber es schadet auch niemanden, eine Zeit lang nicht sich selbst immer in den Mittelpunkt zu stellen. In Schweden ist es die normalste Sache der Welt. Dort ist es normal dass Mütter hackeln, dass Eltern mal genervt sind, dass Kinder mal schlimm sind, dass Eltern auch in der Öffentlichkeit mal mit ihnen schimpfen, dass Restaurants Kinderspielecken haben und man den Kindern nette Kleider kauft.

    • sana um 20:57 am 28. Dezember 2010 Permalink | antworten

      Aha! Finikid ist nicht finnisch??? Find ich nicht korrekt.

    • mother Mable um 09:50 am 29. Dezember 2010 Permalink | antworten

      Danke Patrice für deinen Kommentar! Ich verschick ja manchmal Babylog texte an FreundInnen oder druck sie aus und häng sie auf (wie z.b.: Nels Text Aufbruch) und bei dem Kommentar mach ich das auch, weil schöner kann man das fast nicht auf den Punkt bringen!

    • Patrice um 23:24 am 29. Dezember 2010 Permalink | antworten

      Danke Mum Mable! Very flattering! xxx

    • poldine um 14:00 am 30. Dezember 2010 Permalink | antworten

      Ich hab mir den Artikel zu Gemüte geführt. Irgendwie bedrückend. Keine Ahnung, mein Sohnemann ist noch nicht 3, aber irgendwie hoffe ich doch, dass mir das Leben mit ihm mehr Spass machen wird…

  • Avatar of Nel

    Nel um 20:50 am 10. December 2010 Permalink | antworten
    Begriffe: , , kinder   

    Nachtrag zum Esel Benjamin 

    Hier eine kurze Inhaltsangabe: Susi lebt mit ihrer Familie auf einer griechischen Insel (tolle Bilder!). Beim Spaziergang mit ihrem Papa findet sie ein Eselbaby in den Felsen, das der Papa rettet (tolle Bilder!). Sie darf den Esel behalten, er wohnt und spielt nun bei ihnen daheim (tolle Bilder!). Eines Tages ist der Esel in der Früh verschwunden, Susi steht allein im Nachthemd auf und geht ihn suchen. Zwar findet sie ihn, aber nicht mehr den Weg zurück – was nun?!

    Sehr spannend für Kinder ab etwa 3 Jahren. Und sehr aufregend für mich als kleines Kind am prüden Land: Auf einem Foto sieht man die Susi nackig am Strand ;-)

     
    • Patrice um 20:12 am 11. Dezember 2010 Permalink | antworten

      Ich hab auch ein Buch daheim mit Schwarzweiß-Foto-Bebilderung: Ein Mädchen erlebt einen Sommer am Land. Walderbeeren pflücken, mit dem Bruder streiten blabla und am Abend unter den Pullover der Mutter kriechen und sich bissi geborgen fühlen nach dem ganzen `auf eigene Faust unterwegs sein´. Auf einem Foto steht sie nackig, nur in Gummistiefel im Garten und ißt Beeren. Hat mir getaugt. Viel Körper-Identifikation.

    • Nel um 21:26 am 11. Dezember 2010 Permalink | antworten

      Super klingt das! – ich suche seit Jahren ein Fotobilderbuch aus dieser Zeit: ein Mädchen aus Lappland, Ellekari heißt sie (oder so), lebt mit ihrer Familie in einem Sami-Dorf. In Jurten. Ich habe es geliebt, es hat meine Schweden- und Nordenliebe entscheidend geprägt. Hat jemand einen Tipp, wie es heißen könnte?!

  • Avatar of Nel

    Nel um 12:54 am 8. December 2010 Permalink | antworten
    Begriffe: , , kinder   

    Mein Esel Benjamin 

    20101117 212915 Mein Esel Benjamin
    Ich liebe dieses Buch von Susi und ihrem Esel, noch dreißig Jahre später. Und zu meiner Freude ist der Große auch ganz gefesselt davon. Heute gleich beim Aufstehen wollte er es wieder anschauen und rief dann: “Ich will auch mal nach Susi-Land!”.

     
    • evelyn um 22:48 am 9. Dezember 2010 Permalink | antworten

      Worum geht es da? Was hat es mit dem Esel auf sich? Interessant finde ich, dass es ein Kinderbuch mit echten Fotos ist!

    • Nel um 21:00 am 10. Dezember 2010 Permalink | antworten

      Habe eine kurze Inhaltsangabe als Blogpost veröffentlicht, du hast recht: die hat noch gefehlt ;-)

  • Avatar of Nel

    Nel um 13:36 am 5. November 2010 Permalink | antworten
    Begriffe: , kinder, , kinderwagen,   

    Den Großen abholen 

    Ein wirkliches Problem habe ich, dass sich im Alltag wiederholt: das Abholen des großen Kindes vom Kindergarten. Mit dem Baby, meine ich. Leider ist der Kindergarten locker 40 Min. mit den Öffis von uns entfernt. Inkl ein Mal Umsteigen. Macht zwei Mal Bim, die sich fast nie als Niederflur zeigt, wenn ich sie brauche. Nächste Hürde: der Eingangsbereich im Kindergarten. Viele steile Stufen. Den Kinderwagen kriegt man da nie im Leben hoch. Ihn unten stehen lassen, ja, das geht – aber nicht mitsamt dem Baby drinnen. Denn der 5m2-Vorraum ist für jede/n offen und gleichzeitig vom Kindergarten innen nicht einsehbar. Und noch dazu dauert das Abholen eines Dreijährigen eine Weile, inkl Klogehen und Verabschieden uns Sich-anziehen und der Mama noch dieses und jenes zeigen und Blabla. Also reiß’ ich das schlafende Baby aus dem Wagerl (wir haben keinen Kinderwagen mit abnehmbarer Babytragetasche), es wird wach und schreit empört. Wenn ich mit dem schimpfenden Baby den Großen abhole, hat der wenig Lust, mitzukommen. Er kooperiert dann auch nicht beim Anziehen. Und wie schafft man das allein, mit einem sich windenden heulenden Baby am Arm? Auf Vernunft setzen? Bei einem Dreijährigen? – Neuerdings nehm ich den Ergo Baby Carrier zum Abholen, damit geht’s ein bissi besser. Aber ich schwitze Blut und Wasser, jeden Tag wieder. Und mir graut vor dem Winter.

    Wie schaffen das andere? Das frag ich mich wirklich.

     
    • Patrice um 18:25 am 5. November 2010 Permalink | antworten

      Das klingt nach Horror!!! Kindergärten sollten vorschrfitsmäßig barrierefrei sein!

    • Mother Mable um 13:29 am 7. November 2010 Permalink | antworten

      Ich weiß nicht wie und ob überhaupt man das schafft. Ich hatte das kleine Kind auch immer vorn im Ergo und das grpße Kind im Wagerl. Beim Abholen von der Tagesmutter hab ich mir immer sofort die Jacke ausgezogen und trotzdem geschwitzt wie geht nicht mehr. Bei Einkaufen detto, mit Ergokind bücken, Sachen unten in den Wagerlkorb und dazwischen die Kinder die auch nicht immer…
      Mein Glück war der Opa, der uns oft begleitet hat und das D auch fast immer ein Kind abholen konnte, kann.
      Das der Kindergarten nicht barrierefre ist, ist ein Schas (sind ganz viele). Ich hab mir damals immer gedacht pro kleinerem Kind ein Erwachsener zur Betreuung alles andere ist ein Horror:-). Ich weiß das ist nicht so aufbauend, aber es wird besser und ich hab mir damals immer wieder gedacht wenn ich diese Dinge schaff, dann auch noch andere:-) Alles Liebe und gute Nerven…

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