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    mother-mable um 5:29 pm am February 20, 2012 Permalink
    Begriffe: , , , ,   

    Als der böse Wolf Gerhard einmal wirklich böse wurde 

    Unser Freund, der böse Wolf Gerhard ist in Wirklichkeit ein sanfter, lustiger und ausgesprochen netter Mensch. Seinen Namen hat er von den Kindern hier denen er einmal der Wolf und die sieben Geißlein vorgelesen hat.

    Der böse Wolf Gerhard ist außerdem selber Vater von 2 lieben Kindern, 4 und bald 2 Jahre alt. Gemeinsam mit seiner Frau der A kümmert er sich um die beiden. Er steht in der Nacht auf, kocht Spaghetti zum Abendessen, putzt Zähne, holt ab, wickelt, hat schon früh eingesehen das sein Pad nicht nur ihm alleingehört, liest vor, schimpft oder tröstet je nachdem was gerade notwendig ist. Ein normaler Papa halt, würdest du sagen, und du hast recht.

    Und dann passiert dem bösen Wolf Gerhard folgendes: Am Samstagabend ist Party. Deshalb bringt er zu Mittag die Kinder zur Oma. Er fährt hinaus nach Niederösterreich. Ich weiß nicht wie die Fahrt war, aber beim Aussteigen tun seine Kinder das was Kinder manchmal nach einer längeren Autofahrt tun: nicht das was die Eltern wollen!
    Die 4 jährige Tochter hupft aus dem Auto und rennt Richtung Oma Haus, weg vom bösen Wolf Gerhard. Der hebt gerade den bald 2 jährigen aus dem Auto, und stellt ihn auf den Gehsteig. Wo der aber nicht stehen bleibt, sondern zum U-Hackerl wird (O-Ton bWG), sich also irgendwie auf die Erde haut. Die große Schwester ist irgendwo. Der böse Wolf Gerhard schwitzt, ist genervt und wird gleich schimpfen. In dem Moment kommt eine ältere Dame vorbei und sagt:
    „Na, liab sans die beiden! Machen da Gattin sicher viel Arbeit!“

    Und weil der böse Wolf Gerhard zu sehr damit beschäftig ist seinen Sohn wieder auf die Beine zu stellen und seine Tochter einzufangen kommt er nicht dazu der Dame etwas zu erwidern. Das ärgert ihn sehr, erzählt er am Abend bei der Party (wo er die verdienten Wodka lemons trinkt und seinem Ruf als cooler Tänzer gerecht wird)!
    Aber wenn er nicht so mit seinen beiden Herzerln beschäftigt gewesen wäre dann hätte er folgendes geantwortet: MIA AHHHHH!!!!!!!!

    Und da hat der böse Wolf Gerhard recht!

     
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    mother-mable um 5:39 pm am December 5, 2011 Permalink | antworten
    Begriffe: , , , ,   

    Zum Glück gibt es A und V 

    Am Freitagabend war ich aus. Das Lokal schick, das Essen und die Getränke auch. Leider hat der Kellner gesagt: Wir ham keine Wasserkaraffe!  Minuspunkt, weil bitte wenn der Wein Flaschenweise bestellt wird, dann die Karaffe gleich inklusive dazu. Auf jeden Fall, ich hab selten eine Restfettn am nächsten Tag, weil ich immer viel Wasser trink. So bin ich, ich mach jetzt in der Früh auch immer Kneippduschen- ein bissi fad, ein bissi brav.

    Der Abend aber war cool. So wie die Kolleginnen mit  denen ich aus war. Am nächsten Tag bin ich leider leicht paniert. Und dann: muss ich zu Mittag zu einem Geburtstagsfest in den Boggipark. Bei der letzten Einladung war D, deshalb muss ich jetzt. Und wenn mein Schädelweh am Beginn noch sachte und kaum spürbar war,  ist das nach 3 Stunden Boggipark anders. Dabei sitz ich eh mit einem Kaffee und der A zum plaudern und ess Obst, trotzdem, Boggipark ist schon ohne Fetzn die Härte.

    Leider müssen wir nach 3,5 Stunden den Boggipark wieder verlassen, weil wir sind noch wo eingeladen. Wir sind bei A und V zum Ganslessen. Und wenn der Boggipark für die Mutter hier like hell ist, dann ist das Ganslessen bei A und V like heaven. Wir kennen A und V schon lange. A und V teilen vieles mit uns. Zum Beispiel wohnen- auch in trauter Patchworkeinigkeit 3 Kinder mit ihnen. Und während die Kinder im oberen Stock verschwinden, sitzen die Eltern bestens versorgt auf der Couch lachen über die gleichen Witze, schimpfen über die gleichen Ungerechtigkeiten und besprechen das Leben. Dazwischen übergießt A das Gansl. Und dann ist es fertig und schmeckt wunderbar! Und A, der immer wieder auf seinem Blog, den ich hiermit bewerben will http://brogdingnagg.twoday.net/, -101 Gründe woran wir merken das wir älter werden- aufzählt, bekommt von uns einen weitern dazu: Wenn du ein perfektes Gansl braten kannst!

    Wir werden immer älter, zum Glück gemeinsam mit Menschen wie A(der einen exzellenten Musikgeschmack besitzt und als einer der wenigen hier rund um mich die Größe der italienschien Popmusik erkannt hat) und V. Weil, ehrlich gemeinsam is es gar nicht so oarg.

    Trotzdem, der kleine  Bruder spielt demnächst im Arenabeisl, wo ich seit 1000 Jahren nimma war, und ich glaub ich geh hin. 

     
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    mother-mable um 7:44 am am November 8, 2011 Permalink | antworten
    Begriffe: , Älter werden, , Tee   

    Älter werden 

    Unser Freund A zählt immer wieder gute Gründe auf, an denen er merkt dass er nicht mehr der Jüngste ist. http://brogdingnagg.twoday.net/20100918/ ist einer meiner liebsten. Und obwohl A jetzt so alt ist wie D, also ältaaaaaa als die Mutter hier, rück ich mit meinen Anzeichen diese Woche ziemlich auf:

    • Ich steh in bester Citylage und warte auf den Bus, neben mir steht ein junger Bursch, schaut aus wie Mark Ronson, nur viel jünger. Trägt hautengen Röhrenjeans, eine schwarze Harringtonjacke (heast, des woarn no Zeiten…), eine schwarze Sonnenbrille und schaut cool drein. Also echt lecker, und ich denk an meine Cousine in LA und das sie den auch geilomat gefunden hätte. Und jetzt kommt’s, echt lecker, denk ich nicht mehr in Bezug auf mich, sondern…ich kann nix dafür…schwupp is er da dieser Gedanke: der wär doch herzig als mein Schwiegersohn!

    • Ich bleib beim Fernsehen auf einem Teleshoppingkanal hängen. Aber nix was du jetzt denkst: V- Hobel, Haarentfernung oder formenden Unterwäsche, das ist was für AnfängerInnen. Nein ich kipp allen Ernstes auf eine Sendung über gesunde Pölster und Matratzen hinein, wo sich O Ton: deine Bandscheiben in der Nacht gut ernähren können. Und dann sitz ich da vorm Fernsehen und träum davon wie meine Bandscheiben gefüttert werden und meinem Rücken gehts gleich besser….

    Und dann reiß ich mich zsamm, steh auf, verreiß mir mein Kreuz nicht …und….mach mir einen Tee (Ostfriesenblatt, mit einem Stück Kandis und etwas Milch, wie ich J gleich begeistert miteile)…

    Stefan Weber wird heute 65! Herzlichen  Glückwunsch und Danke!

     
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    mother-mable um 5:02 pm am November 2, 2011 Permalink
    Begriffe: , , halloween, , ,   

    Change 

    Wo man früher zum großen Kind gesagt hat:„ Ok, auf die Party bei der I darfst du gehen, aber ansonsten machen wir bei diesem kapitalistischen Konsumterrorimport sicha! nicht! mit!“, denkt man heute anders. Vielleicht weil man in eine Familie eingeheiratet hat wo ein Teil AmerikanerInnen sind, und man sich darüber sehr freut. Vielleicht weil sich der Freundeskreis internationalisiert hat. Oder auch weil man älter und milder geworden ist und Johnny Cash liebt. Ich weiß es nicht genau, auf jeden Fall hat sich meine Meinung Halloween gegenüber ordentlich geändert!

    Wir waren über das lange Wochenende in der Steiermark, im Haus von D`s Familie. Und es war so wie du es aus Nidobilderstrecken kennst: die Eltern lässig hip, mit der FAZ am Schoß (-und jetzt gib ma dann bitte dann Brigitte und das Servusmagazin rüber), die Kinder entzückend (-und wenns ihr jetzt noch einmal die RitterRost CD aufdrehts drehen wir durch), das Essen leckerst, der Kachelofen cosy, das Wetter Sonne, die Gespräche gut und auf hohem Niveau (-Jetzt J sag uns warum die Elisenlebkuchen Elisen heißen, und kannst du mir noch einmal die Geschichte von der Frau erzählen, die einen Swimmingpool im Keller voller Champagner hatte, und dann mach die bitte die 2. Flasche auf,- hab ich zugenommen?), die Spaziergänge lauschig (-tagen!!!kannst du uns eine Gesichte erzählen, -Hungaa,- bitte könn ma jetzt weiter gehen da vorn is schon ein Pferd), die Beziehung schon lang erprobt(- jetzt sag einmal was Nettes zu mir! -Ok.). All in all also ein wirklich schönes Wochenende. Und C aus California ist auch mit, und mit ihr Halloween, als ein Fest das mit den Kindern gefeiert wird. Und die Kinder sind begeistert. Und nach dem Frühstück wird das mittlere Kind ein Burgfräulein, das jüngste Kind eine Prinzessin und der kleine M auch eine Prinzessin. Wir basteln ihnen Kronen und einen Burgfräuleinhut, wir ziehen ihnen lange T-Shirts und Schürzen als Kleider an. Wir gehen so mit ihnen auf eine kleine Moorwanderung. Und am Abend gibt es ein Halloween Dinner, und während D und ich uns ganz klein machen und bitte wir wollen nicht…wir kochen dafür, geht unsere Halloweenheldin aus dem hohen Norden, also unsre Freundin J allein mit den Kindern zu den3 Nachbarhäusern, dort singen sie Guten Abend Gute Nacht und Oh Tannenbaum und bekommen Naschereien und J bekommt 10 Euro.

    Und dann kommen sie ins Haus zurück mit roten Wangen, und singen D und mit auch ihr Lied vor. Und dann setzen wir uns an den Tisch, essen Brathenderl mit Bratkartoffeln und Salat und nachher Pumpkin Pie und Partyspiele. Die Kinder sind begeistert, die Eltern relaxed, der Champagner ist schön kalt, das Bier auch.

    Ja, und so wurde an diesem Abend eine neue Tradition in unserem Haus geboren.

     
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    mother-mable um 9:05 pm am October 24, 2011 Permalink
    Begriffe: , babysitter, , , ,   

    Die C und der Ernst Molden 

    Ende März bekommt U ihr 2. Butzi. Im Mai kommt der Grönemeyer nach Salzburg und die U plant jetzt schon wie  sich das dann ausgehen wird. „Der Grönemeyer ist für mich, was der Ernst Molden für dich ist“, sagt die U. Und auch wenn ich jetzt den Grönemeyer nicht so versteh, den Satz von der U versteh ich sehr gut. Und sie hat meine vollste Unterstützung für Salzburg.

    Am Samstag waren wir wieder beim Ernst Molden. Und die C und ihr Mann der H waren auch dort. Die C und den H kenn ich seit ich ein Kind war und die beiden Jugendliche, wobei sie mir damals schon irrsinnig erwachsen vorgekommen sind.

    Und die C war eine unserer Lieblingsbabysitterin! Sie hat uns oft gesittet,  und dann immer bei uns übernachtet weil sie gleich gegenüber in die AHS gegangen ist. Sie hat uns immer eine Kleinigkeit mitgebracht, sie hat mit uns geplaudert und getratscht wie das nur Erwachsenen mit Kindern können. Wo du erzählen und lachen kannst und dich dabei schon groß fühlst und trotzdem froh bist, dass du noch eine Babysitterin haben darfst.

    Auch der H, jetzt schon ganz lang der Mann von der C, war unser Babysitter, und hat zum Beispiel einmal mit mir den Ikeakatalog Seite für Seite durchgeschaut und ich hab ihm erzählt wie ich meine Wohnung einrichten würde, und was ich von der Seite haben will und was nicht. Und weißt, dass ist es warum ich denk das Kinder unbedingt und auf jeden Fall auch erwachsen FreundInnen brauchen, Menschen wie die C für uns jemand war, Menschen die nicht die Eltern sind, Menschen die sich für dich interessieren, die mit den Kindern reden, blödeln, zuhören und ihnen das Gefühl geben, es macht Spaß dich zu treffen und dir beim Größer werden zuzuschauen.

    Und ich merk, wie wichtig mir das auch für meine eigenen Kinder ist. Die C und der H haben jetzt selber schon 2 Buben und der Ältere geht jetzt schon in die Unterstufe und kann gut mit Kindern und vielleicht kommt er ja einmal zu uns Babysitten. Vom Ernst Molden waren übrigens auch die C und der H schwer begeistert und meine Kinder hören im Auto brav mit, am liebste gerade Jessica (da geht’s um einen Typen der seine Freundin erschossen hat, aber so genau checken sie den Text jetzt eh noch nicht)!

     
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    mother-mable um 9:16 am am October 21, 2011 Permalink | antworten
    Begriffe: , Anziehen, , Hauben, Marken   

    Hauben 

    Andere Menschen pflegen spezielle Beziehungen zu ihren Schuhen oder Handtaschen. Ich hab meine Hauben sehr gern, und die Hauben meiner Töchter (zu denen von D hab ich ein normales Verhältnis). Ich glaub es liegt daran dass einer meiner beiden Großväter das ganze Jahr über, auch im Hochsommer, immer Watte in den Ohren hatte und beim Ausgehen hatten so und so alle Großeltern Kopfbedeckungen auf.

    Auf jeden Fall wurde in unserer Familie immer darf geachtet den Kopf warm zu halten. Wenn bei uns wer krank war dann lief der den ganzen Tag mit Pyjama, Socken, Haube und Schal herum bzw. lag so im Bett. Was im Freundeskreis für Gelächter sorgte, uns aber wurscht war und bis heute so gehalten wird.

    Und auch wenn jetzt niemand verkühlt ist, ab dem ersten kälteren Lüfterl werden bei den Frauen der Familie Hauben aufgesetzt. Und während die kleinen Schwestern Kleidungstechnisch bunt gemischt, vor allem zweckmäßig, günstig, das aber in Rosa oder Lila angezogen sind, legt die Mutter bei den Hauben einen leichten Markenfetischismus an den Tag: da werden Finnkidhauben extra aus Berlin geordert (weil die passenden Farbe in Wien nicht erhältlich ist), sie haben Modelle von Herzilein, dann diese mit dem Stern von Herr und Frau Klein, Benettonhäubchen, wunderschön selbst Gestricktes, und jetzt muss ich unbedingt wieder einmal in diese dänische Geschäft in der Albertgasse, wegen Hauben.

    Ja, so ist das, und meine Kinder setzen ihre Mützen brav auf. Und auch der kleine F, der sich seine blitzblaue Name it Haube sofort runter reißt wenn ihm die U sie über stülpt, lässt sich von mir anstandslos die Haube aufsetzen, mit zubinden unterm Kinn.

    Meine Hauben in den letzten Jahren waren ewig eine schön graue Timberlandhaube und im letzten Jahr die Fuck Winter Haube auch in zartgrau, beide sind verschwunden! Ich habe das große Kind im Verdacht! Und dann wird es kalt und ich hab keine aktuelle Haube und werde hochgradig nervös. T hat sich z.B aus Hamburg eine wunder schöne Kopfbedeckung vom Label Rotkäpchen mitgebracht, die aber leider keinen Onlineshop haben. Ich geh zum Timberland, nix, ich sag zu T und C wenn sie auf der Blickfang den FuckWinter stand entdecken sollen sie mir eine mitbringen, aber kein Stand. Ich sag zu M, sie soll mir doch einen schicken kleinen schwarzen Hut kaufen, aber bis jetzt hat noch keiner gepasst.

    Und dann geh ich letztens mit dem großen Kind und ihrer Freundin zum H&M, entdecke ein liebes Modell in dunkelblau, weich, wollig, gestrickt, um 5 Euro, fesch. Ich entspanne mich,aber es wird eh nicht das letzte Modell in diesem Winter gewesen sein.

     
    • kirschlolli um 10:42 pm am Oktober 21, 2011 Permalink | antworten

      Das Dumme an den Hauben ist, dass sie immer abhauen!

    • circo um 8:42 pm am Oktober 23, 2011 Permalink | antworten

      M steht für MAMA, gelt? :-) ))

    • mother mable um 10:52 am am Oktober 25, 2011 Permalink | antworten

      Yes:-), aber ihr Vorname beginnt originellerweise mit M.

    • fratellino um 12:15 pm am November 1, 2011 Permalink | antworten

      cara sorella…
      bei dir könnten hauben aber auch für deinen guten “gusto” stehen…:)
      ps: habe den echten mr. hauben in südtirol an der hotelbar getroffen (mit seiner frau der ms. hauben…), und wie du deinen fratellino kennst, natürlich gleich angesprochen…erzähl ich dir demnächst

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    mother-mable um 8:30 am am September 25, 2011 Permalink
    Begriffe: , , , grosseltern, ungarn, ,   

    Köszönöm! 

    Es gibt eine Zeit wo sich die Großeltern um ihrer Enkelkinder kümmern und es gibt eine Zeit wo sich die Großeltern um die Eltern der Enkelkinder kümmern. D und ich waren 2 Tage bei den Schwiegers in Ungarn- ohne Kinder!

    Letztens raunz ich die Beraterin meines Vertrauens an und sag, der Sommerurlaub war wirklich so nett, aber die ganze Zeit 2 bis 3 Kinder um uns-pfffff. Die Beraterin sagt, wir sollten doch wieder einmal zu 2. wegfahren. Und deshalb bleiben die Kinder bei P und M in Wien und wir fahren Freitag früh bei mildem Herbstwetter Richtung Sopron, im Auto streit ma, dann geh ma in die Konditorei und essen Esterhazyschnitten zum Frühstück. Überhaupt die Konditoreien in Sopron: Wir sind Nachspeisen mäßig eher amerikanisch unterwegs. Aber dort nicht. Wir kaufen  auch noch Kardinalschnitten und Maronistollen für später, einen Teppich, ein Kindereinkaufskörberl, eingelegte Kraupaprika, eingelegte Kürbisse und Paparikapulver.

    Und später kommen wir an und kriegen einen Super Schweinsbraten mit Knödel und Kraut und Bier und dann leg ma uns nieder und D steht nach einer Stunde wieder auf und geht mit S radfahren und ich schlaf 3 Stunden. Dann fahren wir ins Schuhoutlet wo ich immer hinwill, kauf für die Mäderln Rapunzelsocken und Overknees und mir dunkelblaue Rauhlederstifeletten. Dann fahren wir zurück, es gibt Antipasti, liebevoll von N arrangiert und Weine werden geöffnet wo du dir denkst: Ja, so soll unsere Leben sein! Wir trinken prächtig und kippen irgendwann um und am nächsten Vormittag gehen wir dann noch zum Nachbarn Nüsse klauben,  busseln die Hunde und fahren mit S und N noch Mittagessen zu einem Wirten wo es super Cordons gibt. Alle essen welche und D bestellt das mit der Gänseleberfüllung und ich kost, und denk mir: Das ist wie früher, nur hast du da heimlich geraucht, getrunken,  oder sonst was gemacht und jetzt fahren wir heimlich nach Ungarn und essen heimlich Gänseleber.

    Weil den kleinen Kindern ham wir das nicht gesagt, die wollen so und so dauernd zur Oma nach Ungarn, und das große Kind hat es uns, ehrlich nicht geglaubt: Ihr fahrts nicht nach Ungarn, ich weiß es, ihr fahrts irgendwo anders hin. Wir fahren aber echt nach Ungarn: Trinken, Essen, Reden nur mit Erwachsenen Erwachsenensachen, Schlafen ewig,… Auf der Heimfahrt ham wir sowas von Bauchweh, das ich mich der Gummibund meiner Leggin einschneidet wie nur was! Aber das nehmen wir gern in Kauf… Köszönöm (Danke), und in diesem Fall speziell an M und P und S und N!

     

     
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    mother-mable um 8:55 am am April 25, 2011 Permalink | antworten
    Begriffe: , , , , , Ostern,   

    Wir werden immer älter… 

    Unser Freund A zählt dafür immer wieder sehr wahre und klare Gründe auf. Und auch mir kommt dann im passenden Moment ein Aha, jetzt hammas wieder gmerkt. Zum Beispiel gestern fahren wir von der Osterj(s)ause bei Tante und Onkel heim und drehen das Radio auf. Und D sagt: Heast wie oid is der Blumenau eigentlich? Ich sag: oid. und dann schreien die Kinder eh schon dass sie Musik und äächteee höööre wollen. Komischerweise hat FM4 am Nachmittag davor aber gut gepasst, da waren wir an der Donau und auf dem Weg dorthin hats schöne Lieder gespielt.

    Auch an den Donauspaziergängen merkt man unser Älterwerden, wir gehen dorthin wo schon bald Niederösterreich ist und keine Leute und der männlich Teil der Familie immer wieder Fischen war und man fühlt sich dort gleich ein bisschen sentimental und Kindheit. Überhaupt bin ich letzter Zeit so leicht gerührt:  ich schau mit dem großen Kind den Film “die Vaterlosen” an (damit du merkst  Kind wie guats dia geht,haha) und plärr. Am Sonntagabend nach unserem Osterfest bei Tante und Onkel bin ich gerührt weil es so war wie immer und weil ich mit 34 noch immer so gern bei denen bin und mich daran erinner wie dass als Kind war. Wo das Haus von Tante und Onkel mit den Cousinen so ein Haus war wo du daheim warst. Wo du in den Ferien stundenlang mit den Cousinen getratscht, gespielt, groß geworden bist. Dazwischen von der Tante aufs Leckerste verköstigt und beraten wurdest, wo alle wissen was lustig ist und wo du deinen eingen Kindern so wünschst dass es für sie auch so einen Ort gibt.

    Zuhause dann, wo die kleinen Kinder schon schlafen, vielleicht ist es aber auch das Schokokoma, sitz ich  zwischen D und dem großen Kind auf der Couch. Wir schauen fern (wobei mein Fernschauen so ausschaut: in der einen Hand ein Achtel Rotwein, in der anderen ein Buch und zwischen den Zechen die Fernbedienung). D und das große Kind schauen in stiller Eintracht Madagaskar 2 und in den Werbepausen Walk the Line, und es reichen auch da schon wieder 2 Minuten Film und ein Johnny Cash Lied und die Augen werden zart feucht.

    Und jetzt reichts, ich glaub die freien Tage tun mir nicht gut, zuviel Zeit für sentimental, ab morgen ist wieder Alltag und die Fotos von den Gärten und Häusern betrachte ich auch bewundernd und nicht gleich wieder… weil eure Häuser und Gärten sind echt ein Hammer und Patrice dein Haus schaut aus wie die Häuser im Ort von der Schwiegermutter und ich find die so schön und meine Omama kommt ja auch von dort…und anscheind heißt Älterwerden neben gerührt sein, auch immer besser wissen was man selber haben möchte: nämlich vielleicht auch einmal so ein Haus.

     
    • Patrice um 4:00 pm am April 25, 2011 Permalink | antworten

      Ich war auch so verdammt gerührt die letzten tage. die kleinsten dinge konnten mich zu tränen rühren. was wirklich manchmal peinlich werden kann…dann muss ich schnell an blumenau denken, dann gehts wieder vorbei

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    mother-mable um 10:08 am am April 19, 2011 Permalink | antworten
    Begriffe: , , , , ,   

    Diese Woche war super:

    -Die Party anlässlich J`s Geburtstag

    -Die Lachsspargelquiche

    -Die Gin Tonics auf J`s Party

    -Der 1. Grande Sprizz des Jahres

    -Dass mein jüngstes Kind gern mit der U ist

    -Dass der Bruder von der J anlässlich meiner Rede  auf J nachher sagt: jetzt weiß ich wer du bist, du bist die Chefin!

    -Dass ich drauf sag: Na, aber lieb von dir und Prost!

    -Mein neues schwarzes T-Shirt

    -Dass es der anderen J genau so geht wie mir, weil sie auch nach einem ganze Tag mit allen Kindern zu R sagt: Eigentlich is des net so meins, den ganze Tag mit denenJ

    -Dass das jüngste Kind keine Windeln mehr braucht

    -Tante sein

     Diese war Woche war nicht super:

    -Dass ich, auf der Party wo auch Leute sind die einen nicht kennen,  binnen kürzester Zeit sofort erwähn, dass ich 3 Töchter hab, wie alt die sind und dass das große Kind gerade spinnt.

    - Dass mich das überhaupt  ärgert und mir nicht wuascht ist  (das sofort über die Kinder reden und nicht das große Kind).

    - Dass ich dem  großen Kind ein Wort hinterher gerufen hab, das man Nie Nie zu seinen Kindern, egal wie deppert sagen soll.

    - Dass das jüngste Kind natürlich nicht mit ihrer Schwester im Kindergarten geblieben ist, sondern nur zum Opaaaaa wollte.

    - Dass das mittlere Kind ihre Wände beschmiert und uns dann erklärt sie is da Michel und das is Unfug. Wir haben aber leider keinen Schuppen zum einsperren.

    - Die Gin Tonics auf J`s Party

    - Dass D und ich um Mitternacht verlässlich umkippen.

     
    • funkelblau um 3:52 pm am April 19, 2011 Permalink | antworten

      ich hab Lust auf Gin Tonic, schon seit Tagen, ich glaube jetzt geb ich nach und gönne mir das

    • evelyn um 11:41 pm am April 19, 2011 Permalink | antworten

      kann mich in fast jeden punkt hineinversetzen:-)

    • kitty um 10:41 am am April 20, 2011 Permalink | antworten

      ich hätte auch gerne so einen lönneberga schuppen daheim! da wären bereits 500 geschnitzte puppendinger fertig

    • Nel um 9:40 pm am April 25, 2011 Permalink | antworten

      Was tät’ ich jetzt alles für einen Gin Tonic!

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    mother-mable um 11:00 am am April 16, 2011 Permalink | antworten
    Begriffe: Brüder, , ,   

    Brüder 

    Weil ein Teil der Familie gerade in Italien weilt dreh ich beim Aufräumen die Italohits laut auf. Italienische Musik wirkt auf mich wie ein guter Stimmungsaufheller. Und ich dreh laut. Weil italienische Musik soll sempre, sempre laut gehört werden. Überhaupt soll Musik immer, immer laut gehört werden. Was D, der sonst fast alles versteht nicht versteht. Aber Schatz, das ist so. Und im Ernst, sei froh dass ich jetzt nicht z.B.: Slaughter and the dogs hör.

    Auf jeden Fall italienische Musik macht mich froh. Wahrscheinlich auch weil ich einen italienischen Bruder habe. Was jetzt ein bissi verwundert, denn im Herkunftspool der Eltern dieses Bruders findest du: Ungarn, Wien, Burgenland, Serbien und Deutschland. Trotzdem ist der Sohn Italiener. In der Biologie heißt sowas glaub ich Spontanmutation oder was…Auf jeden Fall: der Bruder spricht perfekt italienisch, kocht italienisch, trinkt italienisch, zieht sich an wie ein Italiener, spielt und schaut Fußbal wie ein Italiener, tanzt wie ein Italiener, geht auf den Strand wie ein Italiener. Wenn du diesen Bruder inmitten seiner italienischen Kollegen siehst dann siehst du lauter Italiener von denen einer zufällig in Wien geboren ist.

    Ich  hab einmal, hochschwanger mit dem 2. Kind (ausgelatsche Hose, alte Turnschuhe, grindige Gore Tex Jacke, Wollhaube über den fettigen Haaren, ungeschminkt) etwas aus der Arbeit meines Bruders abgeholt. Kollege Luigi kam zum Empfang, Luigi ist ein Sir, ganz höflich fragt er mich 2x ob ich wirklich die Schwester bin. Ja, sono la sorella oda so. Ich bin die Schwester vom Italiener und dem Anderen, dem Musiker und Sohn seines Vaters, meinem  Carlos. Und was soll ich sagen, es ist sempre, sempre schön eine Schwester von solchen Brüdern zu sein.

     
    • M um 6:55 pm am April 18, 2011 Permalink | antworten

      und es ist schön solche kinder zu haben…

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