Beruf und Familie – Widerspruch?
Hier am Land habe ich innerhalb weniger Tage gleich zwei berufstätige Frauen gesehen, die ihr(e) Kind(er) zur Arbeit mitnehmen mussten:
Eine Bäuerin auf 900 Metern Seehöhe, die am Hang das Heu rechen musste – denn in dieser Schräglage funktionieren keine Maschinen. Ein Stück von ihr entfernt im Gras saß ein Kleinkind, daneben stand ein Kinderwagen mit einem Baby. Die Kleinen warteten geduldig, bis die Mama fertig war.
Heute dann die Eisverkäuferin am See: am Fahrrad angehängt war eine Kühltruhe, und darauf saß – im Kindersitz – ein Mädchen. Die Kleine schlief friedlich, während die Mama Eis verkaufte.
Was idyllisch scheint, ist wohl in beiden Fällen eine Notlösung. Wir brauchen dringend mehr Kinderbetreuungsplätze!


amelie um 07:04 am 7. Juli 2011 Permalink |
interessant! du hast gleich zwei fotomotive gefunden? vielleicht kommt das am land wirklich öfter vor, weil es eben nicht genug plätze gibt. was für ein leben. ” das kind schäft! ich muss schnell ein paar cornettos verkaufen!”
Funkelblau um 12:36 am 7. Juli 2011 Permalink |
Keine Frage, dass es an Betreuungsplätzen hakt. Auf der anderen Seite finde ich es gar nicht so schlimm( wenn es nicht immer so ist) wenn Kinder Teil der ganz normalen Lebensabläufe sind und sie auch lernen Teil von etwas zu sein, nicht immerzu im Mittelpunkt.