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  • Avatar of mother-mable

    mother-mable um 6:54 pm am May 21, 2012 Permalink | antworten
    Begriffe: , , land, ,   

    Ansonsten war es wirklich schön 

    J und ich diskutieren noch welche Methode die Ärgere ist um die Mutter in den Wahnsinn zu treiben. Zur Auswahl stehen, das dauernde Nachfragen mit den Worten: warum, näähä und weißt, und den Mund, wenn überhaupt nur beim Schlafen zu zumachen. Oder die Methode: eisernes Schweigen! Die muss vielleicht ausführlicher erklärt werden. Sie funktioniert so: das Kind sagt mit Mausistimme: Ich hab Hungaa! Ja Schatzi, was magst du denn haben?…..schweigen….! ein Brot?……………..! eine Reiswaffel?………….. eine Schokoreiswaffel?…………….! Wahas willst du? Sprechen sie jetzt!!! ………schweigen……..! (Irgendwann drückt man dem Kind, außer lauter Zermürbtheit ein Überraschungsei in die Hand).

    Methode 1 wird übrigens hauptsächlich von J`s Bub praktiziert, Methode 2 vom jüngsten Kind hier. Beide sind MeisterInnen ihres Fachs!

    Ansonsten war es lauschig am Land. Die Steiermark entwickelt sich immer mehr zu unserem place to be. Den Kindern taugts, den Eltern auch. Die Kinder können jetzt schon zu Fuß in den Ort gehen, einen großen Teich umrunden, alleine die Kühe füttern und spielen, spielen, spielen ohne das die Eltern dauernd aufgescheucht werden.
    Die Eltern können Zeitung lesen, eine Runde ums Haus wandern, sich zu Mittag niederlegen, ein bissi was trinken, ein bissi was essen, reden und sich an der wunderschönen Gegend erfreuen.

    Weil, die Kinder werden größer und sind jetzt in dem Alter wo ihnen das Land taugt. Das Autofahren hinaus auch. Sie reden in einer Tour. Irgendwann sag ich: Könnt ihr jetzt bitte kurz nicht reden! Hinten wird Luft geholt, und weil es kreative Kinder sind schreit das mittlere nach vorn: OK, wir singen! Farmer Johnny hat ein Haus….! Bitteeääää Kinder! Außerdem wollen sie nur und ausschließlich laute Musik hören, und am liebsten Street fighting man von den Stones. Und ja eh da bin ich selber schuld. Weil wer spielt ihnen das dauernd vor und immer mit den Worten: Merkts euch das gut Kinder! Ich.

    Aber ansonsten, es war wirklich schön, und wir freuen uns schon aufs nächste Mal.

     
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    mother-mable um 8:43 pm am May 15, 2012 Permalink | antworten
    Begriffe: , , , , Verbot,   

    Auch meine Kinder dürfen nicht alles… 

    Heute nur kurz:

    Weil gerade Muttertag war, nehm ich meine Verantwortung als solche war und erstelle eine Verbotsliste. Das alles erlaube ich meine Kinder NICHT:

    - Red Bull trinken

    - als Keilerin für Greenpeace, AI, WWF oder so arbeiten

    - am Muttertag im Zentrum schauen

    -den Film Plastic Planet anschauen

    - Greys Anatomy anschauen (wird nicht befolgt)

    - sich vor mir tätowieren lassen

    Ansonsten muss ich sagen, Elternschaft strengt an, deshalb sind D und ich hier reif fürs Land, wohin wir uns die nächsten Wochenenden hin vertschüssen werden. Auch J vertschüsst sich mit uns. Und für sie hab ich heute in 4 innerstädtischen Buchgeschäften nach dem Buch “Verrrückt bleiben” von Else Buschheuer gefragt. Nirgendwo auch nur mehr ein Exemplar (das Buch hatte am Wochenende Rezensionen in Standard und  Presse, gut für Frau Buschheuer, schlecht für uns).

    Dafür kauf ich ein Piraten, ein Prinzessinnen und ein  Dinomalbuch, und die neueste Ritter Rostinger CD. Ich werd es noch bereuen und kühl in Gedanken schon die Flasche Hofer Schampus ein, weil die wer ma brauchen. In diesem Sinne sonnige Tage allen BabyloggerInnen!

     

     
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    mother-mable um 4:53 pm am May 8, 2012 Permalink | antworten
    Begriffe: , balkon, , , , pflanzen   

    Grün 

    Weil auch wir hier nicht Trend resistent sind folgen wir dem aktuellen und garteln ordentlich auf unsrem Balkon. Das Gebiet von dem wir sprechen ist zwar vergleichsweise klein, aber trotzdem blüht und gedeiht es.

    Wir haben nämlich der Gemeinde Wien sei Dank, einen ziemlich großen Blumentrog, der viel Liter an Erde fasst und einen gscheiten Output liefert. Daneben große Terracottatöpfe und Kisteln, mit Lavendel, Oleander, Kräutern, Rosen, schön…

    Schön verteilt sind die auch die Rollen auf unserem Balkon. D hat mit CEO, leitender Angestellter, MitarbeiterIn im Außendienst, Haustechnik und Reinigung die meisten Bereiche über. Ich selber bin die Organisationsberaterin, Kreativdirektorin und zunehmend die Guerillera hier. So wie gestern, D ist mit den kleinen Mädchen schon Richtung Kindergarten, ich bin mit dem großen Kind noch daheim. Ich nütze den Moment, grab die 3 Ranunkeln aus, und setzt in den freien Platz die Wald und Wiesenakelei ein, die mir J geschenkt hat. Schön schaut das aus, und schön findet das am Abend auch D, Haha. Ich hoff das sagt er auch wenn die Samenbomben aufgehen.

    Die Kinder vor Ort übernehmen übrigens tüchtig die Rolle der Konsumentinnen und sprechen immer von unserem Garten, brav!
    Weil Garten ist natürlich etwas übertrieben. Garten würd ich zum Beispiel eher das Stück Grünraum nennen das die J gerade bebaut. Mit Blick über Wien und einem schicken kleinen Haus. Un!Pack!bar! schön. Und wenn J sagt: und da kommt nächsten Sommer dann der Hühnerstall hin, und dort Weinstöcke dann glaubst du ihr das sofort. Von J haben wir auch die wunderschönen Wald und Wiesenakeleien, die sich bei uns sehr wohlfühlen und den wunderschönen Pfingstrosenstrauß am Esstisch.

    Und übrigens die Akelei ist eher giftig sagt J noch, aber mir ist das wurscht. Unsere Kinder fladern sich höchstens Schnittlauchhalme, weil außer ein paar Kräutern bietet unser Balkon nix essbares. Er ist eher was fürs Auge. Und ich muss sagen für uns passt das so. Einmal hatten wir Tomaten aber die waren um es mit den Worten des jüngsten Kind zu sagen: egelhaft.
    Jetzt kommt bald auch unser gepimpter Ikeatisch mit türkisblauer Tischplatte, geilomat. Und heute Abend visualisier ich dem Balkonchef bei einem Grandesprizz meine Idee von einem Vogelbad und einer gesteiften Markise…Balkon rulesz!

     
    • Funkelblau um 6:39 pm am Mai 8, 2012 Permalink | antworten

      Vogelbad mit gestreifter Markise, das finde ich sehr hübsch und pfingstrosen sowieso. Ich haette auch gerne einen Balkon, mir bleibt neidisch den dachausbau, der mir ein Stück Himmel raubt, zu betrachten. Aber Topfpflanzen, Topfpflanzen gehen immer!! Bitte bitte ein Foto vom vogelbad wenns soweit ist. A ta sante

    • Avatar of Patrice Fuchs

      Patrice Fuchs um 11:01 pm am Mai 8, 2012 Permalink | antworten

      Will auch sehen! Gestreifte markise ist immer gut und gepimptes ikea-zeugs auch!

    • mother mable um 6:27 am am Mai 9, 2012 Permalink | antworten

      Ja:-)

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    mother-mable um 7:49 am am May 5, 2012 Permalink | antworten
    Begriffe: , , , , , ,   

    Der Kasperl hat nämlich heute Geburtstag 

    Ist genau die Information die ich am Samstag in Früh nicht haben will! Weil wenn ich diese Infos krieg, auch der Puffy feiert mit, dann heißt das, die Kinder sind schon um 5:30 aufgestanden und haben sich zu uns ins Bett gekuschelt (wobei kuscheln…Überfall triffts eher). Irgendwann kurz nach 6:00, das jüngste Kind singt, das mittlere Kind knetet mein Ohr, zisch ich zu D hinüber: Du gehst runter, ich war letzten Samstag, Frühstück und Tv!

    Und echt, D reagiert, steht auf, scheucht die Kinder aus dem Bett und hinunter und dann ist eine halbe Stunde Ruhe. Wo ich leider nicht mehr einschlafen kann, weil zuviele Gedanken im Kopf und die Sonne (eh schön) scheint mit voller Wucht ins Zimmer, aber ich hab geglaubt heut wirds schiarch. Während ich versuch wieder einzudösen ist es dann schon kurz vor 7:00 und die Kinder schreien. -Du bist dumm- Wääähhh- Du bist selba Blöd- Mahama, die G hahat gesagt ich bin blöd!

    Und schon stehen sie wieder im Schlafzimmer. -Niemand is blöd und jetzt ist ja gleich Kasperl, wieso schauts ihr nicht?

    -Weil der Papa hat uns den Fernsehar nicht aufgedreht! Verdammt, denk ich, und jetzt kann ich eh nicht mehr einschlafen. D schlummert inzwischen wieder seelig. Ich steh auf.

    Denn hier ist es so: Unter der Woche schlafen die Kinder mindestens bis 7:00. Das jüngste Kind diese Hexe manchmal bis 7:30 oder noch länger. Aber am Samstag, und das jetzt schon seit längerem sind sie fix vor 6:00 munter. Oida, Kinder ihr seits nimma 2. Da habts ihr das täglich geliefert, Ok. Aber jetzt seits ihr 4 und 5, und wißts  wie länger schlafen geht!

    Und D Schatzi, wenn die Kinder schon so früh aufstehen, dann bitte nicht nur die Müslischüsserln (die in Wirklichkeit Schokoflakes sind) füllen  sondern auch den Tv aufdrehen.  Denn das lasst uns schlafen und wir Erwachsenen hier brauchen den Schlaf, wir haben ein paar anstrengende Tage hinter uns.  Wir brauchen Zeit zum regenerieren Kinder, damit wir fit sind für euch und für den Alltag.

    Während ich das tipp schau ich auf den Butterblumenstrauß in der Vase vor mir am Tisch. Auf den Strauß den ich am Dienstag in der Wachau gepflückt hab. Dort wo wir 3 Tage bei C und T waren. Wo die Sonne geschienen hat, wo wir in die eiskalte Donau gestapft sind, wo wir am Abend mit netten Leuten zusammen gesessen sind, wo gegrillt und gelacht wurde und schon zu Mittag die Radler geöffnet wurden. Wo der Sommer wieder da war! Und während ich den Strauß anschau und an die Tage bei C und T denk werd ich milder und munterer.

    Aber trotzdem Kinder: so wie die Eltern solche Wochenenden wie das letzte brauchen, brauchen sie ihren Schlaf. Und sie, in dem Fall ich, wollen am Samstag um 7:00 noch nicht wissen das der Kasperl, und auch der Puffy (!) Geburtstag haben.

     

     

     
    • Böser Wolf Gerhard um 11:41 am am Mai 5, 2012 Permalink | antworten

      Nachdem A erst um 3. a.m. in deutlicher Schräglage heimgekommen ist, hab ich auch um 6:30 aufstehen müssen. Ich hab die Barbie-Prinzessinnenakademie gestartet.

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    mother-mable um 4:00 pm am April 25, 2012 Permalink | antworten
    Begriffe: 15.Bezirk, , , ,   

    Fünfzehnter 

    Der Zeitungsverkäufer meines Herzens (äußere Mahü, Westbahnhof) rollt das Madonna Society Heftl in den Falter hinein, sodass man es nicht sieht. Lieb, aber ich genier mich eh nicht dafür dass ich Schasheftln les (eher dafür dass ich die Fellners unterstütz). Und außerdem, kauf ich s ja für die U, und nicht für mich, erklär ich meinem Überich. Aber das sagt nur: gegege.

    In der U- Bahn dann les ich eine Falterüberschrift und prack! Weil da steht was das man, in dem Fall ich immer schon gewusst und allen die es hören wollten oder auch nicht um die Ohren gehaut hat: der 15. Wiener Gemeindebezirk ist super! Leute der 15. rockt, der 15. war cool, ist cool und wird cool bleiben. Hier kannst du gut zuhause sein!

    Wie die J aus dem 8. weg gezogen ist und eine neue Gegend gesucht hat, hab ich gesagt: Komm daher! Ottakring kann jeder! (sie jetzt auch, naja). C und T können mein „es wär so nett wenn ihr wieder daher ziehen würdet“ wahrscheinlich eh schon nicht mehr hören, aber es wär ja wirklich…Dafür sind zb. die A und der böse Wolf Gerhard hierher gezogen und bleiben hoffentlich noch lang, sowie die P und der H und die C mit ihrem Mann T, und und und…

    Und jetzt hypt der Falter den 15., macht die Coolness des Bezirks offiziell. Endlich denkt man sich einerseits. Und andrerseits, Na bitte net. Denn bei mir kommt in solchen Fällen immer ein unsympathischer Reflex vom nicht teilen wollen, nicht her geben wollen hoch. Nicht schön! (dasselbe Spiel spiel ich mit Kroatien. Unseren Urlaubsort erzähl ich nur unter dem Siegel der größten Verschwiegenheiten weiter, das aber weil ich meine Goschn nicht halten kann eh allen, aber sags nicht weiter…. Gelt).Und so ähnlich geht’s mir dann mit dem Falter Artikel. Ich will das gar nicht lesen, ich kenn das eh alles. Und schon gar nicht will ich unseren Wirt teilen…der aber wirklich der Beste ist.

    Ja, ja wahrscheinlich liegt die Mischung aus recht haben, bestätigt werden und dann nix Teilen wollen am Erstgeborenen und große Schwester dasein. Oder daran das man mit 3 Kindern dauernd teilen muss. Alles von der Strumpfhose, über meine Fernseh-Chips bis hin zur Bettdecke.
    Aber ich arbeite dran, am teilen und am lockerer werden. Denn das ist auch dieser Bezirk: locker, und sehr schön.

    Und übrigens wenn das irgendein Immobilienmensch liest, C und T würden wieder hier herziehen wenn sie aus der Remise schicke Wohnungen machen würden.

     
    • Funkelblau um 8:27 am am April 26, 2012 Permalink | antworten

      Ottakring kann auch nicht jeder, sobald es weiter weg von BrunnenBoBo liegt….naja obwohl. Schön, dass du dich so wohl fühlst, wohnen ist wichtig. Ich mach mal wieder Propaganda für http://www.samstaginderstadt.at auch mitten im 15., da weiß man im Moment noch nicht für wir finanzierungswürdig der Bezirk dies hält. Ich bin ein Fan, das ist gelebte Integration, manch Partei ist aber dagegen…

    • mother mable um 9:35 pm am April 27, 2012 Permalink | antworten

      Ja mein ottakirng saga war ein bissi salopp:-).Ich hoff auch das samstag in der stadt hier weiter besteht!
      Liebe grüße in den Nachbarinnen bezirk!

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    mother-mable um 8:50 am am April 22, 2012 Permalink | antworten
    Begriffe: , , , , ,   

    Gedanken 

    Gestern Abend, kurz bevor die Romy Gala beginnt (bei der D dann übrigens alle PreisträgerInnen im Vorfeld richtig erraten hat, Bravo, das ist mein boy! Und mir aber dann verbietet Volker P. Fotos unsrer Mädels zu schicken…) les ich einen Text über eine Modedesignerin.  Immer wieder wird darin auf ihr technisches Studium verwiesen, und dass sich nach der Geburt ihrer Kinder ihre Interessen weg vom Großen hin zum Kleinen gewandelt haben, und sie  deshalb jetzt nichts Großes baut sondern Mode für Kinder und Frauen entwirft.

    Der Text beschäftigt und irritiert mich, und auch die Romygala lenkt nur kurzfristig ab. Nicht das du mich jetzt falsch verstehst, ich wär eine der ersten die solche Kleider kaufen würd. Meine Kinder und die Kinder im FreundInnenkreis haben ca. die selben Namen wie die Modelkinder auf der Homepage. Und auch hier gibt es Freundinnen, die nach der Geburt ihrer Kinder ihre Arbeit neu überdacht, tolle Ideen verwirklicht und sich damit selbstständig gemacht haben. Und sie machen das super! Und es sind alles Frauen.

    Und trotzdem der Text über die Neodesignerin, Extechnikerin hinterlasst einen schalen Beigeschmack, warum, denk ich? Vielleicht weil ich mich frag wo sind die Texte über Neoväter, die vorher zb. Rockmusiker waren und jetzt Kinderlieder schreiben? Die vorher Automechaniker waren und jetzt Spielezeug für Kinder bauen? Die vorher hinter Schreibtischen wichtige Entscheidungen getroffen haben und jetzt eine Kindergruppe gegründet haben?

    Ja eh, ich weiß die gibts, ich kenn die auch. Aber die die ich kenn, machen das neben dem was sie sonst noch alles tun, sie machen das als Projekt, weils gerade passt, weils ein bissi cool ist, sein Papa sein auch zu zeigen und sie machen früher oder später wieder das wozu sie ausgebildet wurden…

    So denk ich vor mich hin, wobei, die Papas sind mir in dem Fall eh eher wurscht. Ich grübel weiter über die Frauen nach, die sich nach der Geburt ihrer Kinder arbeitsmäßig in eine Richtung entwickeln die fast immer etwas mit ihrem Kinder haben  zu tun hat. Und gut ist das, einerseits. Andrerseits warum muss das so betont werden, warum muss ich das wissen, warum muss Kinder haben bei Frauen noch immer für eine elementare Lebensveränderung, wie Arbeit herhalten, und bei Männern nicht?

    Warum stimmt mich  der Text über die Designerin- nach den Kindern weg vom Großen hin zum Kleinen, und alles Bio und nachhaltig und fair, jetzt eher traurig? Obwohl die Kleider schön sind.

    Und vielleicht hat noch jemand Gedanken dazu? Vielleicht ganz andere? Vielleicht mag die jemand daher schreiben?

     

     
    • rene um 12:08 pm am April 22, 2012 Permalink | antworten

      Ben becker ist auch so einer, der dann mal ein kinderbuch schreibt weils cool ist, aber ansnosten beim ” grossen theater” bleibt und die bibel liest und nicht mit seiner frau und kindern zusammenleben kann.

    • Funkelblau um 12:31 pm am April 22, 2012 Permalink | antworten

      Hm, ich glaube das ist so weil für viele Frauen nichts hinzukommt wenn sie ein Kind bekommen, sondern gleich alles sich ändert. Wenn man also Frau dann 2, 3 Jahre erfolgreich?! Hauptsächlich Mutter war, dann sucht sie darin weiter Bestätigung. Vielleicht ist sie aber auch ganz schlau, weil sie den Riesenmarkt entdeckt hat. Vielleicht will sie es auch einfach so, weil sie es immer schon interessiert hat, wer weiß? Es gibt ja auch Kindergärtnerinnen und kaum Kindergärtner, ebenso volksschule, da liegt schon bei der berufsnichtoderwahl dasselbe zu grunde. Ich habe auch keine Ahnung, solange jemand Erfüllung findet in dem was er tut und sich weiterentwickeln kann, ob Frau oder Mann, ist es mit egal was es ist, Technik oder Mode. Die Massen an Promi und nicht Promikinderbuechern, sobald man ein Kind hat, die finde ich schrecklich zumeist. Es gehört halt doch mehr dazu, ich danke Frau noestlinger fürs schreiben. Es gibt auch sehr gute Kinderbücher von männlichen Schriftstellern. Ob die alle erst Kinderbücher nach der Geburt eigener Kinder schrieben, wäre vielleicht interessant. Naja, Hauptsache das Buch ist es.

    • Katha um 9:40 pm am April 22, 2012 Permalink | antworten

      hm…ich muss da jetzt auch was schreiben! Bin ja genau in der lage und bei mir zumindest ist es so: wenn man kreativ ist und dann job zurück lässt um sich um die kinder zu kümmern dann kann man aber die lange zeit nicht still sitzen und nix tun! ich kann es nicht. dazu kam bei mir, dass sich einfach auch der charakter ändert, also empfand ich eben die österreichische modeszene der jungdesigner, der ich davor zu gern angehört hätte, einfach für zu oberflächlich und einfach nicht mehr auf meiner wellenlänge. Naja, also weil ich eben nicht ruhig sitzen konnte hab ich dann auch angefangen kinderaccessoires zu machen und es macht anfangs einfach spaß sachen für die eigenen kinder zu machen und dann kommts gut an, und du denkst, waurm soll ich das nicht verkaufen.
      warum das aber bei männern nicht so ist, ist schade. oder warum man von denen nicht in der zeitung liest zumindest, denn dass es das gibt glaub ich schon auch und es wär ja noch was ausgefalleneres!

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    mother-mable um 8:56 am am April 21, 2012 Permalink | antworten
    Begriffe: , , , , Lärm, laut sein, leise sein, ,   

    Lärm(schutz) 

    Mit Lärm und Laut ist das so eine Sache: manchmal very important und manchmal einfach nur furchtbar!

    Wenn du mit 4 anderen Personen zusammen wohnst, wovon 2 im Kindergartenalter sind und manchmal einen Hang zu Mickymausstimmen haben, bist eh einiges gewohnt. Vielleicht auch deshalb weil du selber in einem 5 Personen Haushalt aufgewachsen bist, wo die wervollsten Gegenstände in der Wohnung E-Gitarre und Verstärker waren bzw. sind und laut sein kein No go war, sondern eher ein Merkmal dieser Familie.

    Diese Wohnug, in der ich groß geworden bin ist ein großzügiger Altbau, ohne Nachbarn. Und obwohl mittlerweile die Kinder alle groß und in eigenen Wohnung sind darf man dort noch immer laut sein, vorallem laut Gitarre spielen. Und genau das ist einer der Gründe warum P diese Wohnung gegen nix tauschen will, sagt M.

    Dort in dieser Wohnung ist Lärm, vor allem wenn er mit Melodie gepaart ist, mehr als Willkommen. Genauso wenn du uralt Punksongs im MP3Player hast, die müssen L!A!U!T! sein, sag ich zu D, der von mir wieder eine Liste bekommen hat, bitte das und das auf den MP3.  (Und D macht und vielleicht sollt ich das endlich einmal selber lernen und spielt mir z.b.: Edie and the Hot Rods und Shame 69 drauf, und sagt bitte wer hört so einen Schas).

    Während also unsere  Meinung bei wie laut muss Musik, und jetzt nicht nur Punk, sondern Alles! gehört werden nicht die selbe ist, ist sie es wenn es um die Errichtung von Lärmschutzwänden geht:

    Weil endlich hat die Asfinag dort eine Lärmschutzwand errrichtet wo die Omama wohnt, wo die Autobahn neben der Siedlung entlang führt. Und wo ich mich seit Jahren  genervt frag, bitte warum ist dort keine Wand? Das führt soweit, das ich kleine Kaffs in NÖ beschimpfe wenn wir auf der Autobahn unterwegs sind, und an Lärmschutzwänden entlang fahren, und der dazugehörige Ort in weiter Ferne winkt, nicht so wie bei der Omama: Siedlung an der Stadtautobahn. Und die Siedlung war schon 40 Jahre vorher da, und der Opapa ist seinerzeit bei der Eröffnung der Autobahn mit dem Fahrrad auf ihr gefahren, allein! Von daheim bis hinauf zum Vateulakreis! Auf jeden Fall, gut das es dort jetzt die Wand gibt, weil die Siedlung ist schön, die Gärten auch, und wenns ein bissi ruhiger dort ist: Yes!

    So wie bei uns daheim. D ist ja einer der die Stille liebt. Und so ruft er mich von unserem Balkon, von der Terasse in Kroatien, vom Garten in der Steiermark (seine Hotspots halt). Er ruft micht mit so einer Flüsterstimme: K. komm her einmal, schnell! Ich komm, und was sagt er: Horch, wie ruhig! Dazu grinst er seelig. Und dann schreit meistens ein Kind.

    Aber nicht heute in der Früh, heute in der Früh ist fast wie früher, die kleinen Mädchen sind bei P und M, das große Kind schlaft. Die Eltern sitzen mit Kaffee und Zeitung, auf Ö1 rennt irgendein Jazz, von draußen zwitschern die Vögel herein, wir habe diese neue Espressomaschine, mmhhhhmmm…

    (später werden wir die Kinder holen, ich werd D im Auto my back pages, das Lied von Bob Dylans 30jährigem Bühnenjubiläum, wo er mit seinen Freunden singt vorgrölen und dann gehen wir an einen Ort mit Spitzensound: Hallen!bad!)

     

     

     
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    mother-mable um 2:40 pm am April 17, 2012 Permalink | antworten
    Begriffe: , , , , , ,   

    Das war sicher wegen dem Kardamom 

    Gestern Abend gehen die beiden J`s und ich aus. Die deutsche J hat Geburtstag, die Wiener J und ich bringen Geschenke. Prosecco wird bestellt, Saibling, Spargel, Beiried wird geordert. Die Wiener J, die in dieser Runde für den Wein zuständig sagt: den steirischen Welschriesling bitte.

    Und so sitzen wir zusammen, stoßen auf unsre deutsche J an, und reden. Beziehungen werden zerlegt und wieder zusammen gesetzt, Haarschnitte und mein großes Kind werden gelobt, die insgesamt 5 kleinen Kinder der Frauen hier am Tisch kurz erwähnt, Berufliches gestreift, Beziehungen werden zerlegt….

    Und dann bestellen wir das Dessert. Wir bestellen einmal Mousse au Chocolat und einen Erdbeerknödel. Zum Knödel sagt unsere nordische Freundin: Ihr Österreicher mit euren Knödeln, tststs, was findest ihr daran? Die Wiener J (vom Brotberuf Psychologin) und ich (die der J heute unter anderem ein Freudbuch geschenkt hat), schon leicht angetschechert, legen los: „ der Knödel! Ein mütterliches Symbol, Symbol für Fruchtbarkeit, und hier du stichst hinein und hinaus kommt die Erdbeere, wie bei einer Geburt. Die deutsche J verdreht die Augen: Geh bitte, Schatzis!!!

    (Das geh bitte hat sie in den letzten Jahren brav gelernt)

    Während wir das Mousse von der Schokolade essen erzählt die Wiener J, das sie letztens bei einem Mousse au Chocolat Wettbewerb mitgemacht. Sie hat sich neben ihren Jobs als Psychologin, neben dem Alltag mit 2 Kindern, lange darauf vorbereitet. Sie hat die von ihr auf höchste verehrte Johanna Maier studiert. Hat Test Mousses gemacht und über die genauen Verhältnisse von Ei, Obers, Zucker, Bitterschokolade philosophiert.

    Zu Ostern macht sie mit Mann und Kindern Urlaub bei einer engen Freundin, der erzählt sie von dem Wettbewerb. Diese Freundin hat J schon in vielen Dingen des Lebens gut und richtig beraten. Diese Freundin sagt zu J: ein Hauch Kardamom!- Naaaa!-schreien die deutsche J und ich, weil wir ahnen was passiert. Ja, sagt J, ich habe es gemacht, nur eine Prise. Und ich hab NICHT GEWONNEN!!!! (die Wiener J gewinnt gern, vor allem dann wenn sie weiß dass sie gut ist). Gewonnen hat so ein Typ, mit einem ur faden, leicht süßen Mousse, erzählt sie weiter. Na geh, rufen die deutsche J und ich! Und wisst `s, die Jury bestand aus 4 Personen. 2 Männern, 2 Frauen, die höchst zu vergebende Punktezahl war 5. Der Typ hatte insgesamt 15 Punkte, aber von keinem der 4 Juroren die höchste Punkteanzahl. Ich hatte zum Schluss 14 Punkte, und 2x die höchste!

    Ja, so ist das! sagen die deutsche J und ich, da hat wieder einmal die Mittelmäßigkeit gesiegt, nur ja nicht zu viel riskieren und schön beim Gewohnten bleiben!

    Ja, sagt die Psychologinnen J, was das Ärgste ist, ich mach bei diesen Wettbewerben mit, wo in der Jury lauter Laute um die 50 sitzen, und ich will denen gefallen und unbedingt gewinnen, und ärger mich dann ur wenns nicht so ist. Und ist das nicht das eigentlich Arge?
    Mmhmm, nicken wir. Aber leider ist es für das Thema dann schon zu spät und wir 3 zu betoniert. J sagen wir zum Abschluss: du machst das beste Mousse von da Welt! (Und wir müssen uns flott einen nächsten Termin ausmachen)!

     
    • Böser Wolf Gerhard um 9:18 pm am April 17, 2012 Permalink | antworten

      Ich liiieebe Kardamom, besonders v.a. seit den Kardamombergen in Kerala. J bekommt von mir eine Auszeichnung wenn ich bloß mal kosten darf…. im Gegensatz dazu kann ich Koriandergrün nicht ausstehen!

      Frage an J,J und M. Mable: fällt das Wohnungputzen bevor die Putzfrau kommt, damit die nicht schlecht denkt, in dieselbe Kategorie?

      lg
      BWG

    • mother mable um 9:26 pm am April 17, 2012 Permalink | antworten

      Nein! Wir putzen alle vor und räumen das ganze Klumpert von den Kindern und uns weg:-)

    • Funkelblau um 9:33 pm am April 17, 2012 Permalink | antworten

      Kardamom , hmm, für mich hat jeder einen Preis verdient, der solch Dinge zubereiten kann und es Vorallem auch tut! Also ich habe keine Putzfrau, haette ich eine wäre meine Wohnung picobello , bevor sie kommt. Vielleicht ist das der Effekt. Schad beim putzen wuerde es echt was bringen, dass sich vor sich selbst genieren.

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    mother-mable um 9:33 am am April 12, 2012 Permalink | antworten
    Begriffe: , eva menasse, , Lesen, , , , soap and skin,   

    Eva Menasse und Soap and Skin 

    Gestern les ich im Falter einen Kommentar von Eva Menasse zum Grassgedicht, und yes denk ich, diese Frau schreibt so schön und richtig wie nur was. Ich verehre sie sehr (nicht so töchterlich wie Lil Brett oder Christine Nöstlinger, weil dazu bin ich zu alt und sie zu jung, aber du verstehst). Ihr Buch Vienna gehört zu meinen Lieblingsbüchern und hat im Regal einen Ehrenplatz, du kannst es dir gleich kaufen, wenn du es nicht eh schon hast. Dann liest du es in einem durch, bist beseelt und liest es gleich noch einmal, und von da an immer wieder.

    Das 2. Mal hab ich Vienna gelesen und bin dabei im Spital gelegen. In der 17. Woche schwanger mit dem 2. Kind. Ein Stück von der Plazenta hat sich gelöst, Blutungen, eine Woche Spital, liegen, Wehenhemmer, zum Glück geht alles gut, das Kind ist heute 5 und mein Herz, du kennst sie. Auf jeden Fall diese Woche war nicht lustig, und am 1. Spitalstag geb ich D den Auftrag: bring mir Vienna und…die anderen Bücher hab ich vergessen.

    Erst ein paar Jahre später komm ich drauf das Eva Menasse einige Artikel zum Thema Kinderwunsch, (nicht) schwanger werden, invitro, künstliche  Befruchtung, Fehlgeburt etc. geschrieben hat. Und diesem Thema Worte gibt die berühren, die mitfühlen und verstehen lassen. Danke Eva Menasse.

    So gut ich Eva Menasse find, so daneben find ich soap and skin. Ich bin damit nicht allein, auch das große Kind is on my side. Sie geht in eine Schule für Kreativ, cool. Sie erzählt von einer Malstunde:.. und weißt  in der Klasse ist es ur warm, und wir dürfen ja Musik hören, am Ipod vom Herrn Fritz (Lehrer), und die MitschülerInnen wollen dauernd nur  soap and skin hören, und wie toll natürlich hört die auch der Lehrer, ur zach. Ich schlaf ein dabei und is die nicht ur mühsam?

    Ja, sag ich und dann zitier ich die Schwägerin, die einmal gemeint, sie findet vor allem die ganzen Herrn über 40 bedenklich die auf soap and skin stehen, weil davon kennt sie einige, und im FreundInnenkreis wurde schon heftig diskutiert, weil was genau findest du jetzt an der so toll? Die Musik? Na, geh bitte…

    Das erzähl ich dem großen Kind, aber auch das junge Menschen wahrscheinlich so düstere Rolemodels brauchen (wahrscheinlich ist s and s im waren Leben eine halbwegs, glückliche 20erin, hoffentlich). Aber alle stehen auf die, und finden sich damit super und einzigartig sagt das große Kind weiter, und das ist ein Schas, und das die sich die Stimmbänder blutig singt. Ja sag ich, aber wahrscheinlich brauchen junge Menschen solche Bilder.

    Nur du stehst da drüber, deine Eltern haben das für dich übernommen. Weil wer war mit Keith auf Drogen, mit Brian up in the stratosphere, mit John auf turkey, na. Und hat dein Vater nicht auf Sidney bestanden seinerzeit, bei deiner Namensgebung. Weil in Sid Viscious waren wir ja beide verliebt… und deshalb mein Kind, kannst du mit dem ganzen soap and skin schas wenig anfangen. Und das nächste Mal legst ein bissi Ramones auf, gelt?

    Ja,  Mama!- sagt das große Kind darauf hin leider nicht! (Sonder eher: Muttaaa, bittäää!)

     

     

     

     
    • Avatar of Patrice Fuchs

      Patrice Fuchs um 8:39 pm am April 12, 2012 Permalink | antworten

      Soap & Skin ist wirklich eine sehr unangenehme Projektionsfläche für ältere Herrn wie Ostermayer und Co. Und auch in meiner Jugend gab es genug Mädls die so stereotyp erzogen worden waren, dass sie der Umgebung auf diese Art gefallen wollten. Bissi verhaltensgestört, bissi lebensunfähig – so dass Männer sie gerne an der Hand nehmen und über die Strasse führen – und trotzdem sexy und vor allem jung. Und auch heute noch gibt es sie. Und sie tun sich sehr schwer, wenn sie sich irgendwann viellleicht auch in anderen Rollenbildern erproben wollen. Wenn sie die `Kämpferfrau´ geben wollen oder die `Prologöre´ oder was ihnen erstrebenswert oder interssant erscheint. Sie wirken dann wie Kleinkinder, die Erwachsene nachahmen. Danke für den Beitrag.

    • Funkelblau um 9:44 pm am April 12, 2012 Permalink | antworten

      Om! Ich kaufe mir den Falter, weil ich will Eva menasses Stellungnahme lesen, die mag ich. Diesen Soap und Skin oder Wasser und Seifetyp mag ich nicht, haut oder unter die haut Fehlanzeige, geschrubbte manierierte Fassaden, scheinbar passts vielen

    • mother mable um 10:13 pm am April 12, 2012 Permalink | antworten

      Danke für die Kommentare

    • Avatar of Patita

      Patita um 10:22 pm am April 12, 2012 Permalink | antworten

      hey leute – frauentyp hin oder her. die musik ist gut. sehr sogar. originell und kreativ. das die junge frau so ist, wie sie ist, hat viel mit vielem zu tun, von dem wir alle keine ahnung haben. jedenfalls find ich es nicht ok, sie so hinzustellen, als sei das alles nur durchdachtes marketing (weiß eh, dass ihr es nicht ganz so meint, aber trotzdem). ich find sie ist stark und cool und traut sich was. wenn dabei was zerbrechlich ist, umso besser. die männer 40+ sind da ein ganz anderes thema, dafür kann s&s nix!

    • Funkelblau um 10:49 pm am April 12, 2012 Permalink | antworten

      Hm, man hat fast niemals eine Ahnung warum jemand so ist wie er ist, wie man sich darstellt sucht man sich aber aus, denke ich. Musik ist Geschmacks Sache, manche mögen dieses andere jenes, meine Musik ist das einfach nicht. War eine Meinungsäußerung. Sie hat ja Erfolg, also gefällt sie vielen. Vielen auch nicht, ich denke damit kann sie leben. Das geht ja allen so, die die sich auf die Bühne stellen, wollen ja gesehen werden, dass manche sich umdrehen und weggehen gehört zum Paket. Als Mensch kenne ich sie ja nicht, darüber kann ich gar nix sagen.

    • mother mable um 10:49 pm am April 12, 2012 Permalink | antworten

      ich find die musik leider echt grottig,aber das ist nicht das thema geschmäcker sind verschieden. zum glück.
      mein thema ist meine älteste tochter, die nicht versteht warum in ihrer peer group so viele auf soap and skin stehen, auf die musik und die (kunst)figur dahinter. und ganz ehrlich, das find ich gut. Mein kind übrigens nicht, und ich wurde auch ordentlich ausgeschimpft daheim, ich schreib jetzt länger nicht mehr über sie:-)

    • Funkelblau um 10:53 pm am April 12, 2012 Permalink | antworten

      Ohje du Arme!

    • mother mable um 11:08 pm am April 12, 2012 Permalink | antworten

      ja gelt:-) ich komm um 21.00 heim, von der arbeit! und will nur mehr einen wein trinken und das kind schimpft, aber ok. und lass deine tochter nicht deinen blog lesen, wobei meinem kind werden meine einträge von freundinnen, diesen herzerln vorgelesen, weil sie liest die zur zeit nicht.

    • Avatar of Patrice Fuchs

      Patrice Fuchs um 11:20 pm am April 12, 2012 Permalink | antworten

      Ich finds total ok dass du auf die musik und auf sie als künstlerin stehst, patita. Und du siehst auch sicher was ganz anderes in ihr als 40plus männer. Ich finds sogar irgendwie poetisch, dass du sie magst. Eine vernüftige kreative mutter, die eine,junge abgespacte künstlerin bewundert. Ich mag persönlich ihre musik nicht gern. Sie ist mir zu pathetisch. Dafür mag ich hymnische soulschlager, die andere leute nicht aushalten. in meinem kommentar ging es aber nicht um soap und skin in persona, sondern um alle frauen denen eine bestimmte attitüde angelernt wurde, die sie in ihre selbstentfaltung hemmt. Soap und skin wird genauso eine komplexe person sein, wie wir alle, sber das bild dass sie von sich zeigt, ist sehr stereotyp. Das zu analysieren find ich spannend, aber ich will sie nicht als mensch anfeindend.

    • Avatar of Patrice Fuchs

      Patrice Fuchs um 11:36 pm am April 12, 2012 Permalink | antworten

      Ich glaub deine tochter findet dich total cool, mother mable. Und wenn du länger nichts über sie schreiben würdest wäre sie vielleicht auch beleidigt? Ich hab jetzt bissi angst dass sie das liest. Wenn ja: ich meins nur gut. Du scheinst eine ganz fabelhafte tochter zu sein!

    • mother mable um 7:26 am am April 13, 2012 Permalink | antworten

      naja:-), aber danke für den kommentar.
      und ja auch meinen musikgeschmack finden manche für diskussionswürdig:-) italo hits meets johnny cash, naja.
      die person hinter soap and skin wollt ich nicht dissen.

    • Avatar of pony_hütchen

      pony_hütchen um 6:21 pm am April 13, 2012 Permalink | antworten

      pfu, was ich an soap&skin immer ungut gefunden hab, war dieses affekterte nico-imitat, also gar nicht ausgehalten hab ich den willkommen österreich auftritt (schon klar, steregrisse sind kein leichter tobak), aber dieses pseudoverstörte, nicht von dieser welt sein wollenden fand ich extrem befremdlich und auch unauthentisch und aufgesetzt. und musik kann ich einfach nicht gut finden, wenn ich die person dahinter nicht gut und authentisch find. mein musikgott ist übrigens bob dylan. aber abseits vom dylanologengeschwätz. die 40plus debatte hab ich konkret beim ex-cheffe mtbekommen, 50 und “de is genau mei typ, so a richtige kindfrau.” zitat ende. kommt hin, warum sie viele männer scharf finden, denk ich.

    • Böser Wolf Gerhard um 10:52 pm am April 13, 2012 Permalink | antworten

      Soap & Skin ist quasi die Lady Gaga des Alternative (mainstreams)? So hab ich das noch nie betrachtet! Ich denke dass hier bei jungen Fans die Abgrenzung von “Normalos”, die Suche nach besonderer Individualität auf der einen Seite dahinterstehen, aber über die kollektive Anbetung doch wieder eine Gruppenzugehörigkeit hergestellt wird. Persönlich mag ich die Musik, eine permanente Dröhnung halte ich aber nicht aus (volles Verständnis dafür). Das dargestellte “Stereotyp”, diese Persönlichkeit weckt bei mir aber ganz und gar keinen “Beschützerinstinkt” – im Gegenteil – don’t touch her in any way – die soll selber über die Straße gehen! Ich bin aber auch NOCH keine 40! Ändert sich das dann?

    • mother mable um 7:20 am am April 14, 2012 Permalink | antworten

      coole debatte hier, und hallo bwg:-)
      muss noch was zu ostermayer schreiben, patrice hat ihn erwähnt und ich hatte vor Jahre ein Tv Erlebniss mit ihm, das mich irritert hat: Vor ein paar Jahren, anlässlich eines Johnny Cash Gedenkens wurde Ostermayer im Fernsehen dazu interviewt. Er wurde auch gefragt was seine damals, ich glaub 10,11 jährige Tochter hört, bzw. ob die Johnny Cash hört. Er hat damals gesagt, nein hört die nicht, die hört hitparade und das alles, und es wäre ja auch sehr komisch, seltsam wenn das Kind diese Musik mögen würde. Mich hat das damals lang beschäftig, den das gr. Kind hat gerade ein JC Referat für die Schule gemacht. Das Kind hatte immer schon einen, wie ich find guten taste, und im prinzip hats mich an mich selber als kind erinnert, viel altes wurde gehört.
      Auf jeden Fall hat mich Ostermayer damals irritiert, hat der REcht? Ist es komisch wenn Kinder nicht auf DJ Ötzi stehen, ist das ein Aufdrücken von mir?- Im Ernst, so ein Schas ging damals durch meinen Kopf.
      Heute denk ich anders, weil eh die Kinder sollen hören was sie wollen, aber stolz muss ich auf einen zach Geschmack nicht sein, und ich muss schon gar nicht finden das es seltsam ist wenn mein Kind jetzt zb. JC mag (und ich würd mir auch denken, na fritz, im gegensatz zu dir ist mir da was mit meinem mausi gelungen:-)…)

    • funkelblau um 12:17 pm am April 14, 2012 Permalink | antworten

      ich habe soviel Johnny Cash zu Hause gehört und viele andere “alte” mittlerweile Klassiker, dass auch mein Kind das mochte, außer bei Leonard Cohen, der macht sie traurig sagt sie. Viel Hitparadensachen hört sie natürlich auch, vieles was mich auch gtraurig macht, in einem anderen Sinne halt. Generationssache.
      Ich glaube vieles was man öfter sich anhört beginnt einem zu gefallen, es ist ja auch unfassbar wieviele Texte banaler Popsongs man noch nach Jahren mitsingen kann, Ohrwürmer.
      Ansonsten habe ich einmal gelesen, jeder sammelt so bis 30 den Soundtrack seines lebens, eben mit Liedern sie einen berühren. Später kommt dann das hinzu, was einen an dies erinnert.
      Lange Rede kurzer Sinn, Eltern prägen den Geschmack schon mit, auch mit der Musik die zuhause läuft. Manche müssen sich so abgrenzen, dass sie alles Scheiße finden und sich genau das Gegenteil anhören, andere behalten dies und fügen neues hinzu. So individuell wie jede pubertäre Entwicklung auch das. Viele unserer Kinder, kommt mir vor, finden nicht alles was wir Alte mögen als Mist, erobern sich aber eben das neue, Ihre Jugend, obs Soap and Skin ist, Lady Gaga oder whatever.

      Wenn meine Tochter nur das hören wollte was ich höre, das fände ich auch seltsam, ein bisschen milde aber verständnislos über den Geschmack der anderen lächeln,
      das zumindest muss doch im Sinne der Abgrenzung sein, oder?

    • mother mable um 1:40 pm am April 14, 2012 Permalink | antworten

      ja, dass stimmt. hier ist das in bezug auf musik komischerweise aber nie passiert, weder ich zu meinen eltern noch das große kind zu mir. naja, jetzt is ollas kloar:-)

    • funkelblau um 4:18 pm am April 14, 2012 Permalink | antworten

      find ich auch schön, ein gemeinsamer Musikgeschmack verbindet ungemein oder man ist so verbunden, dass einen die selbe Musik berührt.
      So richtig zum hassen finde ich bisher den Musikgeschmack meines Kindes auch nicht, sie meinen glaube ich auch nicht. Ich allerdings, die ich im Hause meiner Eltern Udo Jürgens, Roger Whitakker? Andrea Bocelli puuuhhhhhhh, Klassik war da die pure Erholung. Das ist mir geblieben, ich mag immer noch, von Zeit zu Zeit klassische Musik und manchmal gehe ich in die Oper. Den Rest, den habe ich mir woanders gesucht.

  • Avatar of mother-mable

    mother-mable um 3:07 pm am April 11, 2012 Permalink | antworten  

    Tiiihiieeennkaaaabähääll 

    Eigentlich wollt ich etwas über das mittlere Kind und Ihre Superheldin Namensgebung schreiben, weil so lieb. Aber dann geht mir das mittlere Kind heut in der Früh dermaßen am Nerv, dass ich das gleich wieder verwerf. Und eigentlich ist das untypisch weil im Moment ist das mittlere Kind super kooperativ, du kennst das wenn du ein Kind im späten Kindergartenalter hast, das sind die Guten, meistens, und meistens nervt hier in der Früh das jüngste Kind.

    Aber nicht heute, heute ist es umgekehrt: während Mutter duscht malen die kleinen Kinder noch schnell ein Bild, sie malen Tinks, sie malen die Tinks die ihnen C und T aus Schottland mitgebracht, und die Kinder damit sehr glücklich gemacht haben (Tink = kleine Disneyfee, die berühmtes ist Tinkerbell, you know, und die hat noch 5 Freundinnen, und die kamen alle mit C und T aus Schottland zu uns, da ganze Tinkabellschas, wie C und ich sagen). Aber nicht nur die Kinder, auch die Eltern wurden aufs feinste mit royalem Fudge, Whiskey und Whiskeylikör (köstlich!!!) beschenkt. Während die Eltern verkosten, Schottlandfotos anschauen und Abendessen machen, werden die Tinks zum Spielzeug of the week ernannt und die Kinder sind friedlich… bis heute Morgen!

    Bis heute Morgen genau diese Tinks, die gerade noch im Bett der Mädchen schlafen durften, gemalt werden. Und während das jüngste Kind und ich die Zeichnungen süß finden (und C und T werden eine Freude haben, weil für die hama die gemahalt!), findet das mittlere Kind ihren Mund nicht schön und zuckt aus, sie zerreißt ihre Zeichnung, wischt Stifte vom Tisch und beruhigt sich Nicht. Die Mutter reagiert zuerst lieb, dann normal und dann die doofste aller Ansagen brüllend: wenn du dich jetzt nicht beruhigst und dich anziehst dann bleibst du daheim! ich muss in die Arbeit und ihr in den Kindergarten!
    Daraufhin bricht das Kind in Tränen aus und rennt hinauf in den oberen Stock.

    Währenddessen zieht sich das jüngste Kind ganz brav an! Und ich sag: heast Göatschi, warum muss immer eine von euch spinnen? Das jüngste Kind weiß darauf auch keine Antwort, sondern sagt nur grinsend: Ich bihin brav!

    Ja eh, ich lass das jüngste Kind unten zurück, geh hinauf wo sich das mittlere Kind im Schlafzimmer unter meinem Nachtkastel (der Fußteil vom Pöangsessel) zusammengekugelt hat. Ich sag: Mausi komm raus, ich wollt nicht schreien- keine Antwort,-bitte Schatzi, es ist schon spät und ich hab mich geärgert weil ich wollte das du dich anziehst,…Schweigen… und dann ganz leise tönt es unter dem Sessel hervor: Tiiiihiiiinnn-buhuu schluchz schnief- kaabääähääl.
    Und weil wie durch ein Wunder die jüngste Schwester mit dem Tinkkisterl neben mir aufgetaucht ist, kann ich die Figuren reichen und ganz, ganz langsam kommt das mittlere Kind hervor. Und dann gemma anziehen. Die Tinks dürfen mit in den Kindergarten, und schauen sich dort auch gleich auf der Weltkarte an wo Schottland ist. Und während 3 von ihnen im Kindergarten bleiben, dürfen die andere drei mit mir mit in die Arbeit (Und weil die zentral liegt mach ich am Nachmittag vielleicht ein bissi Sightseeing)!

    PS: proud mummy hier kann die Superheldinnen Geschichte eh nicht für sich behalten, deshalb, in aller Kürze:
    Das mittlere Kind: „Wir spielen im Kindergarten jetzt immer SuperheldInnen, die , die J, der B und ich. Und meine Stärke ist ein Feuerfliegschwert!und weißt du wie ich heiß?“-„ Nein, Mausie wie?“- „Ich flüsta dir das ins Ohr, weil es ist eine Geheimniss!“-„Ok“-„bsssschschbhsch“-„ Mausi ich hab gar nix verstanden“- „OK, dann sag Ichs noch einmal: Sssuupaahäldiin Susi!“

     
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