no more sex in this city?
der weihnachtsstress hat uns aus seinen klauen befreit. eine feier für 14 leute inklusive drei gangmenü zu organisieren , hatte ich mir leichter vorgestellt. ein satz welcher sich , bei näherer betrachtung , selbst widerspricht. 14 leute, feier, essen, leicht- haha. aber alles ist gut gegangen, die familie hat nicht gezankt, das baby wunderbar geschlafen, alles fein.
silvester war wenig spannend- mit baby na no na. anna hat alles verschlafen- ihre eltern größtenteils auch. wollsocken und lachshäppchen dazu der mundl und die obligatorische miss sophie.
soweit so gut fühle ich mich wohl, widme mich immer wieder mal meinen bevorzugten printmedien und schaffe es sogar ab und an ein nicht zu anspruchsloses buch zu lesen. wähle ich abends dann doch die seichtere unterhaltungsschiene zappe ich mit dem besten aller männer durch diverse serienformate. letzte woche landeten wir so bei sex and the city. ich kenne alle folgen, besitze alle staffeln und ich schwöre alle big und carrie dialoge kann ich im geiste mitsprechen. ich habe gelebt, gelitten und gelacht mit diesen frauen. mitgefühlt und hingefiebert. aufs happy end – was dann leider zerstört wurde durch zwei schaurig schrottige kinofilme.
aber egal ich summe brav die titelmelodie, freue mich auf das witzige geschnattere und dann plötzlich. das völlig unerwartete. ich sitze da vor dem tv- doch eigentlich noch genau die selbe wie vor zwei jahren – und fühle mich nicht mehr angesprochen.
es ist die folge wo die vier mädels zu der babyparty einer ehemaligen partymaus fahren. um am gefühlten ende der welt angekommen, festzustellen, wie eklig bieder diese mütterlichkeit ist. wie sich alles nur noch um windeln dreht, um selbstaufgabe und elektrozäune. und da merke ich. ich bin nicht mehr carrie ( ich weiß, ich war sie nie , aber es geht ja um die symbolik ). ich laufe nicht mehr in viel zu hohen schuhen von party zu party auf der suche nach mr. right. oder zumindest nach sex mit mr. halbwegsnichtzumkotzen. ich habe mann, kind und ein haustier in gestalt einer ausgestopften ente und ja ich gebe zu , ich rede auch hin und wieder über windeln. ist der elektrozaun nur noch einen schritt entfernt? werde ich morgen aufwachen und beginnen mir polohemden zu kaufen und falten in meine hosen zu bügeln?
nie wieder partys, nie wieder ungezügeltes leben? ein wenig angst macht mir das schon. ich habe so viel spaß mit diesem kleinen wesen hier im haus. ich lache so viel wie überhaupt noch nie. und ich bin ziemlich, ziemlich glücklich verliebt. aber was kommt in filmen wenn ER und SIE sich endlich gefunden haben? das leben? ich hoffe es.
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Funkelblau um 7:38 pm am Januar 2, 2012 Permalink |
Hm, miranda hat’s doch hingekriegt mit Steve und Carrie bezeichnet sich noch mit 40 als Mädchen..wer will das schon. Die rührendste szene fand ich als der Freund von Samantha sich aus Solidarität mit ihr den Kopf rasierte, das werde ich auch als Großmutter noch so sehen. Film halt, Fiktion. Zw Polohemden und manolos ist ein breites Feld und ich kann nur sagen, ich hatte noch nie so oft hohe Schuhe an wie zur zeit…Sex? Hm..City jaaaa, mr. Big ist nicht mein Typ. Bügelfalten nicht mein Stil und unser leben ist ja keine serie( aber der mit dem Kopf, den sollte es in echt geben)
nellah um 7:42 pm am Januar 2, 2012 Permalink |
ja das stimmt ist auch eine meiner liebsten szenen. da hab ich sehr geheult. deine hohen schuhe machen mir hoffnung..ein bissl vermiss ich die. aber manolos waren die meinen ohnehin nie. die city wird warten auf mich. und der mann mit dem kopf- der wartet auf dich!
Funkelblau um 8:24 am am Januar 3, 2012 Permalink |
die hohen Schuhe kommen wieder, ansonsten dein wort in der Männer Ohr….
patita um 9:01 pm am Januar 2, 2012 Permalink |
irgendwann kommt sogar wieder der sex mit mr. right, der glz. papa des babys ist, wieder, und alles wird wieder superspannend und neu. ich steh grad am anfang dieser aufregenden phase. und ach ja: alles ist immer nur eine phase…
patita um 9:04 pm am Januar 2, 2012 Permalink |
und noch was: du könntest jedenfalls mindest so gut eine kolumne schreiben, so wie carrie. übers muttersein – eh viel spannender. ich würds gern lesen – tu es ja schon…
nellah um 9:40 pm am Januar 2, 2012 Permalink |
mother mable um 8:12 am am Januar 3, 2012 Permalink |
Ich schau sie auch, die Serie:-) und das angesprochen sein kommt wieder:-)