Perfekt waren Advent und Weihnachten in meiner Kindheit. Und als ich zum ersten Mal ohne meine Eltern Weihnachten verbrachte, war ich längst erwachsen – trotzdem weinte ich dem “Damals” ein paar echte Tränen nach.
Jetzt mit den zwei Kindern …
Wir werden zwar jedes Jahr weihnachtlicher. Heuer soll es erstmals ein eigener Baum werden, obwohl wir an Weihnachten wieder im Ausland sein wollen. Also plane ich, den Baum schon bald zu kaufen und zu schmücken. Das soll in Italien auch so Sitte sein, höre ich. Ist doch ein gutes Argument!
Eine unserer Omas und eine Tante backen ganzjährig Vanillekipferl. Deshalb habe ich (und auch die restlichen drei in der Familie) keinen besonderen Gusto auf Weihnachtskekse. Soll ich mir das Selber-Backen überhaupt antun?
Und jetzt kommt’s: Wir haben keinen selbstgebastelten Adventkalender. Und die Nikolaus-Sackerl sind zwar hübsch, aber vom Billa.
Ach, als ich noch kinderlos war, da wollte ich all das selber machen. Aber jetzt ist der Alltag so dicht. Es läuft nicht schlecht, aber die Bastel- und Backlust hält sich in engen Grenzen …
Das kleine Teufelchen quält mich. Es heißt “Schlechtes Gewissen”.
Du bist ein Pfuigack*! Das muss ich ihm entgegenrufen.
*Aktuelles Lieblingsschimpfwort des Großen.

siggi um 08:26 am 2. Mai 2012 Permalink |
ach, ich kenn das. Die suche nach dem perfekten setting. Aber warum den kopf zerbrechen? So lang es keine probleme gibt, ist doch alles in ordnung. Früher wurden die kinder von älteren kindern auf der strasse betreut. Setz dich auf einen kaffeeplausch mit ihm hin und sieh das positive.