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    mother-mable um 5:29 pm am February 20, 2012 Permalink
    Begriffe: , , , ,   

    Als der böse Wolf Gerhard einmal wirklich böse wurde 

    Unser Freund, der böse Wolf Gerhard ist in Wirklichkeit ein sanfter, lustiger und ausgesprochen netter Mensch. Seinen Namen hat er von den Kindern hier denen er einmal der Wolf und die sieben Geißlein vorgelesen hat.

    Der böse Wolf Gerhard ist außerdem selber Vater von 2 lieben Kindern, 4 und bald 2 Jahre alt. Gemeinsam mit seiner Frau der A kümmert er sich um die beiden. Er steht in der Nacht auf, kocht Spaghetti zum Abendessen, putzt Zähne, holt ab, wickelt, hat schon früh eingesehen das sein Pad nicht nur ihm alleingehört, liest vor, schimpft oder tröstet je nachdem was gerade notwendig ist. Ein normaler Papa halt, würdest du sagen, und du hast recht.

    Und dann passiert dem bösen Wolf Gerhard folgendes: Am Samstagabend ist Party. Deshalb bringt er zu Mittag die Kinder zur Oma. Er fährt hinaus nach Niederösterreich. Ich weiß nicht wie die Fahrt war, aber beim Aussteigen tun seine Kinder das was Kinder manchmal nach einer längeren Autofahrt tun: nicht das was die Eltern wollen!
    Die 4 jährige Tochter hupft aus dem Auto und rennt Richtung Oma Haus, weg vom bösen Wolf Gerhard. Der hebt gerade den bald 2 jährigen aus dem Auto, und stellt ihn auf den Gehsteig. Wo der aber nicht stehen bleibt, sondern zum U-Hackerl wird (O-Ton bWG), sich also irgendwie auf die Erde haut. Die große Schwester ist irgendwo. Der böse Wolf Gerhard schwitzt, ist genervt und wird gleich schimpfen. In dem Moment kommt eine ältere Dame vorbei und sagt:
    „Na, liab sans die beiden! Machen da Gattin sicher viel Arbeit!“

    Und weil der böse Wolf Gerhard zu sehr damit beschäftig ist seinen Sohn wieder auf die Beine zu stellen und seine Tochter einzufangen kommt er nicht dazu der Dame etwas zu erwidern. Das ärgert ihn sehr, erzählt er am Abend bei der Party (wo er die verdienten Wodka lemons trinkt und seinem Ruf als cooler Tänzer gerecht wird)!
    Aber wenn er nicht so mit seinen beiden Herzerln beschäftigt gewesen wäre dann hätte er folgendes geantwortet: MIA AHHHHH!!!!!!!!

    Und da hat der böse Wolf Gerhard recht!

     
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    mother-mable um 11:42 am am February 18, 2012 Permalink | antworten
    Begriffe: , Oma, Opa, schenken   

    Schenken mit Oma und Opa 

    Opa P, der Opa der Mädchen hier, sittet eine seiner Enkeltöchter. Er muss etwas vom Kika, zu dem er, niemand weiß warum eine liebevolle Beziehung hegt besorgen. Er betritt mit dem damals 2,5 Jahre alten Enkelkind den Kika.

    Was dann passiert schildert er nachher mit folgenden Worten: “Na, echt, sie is duart eine, und sofort Richtung Wagggerl. Sie hats festgehalten, gesagt: das da Opa! Und nimma los gelassesn. Na Käastin, I  sog da, wir wären von dort nimma raus gekommen ohne dem Waggerl. Das wäre nicht gegangen, glaub ma!”

    Das sagt der Mann, der  ein wienweit anerkannter Pädagoge für Specialkids war. Der Mann, der seiner eigenen Tochter ein Barbiehaus aus Holz gebaut hat: schlicht! (die Barbies dazu waren Holzkegeln mit Holzkugeln drauf). Dieser Mann also kauft ein Riesendrum an Puppenkinderwaggerl in Zuckerlrosa, größer als das Kind herself, mit vielen Zusatzfeatures. Und nur  weil sich eine 2,5 Jährige daran festhält und  fröhlich aber bestimmt sagt:”das da Opa!” (Ich werde demnächst mit ihm zu Prada gehen und mich an einer Tasche festhalten).

    Diese Waggerlgeschichte erzähl ich letztens der H. Die H ist die Oma vom kleinen F, Mama von 2 erwachsenen Töchtern, und auch eine Pädagogin allererster Güte. Diese H hat ihren Mädels, wenn sie nicht gerade auf Großgruppenanimationen der Kinderfreunde waren, Spielzeug geschenkt, das außer Fair nur fair war. Wo es keine VerliererInnen gibt, you know. Und wenn nicht fair dann Lük Kästen.

    Diese H erzählt, nach der Waggerlgeschichte folgendes: Sie ist mit! dem kleinen F einmal in einen Glitzer, 10 Cent Ramschshop in der Nähe gegangen. Hat dort zum Verkäufer gesagt, er soll ihr alle Autos zum draufsitzen und herumfahren aufstellen… Und der kleine F darf sich dann in aller Seelenruhe eins aussuchen. Und warum: weil ihm das Bobbycar daheim noch viel zu groß ist.

    Den eigenen Kindern hätten P und H wahrscheinlich vor solchen Shops die Augen zu gehalten, sie selber hätten gegen die Produktionsbedingungen solcher Spielzeuge demonstriert und die Kinder hätten: Oba sicha Net! sowas bekommen

    Aber jetzt, mit den Enkerln, sicher schon! Zum Glück!

     
    • Katha um 11:12 pm am Februar 18, 2012 Permalink | antworten

      Oh ja so ist das, wo Mama und Papa sagen: da bekommst sie/ihn schon wieder weg, man muss sie/ihn nur auf andere Gedanken bringen…da sagen Opa und Oma: das musste ich kaufen, sie/er wollte es unbedingt haben!

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    mother-mable um 5:31 pm am February 13, 2012 Permalink | antworten
    Begriffe: , , Erziehung, , ratgeber   

    Jan Uwe Rogge versus Peter Alexander 

    Ich reg mich schon wieder auf. Es nervt mich auch, aber: am Wochenende les ich ein Interview mit dem deutschen Erziehungsberater Jan Uwe Rogge. Er plädiert für mehr Gelassenheit in der Erziehung. Und damit du hier nichts falsch verstehst auch gleich an die Richtige Adresse: mehr Gelassenheit für Muddi! Weil, auch das weiß Jan Uwe: Mütter sind arg! Und er zitiert einen anderen Opa, der ihm erzählt hat, dass auf den Spielplätzen ja nur  diese Mütter sind und  wie die an ihren Kinder kleben. Und die armen, armen Kinder ja nicht mehr wild und freu und Gatsch und so sein dürfen.

    Ja, dieser Opa hat recht sagt Jan Uwe und wenn Sie nicht im Park von Helicoptermum umkreist werden dann werden sie von Mummy in Japanisch für 2 jährige gezwängt!

    Jetzt Jann Uhwää, was soll der Scheiß?!  Also: auf den Spielplätzen sind deshalb so viele Mamas weil Papa in den meisten Fällen noch immer mehr verdient und deshalb bei der Lohnarbeit sitzt. Oder weil trotzallem Papa Park sitzen zach findet und Mama, die das auch so sieht, sich erbarmt, weil die Kinder müssen raus. Oder weil Papa nicht vorhanden ist. Und weils gerad modern ist fallt dir die Helicoptermum auf. Rund herum sitzen die ganzen anderen, die lieber mit ihrer Freundin reden.

    Weil, Jan Uwe, in unsrer Gesellschaft ist  Kinder großziehen leider, noch immer, in vielen Fällen Mama Ding. Während klug über Kinder großziehen reden gerne  von Opas übernommen wird. Ja, Jan Uwe so ist das! Und wenn du zu uns in den Park kommst, wo die armen Stadtkinder spielen, wirst du uns arme Mamas sehn. Wir sind die, die mit dem Rücken zu den Kindern sitzen und in der Thermoskanne den Champagner kühlen. Prost!

    Und noch was Jan Uwe, bevor du einen anderen Opa zitierst frag mal Mutti wies ihr geht. Oder  besser pack die Enkerln und ab in den Schnee. Weil das sollen Opas tun. Sowie der Opa hier, der sich leider  beim Rodeln mit seiner Enkelin das Knie ein bissi ramponiert hat, aber super Einsatz.

    Und wenn ich mich nicht über Jan Uwe ärgern müsste hätte ich erzählt wie das große Kind back from Schifahren, und ich gestern Abend einträchtig vor Chill TV sitzen. Wir sehen einen Beitrag wo Viktor Gernot eine Peter Alexander Wachsfigur enthüllt. Gernot wird in dem Beitrag die ganze Zeit als Freund Peter Alexanders bezeichnet. Der Freund Peter Alexanders….Und während die Mutter „im weißen Rössel am Wolfgangsee“ mit grölt sagt das große Kind leicht erstaunt: Ah, der war schwul.

    Und über die liebe Vorstellung von Peter Alexander mit Viktor Gernot verblasst das genervt sein über Jan Uwe fast…aber nur ein fast.

     
    • Funkelblau um 7:05 pm am Februar 13, 2012 Permalink | antworten

      Haha, es ist zwar hm..aber ich freu mich, dass du dich aufregst, ich finds grad auch zum speiben. Kritik von allen Sorten und seiten, und ja Mami darf aber nur im genau definierten Gefängnisrahmen gelassen sein, sonst kräht es Rabe oder auch mal schlampe, aber nicht nur Jan Uwes, sondern auch verheiratete sonjas, susis und Helgas machen Fröhlich mit, heute! Sollte ich meinen Urlaub für den Sommer beantragen( haha) ich, die ich jede! Schulferien zum Hand also arbeitskuss komme, Sage das ist zu früh, Antwort der Gattinnen: bei dir spielt das doch keine Rolle, du hast ja keine Familie. Bitte hat’s euch allen samt Herz auch noch das Hirn eingefroren? Bitte, bitte reg dich weiter auf, mir tust gut und vielleicht wird uns so beiden wärmer

    • Funkelblau um 7:07 pm am Februar 13, 2012 Permalink | antworten

      Peter Alexander schwul. Ein interessanter Gedanke übrigens

    • mother mable um 8:20 pm am Februar 13, 2012 Permalink | antworten

      Liebe Funkelblau!
      DAs mach ich gern:-) Und der Sager: du hast ja keine Families ist eine FRECHHEIT!

    • Funkelblau um 11:39 pm am Februar 13, 2012 Permalink | antworten

      Ja das ist es! Familie heiisst also Mann.auch eine interessante Ansicht, all die wichtigen, zu begugelnden und zu bekochenden Ehemänner, nehmen sich scheinbar niemals Urlaub für die Kinder und die Arbeit, die damit verbunden ist, warum auch, dann waeren sie ja in den Augen dieser Art von Gattinnen keine Männer mehr und wir kommen zum Beginn, dann hatten auch sie keine Familie mehr. 50 er Jahre Welt, uneheliches Kind, huhu, wie bin ich auch gescheitert an diesem Ideal. Danke liebes Schicksal oder liebes ich für das. Aufregen werde ich mich weiter, i m Fed up!

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    mother-mable um 9:35 pm am February 9, 2012 Permalink | antworten
    Begriffe: , , , ,   

    Wintergewand anziehen 

    Es ist jeden Morgen dasselbe. Und es passiert noch geschätzte 3-4 Mal weiter am Tag, mal 2! Wenn du nicht mit kleinen Kindern in einem Haushalt lebst oder wenn bei dir immer Frühling ist, dann kennst du  das wahrscheinlich nicht, sei froh!

    Es beginnt wenn die Mutter zu den kleinen Schwestern sagt: Kommt’s Skihose anziehen! Das mittlere Kind kommt und schlüpft brav in ihre shocking pinke Hose. Das jüngste Kind kommt nicht, sondern stellt Schleichpferde in Reih und Glied. Dann sagt die Mutter: Stieferl anziehen. Das große Kind streckt einen Fuß vor und lässt ihn sich von der Mutter in den Stiefel stecken, sie hält den Fuß brav her, aber mehr auch nicht. Du drückst den Fuß in den Stiefel, klettest zu, schwitzt, stehst wieder auf.  Dann sagst du zum jüngsten Kind: Komm jetzt sofort her. Skihose anziehen!!! Das jüngste Kind erhört die Mutter (meistens), kommt und wird zu einem Mehlsack. Sie lässt sich in die Skihose hinein heben, dann bückt sich die Mutter, nimmt den einen Fuß der kleinen Schwester, steckt ihn in den Winterstiefel. Der Fuß der kleinen Schwester ist vollkommen schlapp, macht keinen move, leistet keinen Wiederstand. Ich steck den Fuß in den Stiefel, rück ihn gerade, press ihn hinein, irgendwann werd ich ihr dabei den Haxen brechen.

    Während ich das jüngste Kind, das seelenruhig dasteht (Ok Manchmal brüllt sie auch, aber der Fuß bleibt trotzdem lasch) in die Stiefel press, zieht sich das mittlere Kind selber ihren Anorak an. Brav. Die Mutter setzt die Haube auf, und drück dann das mittlere Kind in die Fäustlinge. Hand austrecken, und Mausi feest drücken. Das Kind drückt ein bissi, die Handschuhe sind drüber. Das Kind schreit: Ich schwiiiiitttzzzzz. Ich stell sie auf den kalten Gang hinaus.

    Im Vorzimmer wartet die jüngste Schwester. Ich zieh ihr den Anorak an, nehme die Fäustling, sag: Handausstrecken! Sie streckt die Hand aus. Sanft wie sie ist tut sie das auf die softeste Art und Weisen ever. Ich stülp den Fäustling über die Hand, sag: feeeehhhääässssttt! Das Kind macht: nix. Dafür drück ich fest. Ich drück das Kind mit samt dem Handschuh gegen das Schuhkastel. Noch einmal das Ganze, stülp ihr die Haube über, schick sie auf den Gang und sag: Ihr könnt runter gehen in den Hof. Das machen sie auch gleich. Dort kehrt dann auf wundersame  Weise die Körperspannung wieder, und die beiden hauen sich in den Schnee, kugeln herum, formen Schneebälle mit den Fäustlingshänden und was weiß ich. Ich krieg das nicht so genau mit, weil ich wisch mir oben in der Wohnung den Schweiß von der Stirn, schlüpf mit festen Tritt in meine Stiefel, schmink mich, setz die Haube auf, zieh den Mantel an.

    Und geh hinunter in den Hof, wo das mittlere Kind schreit das sie Schnee im Genick hat und ich schrei das sie sich halt nicht in den Schnee hauen soll.

    Zum Glück ist der Kindergarten dann nicht weit. Zum Glück ziehen sie sich schnell aus und Bussi Baba.

    …Beim Abholen kriegen wir den kleinen K mit. Der zieht sich nicht an, der schreit, der wird von der Mutter irgendwann tobend ins Skigewand gesteckt, der zieht sich alles wieder aus. Die Mutter ist cool, seine Schwester arm, weil die schon längst rodeln gehen will. Meine Kinder beobachten K aufmerksam. Aber nix da, raus bei der Tür und Richtung Park rodeln. 20 Minuten später kommen dann auch der kleine K mit Mutter und Schwester an.

    …und wenn sie wollen und wenn sie die Kitty Kleida mit di crocs anziiiiehäännn dürfen, ohne Sockeäään. Dann ziehen sich die Mädchen hier schon ganz brav alleine an.

     
    • Funkelblau um 10:16 pm am Februar 9, 2012 Permalink | antworten

      Ohje…Schwerstarbeit! Und es wird zwar körperlich weniger anstrengend, aber unverständlich bleibst. Meine 13 jährige rotzt in kaernten vor sich hin, ja weil, weil sie hatte vergessen, dass sie mit der Schule eislaufen gehen, jaja, so stand sie ganz cool im Kleidchen mit leggins und einem Anorak am Rathaus Eis, was soll’s Schuhe konnte sie ja ausborgen.. Was hab ich auf sie Ei geredet, ES IST SAUKALT, Antwort, nur dir ist immer kalt, ich hab warmes Blut, haha, zum Glück sind moonboots zum dünnen Kleid grad scheinbar cool und sie hustet dem Vater die Nächte um die Ohren.. Vielleicht hat sie ja auch was gelernt oder der Frühling kommt bald. Obwohl ich’s immer noch schoen finde das weiß und die Kälte, ich glaube wir müssen durchhalten… Gute Nerven dir auch weiterhin!

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      mother-mable um 8:40 am am Februar 10, 2012 Permalink | antworten

      Danke:-) Ich mag das weiß eh auch:-) Und ja den Trend kann ich bestätigen, das große kind zieht jetzt brav die Emus an, aber sonst nicht immer viel:-) alles LIebe MM

    • Katha um 10:42 am am Februar 10, 2012 Permalink | antworten

      Gut dass zu hören, und ich nehm jetzt einfach mal an, dass es vor ein-zwei Jahren noch nicht so reibungslos gegangen ist…hier herrscht jeden Morgen Geschrei und das beginnt oft schon beim Pyjama ausziehen wenn gerade der letzte Schrei vom Frühstück verstummt ist! Es gibt auch “gute” Tage wo es erst beim Wintersachen anziehen los geht, doch eher selten. Ich zieh das Mädchen an und putz noch Zähne mit ihr (damit das vielleicht wenigstens heute nicht eskaliert) aber dann geht Papa mit ihr runter und ich kümmer mich um den Buben und denk dass wird schon klappen. Dann hör ich Geschrei, kleine Füße die immer wieder weg laufen, Papa sehr genervt, den schon sehr vertrauten Satz: Dann fahr ich allein!, darauf dann: Neeeeeeeein, Lili doooooch!, Papa: dann musst du dich aber anziehen, auch Handschuhe, und darauf wieder die weg laufenden Schritte! So geht das einige Male bis das laute Chaos doch irgendwann auf der Straße verschwindet und ich die paar Stunden genieß bis ich das gleiche Theater beim Kindergarten abholen wieder hab!! Und jetzt sag dass das normal ist und besser wird bitte!

      Lg

    • Katha um 10:42 am am Februar 10, 2012 Permalink | antworten

      Gut dass zu hören, und ich nehm jetzt einfach mal an, dass es vor ein-zwei Jahren noch nicht so reibungslos gegangen ist…hier herrscht jeden Morgen Geschrei und das beginnt oft schon beim Pyjama ausziehen wenn gerade der letzte Schrei vom Frühstück verstummt ist! Es gibt auch “gute” Tage wo es erst beim Wintersachen anziehen los geht, doch eher selten. Ich zieh das Mädchen an und putz noch Zähne mit ihr (damit das vielleicht wenigstens heute nicht eskaliert) aber dann geht Papa mit ihr runter und ich kümmer mich um den Buben und denk dass wird schon klappen. Dann hör ich Geschrei, kleine Füße die immer wieder weg laufen, Papa sehr genervt, den schon sehr vertrauten Satz: Dann fahr ich allein!, darauf dann: Neeeeeeeein, Lili doooooch!, Papa: dann musst du dich aber anziehen, auch Handschuhe, und darauf wieder die weg laufenden Schritte! So geht das einige Male bis das laute Chaos doch irgendwann auf der Straße verschwindet und ich die paar Stunden genieß bis ich das gleiche Theater beim Kindergarten abholen wieder hab!! Und jetzt sag dass das normal ist und besser wird bitte!

      Lg

    • Funkelblau um 12:26 pm am Februar 10, 2012 Permalink | antworten

      Was ist schon normal? Besser wird es, ich schwöre 7 fach

    • Avatar of Patrice Fuchs

      Patrice Fuchs um 11:47 am am Februar 11, 2012 Permalink | antworten

      Mit der Schule wirds besser. Wobei die ersten drei Monate…immer fast zu spät kommen, weil sie immer noch ein Spielzeug suchen muss, ein `geschenk für mich basteln muss, weil sie mich so liebt´, sich umziehen muss, weil das tshirt juckt, ihre Schuhe wirklich wirklich nicht finden kann, denn wer hätte gedacht, dass sie im schuhschrank sind…bis mir mal der reiss gegangen ist und ich den ganzen weg zur schule geschhimpft hab – egal was die leut auf der straße gedacht haben. aber danach hab ich mich sehr geniert. und am nächsten tag hab ich ihr gesagt, wenn du so weitermachst kommst du zu spät, aber ich werd dich nicht drängen. jetzt weißt dus und du mußt selbst entscheiden ob du zu spät kommen willst. dann ist sie zu spät gekommen und hat es gar nicht glauben können, dass ich das zulasse und sie gut gelaunt nach dem läuten in die klasse schick. seither glaubt sie mir, wenn ich sag, wir sind spät dran…es gibt jetzt keinen stress mehr in der früh…aber ich genier mich trotzdem ein bissi.

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    mother-mable um 10:54 am am February 7, 2012 Permalink | antworten
    Begriffe: , , , , , , spa, ,   

    Nachtrag 

    Ich muss noch einen Nachtrag zu dem Patchworkeintrag schreiben, sag ich zu J gestern beim Frühstück.

    Aha, warum, fragt J.

    Weil, ich hab das Mühlbuch nicht gelesen, würd ich nicht, werd ich nicht. Ich kann mit dieser ganzen Ratgeber, Sachbuchsache wenig bis gar nix anfangen. OK, ich les dann alle Rezensionen die ich find zum gscheit reden, aber lesen, Na! Weil meiner Meinung nach braucht Mutta keine Ratgeber, keine Gscheitbücher. Nein Muddi braucht einmal im Jahr FIX einen Spaaufenthalt (wo sie dann bitte auch von Mühlbuchrezesionen verschont bleiben soll!) Verstehst!

    Ja, J versteht mich. Sie hat diese Rede schon öfters gehört. Darum schaut sie lieb aber auch ein bissi müd. Weil sie will jetzt eigentlich nicht darüber reden das Spaaufenthalte für Mummy alone fix in den Mutter Kind Pass gehören. Sie weiß das, sie sieht das genauso, und sie tut das auch regelmäßig. So wie die Mutter hier (wenn das Budget es erlaubt, bzw. wenn sie sowie gerade eben von den FreundInnen einen Gutschein bekommen hat. Mit der strengen Auflage, den für sich und D zu nützen. Was ich natürlich sofort beherzig und ein verbindliches Wochenende mit dem unverbindlichen Patchworkdaddy D buch, wo wir beide hoffentlich ganz viel unverbindlich Esssen, Trinken, Saunen, Lesen, Schmusen, bevor wir verbindlich wieder nachhause kommen und die Kinder verbindlich wieder abholen. Wir schwören es den Babysittern! Die uns unverbindlichen Patchworkeltern hoffentlich glauben). Aber das will J jetzt nicht hören. Sie will in Ruhe ihren Kaffee trinken und mit mir plaudern. Was wir dann auch tun, aber davor sagt J noch:

    Ich hab das Buch nicht gelesen, aber kürzlich irgendwo ein Interview mit der Frau Mühl, und im Interview klingt sie nicht so…

    J, hör auf, sag ich, ganz egal wie vernünftig die Frau klingt, das Thema Patchwork mit Unverbindlichkeit und Co gleichzusetzen ist falsch, ist verkürzt, geht nicht!!!  Bzw. von Patchwork darauf zu schließen. und hab ich dir  immer schon gesagt….

    Ja, Ja sagt J, du hast eh recht!

     

     

     
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    mother-mable um 7:09 pm am February 4, 2012 Permalink | antworten
    Begriffe: , ,   

    Während es draußen so kalt ist… 

    …spielen die kleinen Schwestern daheim mit ihrer Freundin N Museum. Das Kinderzimmer ist der Aussstellungsraum, präsentiert werden Bilder und die Eltern finden ihre Kinder cool. Und das mittlere Kind sagt: Ach, Schätzchen zur N und zur kleinen Schwester.

    …erpress ich auf peinlichste Art und Weise das große Kind. Ich sag zu ihr: -magst du meine Ray Ban Brille sehen? Sie (schrill)- du hast dia keine Ray Ban gekauft?!!!- Oja, da!- Die schiarche Pilotenbrille, du bist so oarg, und mir sagst du nichts davon!-Ich zeig sie dir jetzt eh, und noch was: und schrei nicht gleich wie arg ich bin! Schlucks runter Schatzi, aber wenn du im Sommerzeugniss keinen Vierer hast, dann kauf ich dir die Wayfarer!!! Das Kind will schon loslegen, sagt dann aber nichts, ich grins deppat! Nach diesem Gespräch…

    …bring ich das große Kind mit Koffer und Co zum Bahnhof, von wo sie Richtung Schiefahren abdampft. Der Rest der Familie heuer nicht, weil irgendwer muss ja arbeiten und dann die ganzen Ray Bans bezahlen.

    …koch ich ein köstliches Kohlgemüse mit Oberskren. Die Kinder werden zum Abendessen die Gummibärli essen die B zum Glück heute vorbei gebracht hat.

    …denk ich an meine Freundin S, an die Arbeit die sie macht. S leitet ein niederschwelliges Hilfsprojekt. 2 Busse die täglich Suppe an Obdachlose an den Bahnhöfen verteilen, im Winter auch Decken. Ich kenn das Projekt sehr gut. Es zeigt dir das der Winter auf einmal nix Romatisches mehr hat, keine Gemütlichkeit mehr kennt und zu etwas wird wo du nur mehr hoffst das die Kälte schnellstens  vorüber geht! S Projekt ist auf Spenden angewiesen: http://www.caritas-wien.at/hilfe-einrichtungen/menschen-in-not/wohnungslos/mobile-angebote/essensbusse/

    …werde ich wieder Tante, von einem enzückenden Mädchen!

     
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    mother-mable um 4:40 pm am January 31, 2012 Permalink | antworten
    Begriffe: , , , ,   

    Es reicht 

    Um es mit Willi „das ich den einmal zitier“ Molterer zu sagen: es reicht!

    Ich war 2 Tage in Wellness („von Fritzi“), mit der U. Und es war superb. Und ich war 2 Tage eingelullt und eingekuschelt in Wärme, Bademantel und Sekt vom Szigetti. So sehr, dass ich mich über den Artikel den ich dort in der Relax(!) Zeitschrift gelesen hab erst jetzt aufreg, wieder daheim, wieder bei der Lohnarbeit.

    Deshalb: es reicht. In der der Relax(!) Zeitschrift wird das Buch „Die Patchwork Lüge“ von Melanie Mühl rezensiert. Und als super gutes Buch und muss man lesen und recht hat diese Frau beschrieben.

    Ich finde das nicht! Und in Wellness war ich zu eingelullt, aber jetzt daheim kommt mein Ärger:

    Mühl bezeichnet Patchwork u.a. als ein Symbol dafür dass es sich Erwachsene heute zu leicht machen mit Beziehung an und aus. Und als etwas worunter die Kinder schwer zu leiden haben bis zum Trauma. Trennungskinder= arme Kinder. Und diese armen Patchworkkinder bekommen von ihren Eltern mit, dass man es sich im Leben leicht machen kann und es keine Verbindlichkeiten mehr zu geben hat. JedeR so wie er mag, alles easy. Und dann auch noch die bösen Medien, den die  verkaufen Patchwork als locker flockiges Lebenskonzept unsrer Zeit. So weit, so kurz.

    In dem Punkt, das Patchwork ein Lebenskonzept unsrer Zeit ist hat Mühl recht, aber locker flockig? Ist das Leben immer locker flockig? Nein! Ist das Leben mit Kindern locker, flockig? Naiiiinnnnnn! Glaub ich die Bilder die mir Zeitungen zeigen? Neihheen (danke an die Beraterin meines Vertrauens die mir einmal erklärt hat wie viel Stunden nötig sind um eine Wohnung für ein zb. Home Shooting herzurichten). Ich leb in einer „Patchwork“ Situation, das große Kind hat einen anderen Papa  als die beiden kleinen Schwestern. In meinem FreundInnenkreis leben mehr als ein Drittel in einer ähnlichen Konstellation. So ist das.

    Und Ja Patchwork ist, aber Patchwork ist weder gut noch schlecht, sondern das was wir mit unseren Exen, unseren Jetztpartnern und vor allem unseren Kindern daraus machen. Wir können den Kindern zeigen wie wir mir Konflikten umgehen und wie ernst wir es mit unserem Kind meinen, indem wir es trotz Trennung im Blick haben. Wir können unseren Kindern Verbindlichkeiten zeigen, weil wir beide da sind, zu den Terminen die wir ausgemacht haben, zu den Betreuungszeiten. Wir können dem Kind zeigen wie Leben ist, das Dinge passieren, die wir uns vielleicht anders vorgestellt haben, die wir so nicht wollten oder im Gegenteil, die wir genauso so wollten und deshalb getrennt sind.  Wir können dem Kind vor allem zeigen das wir nicht mehr ein Paar sind aber noch immer seine Mama und ihr Papa. Und wir können das in einer Kind gerechten Art und Weise machen und dem Kind nicht Dinge umhängen für die wir uns besser eine TherapeutIn suchen sollten.

    Und, und das ist der Punkt diese Dinge gelten genauso aber ganz genauso für Eltern die nicht getrennt sind!

    Deshalb, ich hab gedacht ich muss zudem Mühlbuch nix schreiben, aber jetzt nach den 2 Tagen Wellness wars dann doch nötig, weil bitte das kannst ja so nicht stehen lassen. Relax!

     
    • sonja um 4:57 pm am Januar 31, 2012 Permalink | antworten

      Hallo! Hab mir das gleiche gedacht, wie ich vor ein paar Tagen nur kurz einen Beitrag zu diesem Thema gesehen hab (wahrscheinlich eh wegen dem Buch). Und du sprichst mir aus der Seele, weil ich denke, dass man öfters drüber reden sollte, was man machen kann, damit es gut funktioniert. Und dass das sicher nicht einfach ist, aber funktionieren kann. Wie man ja bei dir sieht. Liebe Grüße Sonja

    • Funkelblau um 8:18 pm am Januar 31, 2012 Permalink | antworten

      Nix ist einfach. Ich glaube langsam, das hat alles System. Zurück an Herd und Ehemann, egal wie die ehe ist. Nix gegen glückliche Ehen, nix gegen Köchen. Schluss mit der Angst und schuldeinrederei. Es gibt soviel Mist auf der Welt, gesprochenen und geschrieben . Mich regt das auf, ich will mich aber nicht mehr aufregen, ich will meine kraft für die Gestaltung meines und des Kindes lebens verwenden. Warum zur Hölle tun alle so als sollte die Welt für Kinder ein Paradies sein, meistens von Mutterhand verwaltet, wer nebenbei im Schlamm. Versinkt, verarmt oder was auch immer, ja Pech gehabt, schulterzucken und weiter im konservativen Dreck. Ach jetzt reg ich mich doch auf, strache und die ganze verlogene, feige Politik reichten schon, zudem wurde heute mein lieblingskollege gekündigt, Patchworkpapa, naja. Was soll man auch sonst von so einem erwarten..grrrr,

    • katiuska um 10:48 pm am Januar 31, 2012 Permalink | antworten

      Ich find das gut dass ihr euch da aufregt. Danke dafuer! Obwohl mein Baby erst ein halbes Jahr ist beschaeftigt mich das jetzt schon, wie ich ihm wenn er waechst und groesser wird alles erklaeren werde, alles was halt so schief laeuft im Leben und auf der Welt.. Manchmal macht es mich traurig, dass es da kein Entkommen gibt. Wie schoen waere es, wenn man seinem Kind ein Leben ohne Schmerzen schenken koennte. Ich hatte vor meinem Kind keine Ahnung dass man solch absurde Wuensche haben kann. Und so geht es wahrscheinlich allen Eltern, das ist mein Generalverdacht. Deswegen sind solche Fertig-Mach-Buecher, die mit dem schlechten Gewissen der Eltern Geld machen wollen mehr als entbehrlich.

    • gugi um 11:38 pm am Januar 31, 2012 Permalink | antworten

      Mich regts auch auf. Und ich halts kaum aus wenn ich paare mitkrieg, die nichts mehr miteinander anfangen können aber auf harmonie tun. Es ist so unangenehm mitanzusehen. Wie unangenehm erst für die kinder? Aber es sollt mich nicht aufregen, denn sie müssen ihr leben leben und nicht ich. Sie engen sich mit verklemmten und unauthentischen moralvorstellungen ein und reden sich ein, dass alle anderen die sich nicht so einengen lassen ur schlimm leben.

    • fuckermothers um 2:28 pm am Februar 4, 2012 Permalink | antworten

      Ich hatte auch schon lange überlegt, was zu diesem Buch zu schreiben. Ich hatte ein TV-Interview mit Mühl gesehen, in dem ich sie schon furchtbar unreflektiert fand. Deswegen hatte ich dann keine Lust, dieses Buch zu lesen – wohl auch, weil ich schon befürchtete, dass ich mich dann sehr aufregen würde. Jedenfalls vielen Dank für Deine gute Kritik daran!

    • Robotergrill um 3:22 pm am Februar 5, 2012 Permalink | antworten

      Was Kinder angeht bin ich zuallererst der Meinung bin, dass es gut ist wenn es sie gibt. Es gibt sicherlich Situationen in denen eine Abtreibung zu befürworten ist, aber das sollten imho absolute Ausnahmen sein. Ich weiß, dass man da Stunden drüber diskutieren kann, wollte das nur als Prämisse gleich zu Anfang schreiben: Ich bin harter Abtreibungsgegner, ergo: Alle Situationen in die ein Kinde in unsere Gesellschaft geboren werden kann sind richtiger, als wenn das Kind schon vor seiner Geburt getötet wird.

      Deswegen muss man sich fragen, was Frau Mühl damit erreichen will wenn sie die Lebenssituation von Eltern, die trotz großer Differenzen ihr bestes geben um dem Nachwuchs eine Kindheit zu schaffen, als Lüge darstellt. Man kann an Eltern in vielerlei konstruktiver Weise Kritik üben. Dass sie falsches Spielzeug kaufen, falsche Ernährung anbieten, auch dass sie falsche Ideale vorleben (ungerecht zu anderen Menschen sind, zu McDonalds gehen, zu viel Alkohol trinken).

      Eine konstruktive Kritik ist am Ende immer ein Information oder eine generelle Kritik, die für alle Erziehenden gelten soll. Destruktiv wird’s dann, wenn die Kritik nicht mehr generalisierbar ist und das ist in einer Liebesbeziehung zwischen Menschen immer der Fall. Man kann nicht sagen: Unter solchen und solchen Umständen muss eine Beziehung aufrecht erhalten werden, wenn’s nicht mehr geht, geht’s nicht mehr. Und darüber können nur die entscheiden die in der Beziehung leben.

      Dementsprechend würde ich auch nie Leuten, die in einer zerbrechenden Beziehung leben den Ratschlag geben, auf jeden Fall zusammenzubleiben. ABER: Ich denke Frau Mühl hat insofern recht, dass es leichter für Kinder ist Urvertrauen aufzubauen, wenn sie unter einer festen Elternbeziehung aufwachsen, und etwas schwieriger dies allein erziehend oder patchworkend zu schaffen. Diese Erkenntnis bringt uns nur in den meisten Fällen nichts mehr, weil eine wegen Elternschaft aufrecht erhalten Krisenbeziehung mutmaßlich auch scheiße für ein zu entwickelndes Urvertrauen ist.

      Der Rest ist nur Gerede über die komplexeste Emotion die wir haben und über Liebe kann man nicht viel diskutieren. Ich persönlich denke, dass man durch Zurückstellen von Egoismen, eine ganze Menge Geduld und Kraft und auch durch Triebkontrolle (muss nicht) eine Liebesbeziehung ein Leben lang aufrechterhalten kann und dafür dann auch belohnt wird UND dass auch Kinder einer solchen Beziehung was davon haben. Wer mich kennt weiß, dass diese Aussage absolut gar nichts mit “Frauen an den Herd” zu tun hat.

      Dankeschön, freu mich über Kritik.

    • Avatar of funkelblau

      funkelblau um 4:12 pm am Februar 5, 2012 Permalink | antworten

      Tja, ich will dazu nur eines sagen, das leben ist nicht perfekt! Menschen nicht Beziehungen nicht, Kinder nicht, nix. Das ist ja die Herausforderung immer auch das schöne zu sehen und sich den Konflikten stellen. Welche Entscheidungen richtig sind, weiß man oft erst hinterher. Urvertrauen ist für mich dann möglich wenn man Vertrauen zu einer Person hat und bedingungslos geliebt wird, nicht zwangsläufig aus einer paarelternbeziehung. Wir alle werden geprägt, jeder von uns zieht andere Schlüsse aus dem was er erlebt und vorgelebt bekommt. Deswegen habe ich auch einen neuen Menschen in die Welt gesetzt, weil ich an die innere Freiheit des Menschen frei nach Viktor frankl glaube. Den Zusammenhang mit dem Thema Abtreibung verstehe ich nicht, wer entscheidet denn und wenn es um die frage gehen soll, welches leben lebenswert ist..leben ist vieles, leben ist nicht perfekt, die meisten die das verkünden die regeln für das Paradies für ihre Kinder unter der oder jener Prämisse, wollen in erster Linie sich ihr eigenes Kindheitsrueckholparadies schaffen, das Kind ist aber ein eigener Mensch mit dem recht und den Fähigkeiten zu entscheiden wie es sich entwickeln wird. Vertrauen? Ich Alleinerziehende von Perfektion Meilenentfernt traue meinem Kind zu, dass meine liebe genug ist um sie mit auf ihren weg zu nehmen. Patentrezept Fehlanzeige

    • klingelfee um 1:30 pm am Februar 6, 2012 Permalink | antworten

      ich versteh bitte den hinweis auf abtreibung jetzt auch nicht! was hat patchwork/alleinerziehend/verheiratet damit zu tun? und überhaupt liegt das im Ermessen der Eltern/ primär der Frauen. Aus und da gibt es für mich auch keine Diskussion! Never!
      So und jetzt zu zu den trennungswütigen Frauen (eh klar – es sind ja immer die Frauen die die “Schuld” haben, auch wenn der Mann sie verlässt).
      Meine Oma, 1914 geboren, hat mich immer unterstützt und mir zugesprochen, alleine das Kind großzuziehen. Niemals hörte ich einen Vorwurf. Ich glaub meine Oma war keine emanzipierte Frau, aber sie wusste wie das Leben funktioniert. Besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Ja, die Alten reden gern in Sprichwörtern.
      Dass Kinder nur in intakten Beziehungen glücklich werden und das bitte auch nur bei ihren biologischen Eltern und außerdem nur wenn sie gegengeschlechtlich auftreten ist eine verlogene Sichtweise, die kaum zu überbieten ist. Denn wir (Eltern/Erziehende) sind ja die Vorbilder, dh so wie wir sind/leben geben wir es den Kindern weiter. Ja und wenn Mutti sich nicht vom betrügenden Vati trennt scheint das für das Kind gute Welt zu sein, und tappt in die gleiche Falle. Oder wenn Mami säuft und Papi sich nicht zutraut die Kinder allein aufzuziehen, weil die Gesellschaft sagt – “eine Mami kann durch nichts ersetzt werde” – ja bitte, dann sind die Probleme des Kindes doch schon vorprogrammiert. Nur zwei Wege führen da raus – Mütter müssen Verantwortung abgeben können, Väter Verantwortung übernehmen können/dürfen. Und dann ist das eigentlich wichtigste, dass das Kind eine Vertauensperson hat und das kann der/die Stief/Plus oder wie auch immer der “neue” PartnerIn benannt wird, sein. Das kann der Opa, die Oma, die beste Freundin oder wer auch immer sein, wirchtig ist meiner Meinung nach, dass sich das Kind sicher und gut aufgehoben fühlt.
      Im Übrigen – ich steh auf McDonalds!! Und überhaupt URVERTRAUEN – naja, muss man sich überhaupt überlegen ob dieser Begriff noch aktuell ist bzw wie er verwendet wird. Denn wenn man ihn in Kontext mit Patchwork bringt, ist er eigentlich nicht relevant. Denn Urvertrauen entwickelt sich ja angeblich in der oralen Phase (1. Lebensjahr) und außerdem kann das nur die Mami machen – egal ob mit/ohne Vater. Also Dauer 1 Jahr und nur die Mutti schafft das. Also kann da nur so drauf los gepatchworked werden (also hauptsache Mami ist da). So das wars!

    • Avatar of mother-mable

      mother-mable um 1:54 pm am Februar 6, 2012 Permalink | antworten

      Danke @funkelblau und @klingelfee! Dem ist nix ehr hinzuzufügen. Und im übrigen ich steh auch auf Mc donald und Alkohol!!!

    • Robotergrill um 3:41 pm am Februar 8, 2012 Permalink | antworten

      Was sagt man denn damit wenn man sagt Patchwork sei scheiße? Entweder: Die Kinderkriegenden/Erziehenden müssen zusammenbleiben, damit ein Kind nicht in einer solchen Situation aufwächst, oder: Einer Patchworksituation sollte gar nicht erst in Frage kommen müssen, also: entweder die Leute zeugen gar keine Kinder oder im Zweifelsfall sollte abgetrieben werden.

      Ich hab nur deswegen geschrieben was ich von Abtreibung halte, damit man meine (kleine) Patchworkkritik am Ende richtig versteht. Wollte niemandem vorschreiben nicht abzutreiben, wollte nur sagen, dass eine nicht optimale Situation in der ein Kind aufwachsen würde allein nicht dazu führen sollte
      abzutreiben. In meinem engen Freundeskreis sind über die Hälfte der Personen Patchworkkinder, alle mehr oder weniger unglücklich damit, aber niemand würde sagen “wäre ich doch nur abgetrieben worden”.

      Wenn das für euch nicht zum Thema gehört, geschenkt. Abtreibungen aus gesellschaftlichen Zwängen trotz Kinderwunsch sind keine Seltenheit.

      >Im Übrigen – ich steh auf McDonalds!!<

      Nein, wie verrückt!

    • Funkelblau um 12:52 am am Februar 9, 2012 Permalink | antworten

      Und ach wie. Verrueckt es gibt Kinder, die sind mehr oder weniger glücklich, egal ob in Patchwork , alleinerzieher oder paarfamilien. Das Thema Abtreibung mag ich nicht weiter thematisieren, das macht für mich mit dir keinen Sinn und überhaupt keinen, den. Frauen haben Gründe, wenn sie das tun, die waeren dann zu fragen. Wenn dir aber der Schutz des Lebens so am Herzen liegt, dann Wertschätze doch jede Lebensform. Kinder in Patchworkfamilien sind
      Mehr oder weniger unglücklich, ist in sich schon eine Abwertung. Aber bitte geschenkt und mir persönlich ist Mc donalds

    • Funkelblau um 12:53 am am Februar 9, 2012 Permalink | antworten

      Und ach wie. Verrueckt es gibt Kinder, die sind mehr oder weniger glücklich, egal ob in Patchwork , alleinerzieher oder paarfamilien. Das Thema Abtreibung mag ich nicht weiter thematisieren, das macht für mich mit dir keinen Sinn und überhaupt keinen, den. Frauen haben Gründe, wenn sie das tun, die waeren dann zu fragen. Wenn dir aber der Schutz des Lebens so am Herzen liegt, dann Wertschätze doch jede Lebensform. Kinder in Patchworkfamilien sind
      Mehr oder weniger unglücklich, ist in sich schon eine Abwertung. Aber bitte geschenkt und mir persönlich ist Mc donalds blunz

    • Robotergrill um 3:05 pm am Februar 9, 2012 Permalink | antworten

      Hmm, ich fühl mich missverstanden.

      Es gibt viele Gründe warum Kinder unglücklich sein können, ich weiß. Und ich sehe Patchworkkindheit nicht in den ersten Plätzen – nicht mal würde ich sagen (ich weiß nicht ob die Mühl das tut) dass es ein gesellschaftliches Problem ist.

      Ich denke das Problem liegt auch nicht unbedingt in der Zusammengeworfenheit der Familienmitglieder oder in der Trennung der Beziehung, sondern in der Krise in die eine Familie dadurch oft fällt. In unserer verehelichten Gesellschaft (und in meiner Generation, auf dem Land speziell), in der Kinder immer noch standardmäßig in Ehen vorkommen, ist eine Trennung meist doch ein Drama. Ich geh davon aus dass Trennungskinder deren Eltern sich immer noch gut verstehen weniger Probleme damit haben. Oder Kinder in “lockeren” Beziehungsgebilden, wo die Beziehung der Eltern nicht der goldenen Anker für die ganze Familie ist.

      Ich glaube nur, dass ein solider Raum in dem Kindheit stattfinden kann, sehr viel negatives abfangen kann – und dieser Raum wird oft durch Beziehungsstress zerstört. Ich möchte betonen, dass ich damit überhaupt nicht für heile Welt appelliere, weil das der Individualität aller Elternschaften nicht gerecht wird. Und deswegen (das war mein Hauptpunkt) frage ich auch was Frau Mühl mit ihrem Buch erreichen will. Glaubt sie lauter ex-verpartnerte Elternteile greifen plötzlich zum Telefon um sich noch mal zusammenzureißen?

      Das Thema Abtreibung kann man hier natürlich nicht so kurz nebenbei behandeln. Nur noch mal kurz: Nie werde ich irgendeiner Frau den Vorwurf machen abgetrieben zu haben (falls ihr mich in dieser Ecke saht), aber ich kenne genug Männer und Frauen, die sich nicht die Mühe gemacht haben richtig zu verhüten obwohl sie wussten, dass sie keine Kinder wollten und das darf meiner Meinung erwachsenen Menschen nicht passieren.
      Überhaupt hab ich das nur thematisiert um eben nicht die Idee von “Mangel-Elternschaft” zu postulieren, sondern die Mühl nur in diesem einen Punkt zu unterstützen, dass Solidität wichtig für Kinder ist und das kann in bestimmten Fällen bedeuten, dass man mehr Kraft in eine Beziehung investiert, muss es aber nicht.

    • Funkelblau um 5:36 pm am Februar 9, 2012 Permalink | antworten

      “aber ich kenne genug Männer und Frauen, die sich nicht die Mühe gemacht haben richtig zu verhüten obwohl sie wussten, dass sie keine Kinder wollten und das darf meiner Meinung erwachsenen Menschen nicht passieren”. Geschätzte 30 Prozent aller Schwangerschaften passieren so, so ist das mit dem LEben, es passiert viel was nicht passieren darf, was man dann daraus macht, kann zu einem Wunder werden, oder Erfahrung und Reife bringen.

      In jedem Fall ist das Leben so, es hält sich nicht an Pläne.
      MIr kommt zunehmen vor, der Grad des Glücksgefühls der eigenen Kinder mutiert zum Prestigeobjekt der Eltern, das ist dann wieder Egoismus und verlogen, denn Menschen fühlen sich aufgehoben, wenn sie auch traurig und verzweifelt sein dürfen und nicht dann wenn sie immer strahlen müssen, damit ihre Eltern
      sagen können WIR haben es richtig gemacht.

      Zum Zusammenbleiben gehören übrigens Zwei, zum Auseinandergehen reicht einer.

      Einen neuen Weg zu gehen aber, das Recht hat jeder Mensch und seinem KInd zu zeigen, dass es immer eine Wendung gibt, auch einmal eine Sackgasse, vielleicht aber auch Alleen

      wo immer die Füße auch hinwollen
      man darf auch irren.

    • Robotergrill um 7:48 pm am Februar 9, 2012 Permalink | antworten

      “Geschätzte 30 Prozent aller Schwangerschaften passieren so”

      Und ich freu mich über jedes Kind das daraus entsteht, unter anderem meine Patentochter wächst ohne ihren Vater, dafür aber mit einer ganzen Menge Unterstützung des Freundeskreises der Mutter auf (und mit zwei neuen Papas).

      Auf der anderen Seite erzählt ein guter Freund mir neulich erleichtert, dass sich heuer herausgestellt hatte, dass seine Affäre nicht schwanger ist. Sie hätte abgetrieben und IN DEM FALL bin ich dann der Typ, der eben nicht dieses Ereignis feiert (die Nicht-Schwangerschaft), sondern von dem es eine Rüge gibt über soviel Verantwortungslosigkeit (die beiden haben eben nicht besonders auf Verhütung geachtet). Nochmal: Dass mir nicht zusteht Leute für Abtreibung zu schelten ist sonnenklar.

      “MIr kommt zunehmen vor, der Grad des Glücksgefühls der eigenen Kinder mutiert zum Prestigeobjekt”

      Hatte ich noch nicht so gesehen, ist wahrscheinlich was dran. Deswegen konsumieren manche Eltern vielleicht auch so viel für ihre Kinder, weil sie das Gefühl haben das Glück ihrer Kinder dadurch in Euro messbar zu steigern. Glück ist ja gerade nichts greifbares. Ich glaube manchmal, wenn meine Kindheit nicht so schön gewesen wäre, wäre meine Jugend nicht ganz so hart gewesen.

      Wie gesagt: individuell kann man keine Beziehung kritisieren. Wenn man von außen beurteilt warum eine Beziehung auseinander bricht, also die Schuldfrage stellt, ist man ja nur Teil des perfiden Spiels, das die Verpartnerten selber spielen und woran es scheitert. Ob man “durch Zurückstellen von Egoismen, eine ganze Menge Geduld und Kraft und auch durch Triebkontrolle” eine Beziehung retten kann ist eine Frage die man nur selbst beantworten kann.

      Auch deine letzten beiden Absätze, Funkelblau, kann ich nur unterschreiben.

  • Avatar of mother-mable

    mother-mable um 10:53 am am January 28, 2012 Permalink | antworten
    Begriffe: , , , , laptop, , ,   

    Diesen Eintrag schreib ich vom neuen Vaio Laptop vom großen Kind. Der Laptop ist sehr weiß und sehr schön, und ich darf ihn auch verwenden. Aber ich kann noch nicht so gut mit Laptops.  Ich sitze jetzt also am Küchentisch während die Kinder Barbie in Schwanensee anschauen, Danke an die Oma in Ungarn. Die Kinder lieben Barbie in Schwanensee, und die Mutter die keine Barbies haben durfte als Kind findet ihn auch OK. Nur das große Kind, das mittlerweile eine Schule für Kreativ und Mode besucht sagt sie haben einmal die Barbie Proportionen auf echte Menschen umgerechnet und gezeichnet und ANGST!

    Deshalb möchte sie auch nicht das die kleinen Schwestern Barbie in Schwanensee anschauen. Überhaupt, sie erzieht ihre kleinen Schwestern sehr brav und nimmt uns damit viel Arbeit ab! Gestern ermahnt sie z.b. ihre mittlere Schwester mit den Worten: Und Du, hör jetzt auf mit deinen nicht nachvollziehbaren Drohungen! Und…das mittlere Kind…ist still und spielt wieder friedlich!

    Und es ist gut wenn das große Kind diese Aufgaben übernimmt, weil der Vater der kleinen Kinder, also D, ist im Moment eher fragwürdig unterwegs, was Erziehung, und ich geb Kluges und Schönes an meine Brut weiter. Er sagtzu den Kindern, die “Schönste” spielen und sich uneins sind Sätze wie: Die Schönste ist immer die, die die Krone aufhat, und die wird dann auch geheiratet!

    Aber eh, D kann einem auch leid tun, der Mann hat sich die supergeile Dolbysurround Anlage gekauft, aufgebaut, eingestellt, gestreichelt, alle freuen sich und welchen Film muss er als erstes sehen und hören? Richtig: Barbie in Schwanensee!

    (Ich schreib den nächsten Eintrag wieder vom PC, der Lapi ist 1x abgestürtzt, fragt mich dauernd ihregendwelche Sachen, und auf meine Schreibe hat er auch einen schlechten Einfluss)

     

     
    • rene um 12:39 pm am Januar 28, 2012 Permalink | antworten

      Mir hat der beitrag gut gefallen! Plätschert so dahin. Hätt ich noch länger lesen können an diesem samstag vormittag.

  • Avatar of mother-mable

    mother-mable um 5:19 pm am January 23, 2012 Permalink | antworten
    Begriffe: , , , namen   

    Namen 

    Manchmal les ich was und dann muss ich was dazu sagen. Auf diestandard war jetzt ein Artikel über Namen http://diestandard.at/1326503183055/Pirschelbaer-Nein-Pierre-Gilbert?_blogGroup. Und über eine Seite wo sich Menschen über Kindernamen lustig machen. Und ich muss sagen das ist GEMEIN!

    Mit Namen ist das ja so ein Sache: Wenn du schwanger bist, dann denkst du dir da kommt jetzt mein Mausi, einzigartig, noch nie da gewesen! Und wie kann ich das der ganzen Welt zeigen: richtig, durch den Namen! Du überlegst allein oder mit dem Eltern Co was dir gefällt und was so einzigartig sein könnte wie dein Butzi (wahrscheinlich) und dann suchst du einen Namen aus. Wunderschön, speziell, für dein Kind! Und kommst 3 Jahre später drauf: so heißt natürlich nicht nur dein Kind, so heißt mindestens 1 Kind im FreundInnenkreis, im Kindergarten, in der Schule oder sonst wo. Meistens sind es aber 3 Kinder die so heißen. Weil die Zeit, die Mode, die peer group…

    Aber zum Glück ist dein Kind dann schon ein paar Jahre auf der Weilt und eh schon so wie es ist, also relativ unverwechselbar.

    Und Hauptsache der Name gefällt dir. Das Kind wird sich so und so beschweren. Egal wie es heißt: weil zu fad, zu ausgefallen, zu alt, zu neu, zu Deutsch, zu Englisch, zu sehr wie ein berühmter Drogentoter.

    Meine Kinder zum Beispiel, besonders originell sind die Namen nicht, aber schön, jetzt so vom Klang. Und beim jüngsten Kind zum Beispiel suchen wir einen wie ich find wunderschönen, alten Namen aus, der in seiner Koseform eine Christine Nöstlingerheldin zum Vorbild hat. Und 1 Jahr später kommt dann eine deutsche ÄrztInnesoap…aber was solls. So is das.

    Ich  aber hätt jetzt gern einmal einen ehrlichen Gerry. Oder eine Golda oder eine Eugenie, oder einen Willi oder einen Freddy oder eine Clementine,  aber hier hört niemand auf mich. Deshalb tauf ich die Puppen vom jüngsten Kind, die sie coolerweise zum Geburtstag bekommen hat. Und die Puppe die Tante L und Onkle F geschenkt haben ist heute mit mir mit in die Arbeit gefahren. Weil im Kindergarten hat sie sich alles angeschaut aber dann : es is bessa wen du sie nimmst Mama, weil sie kennt sich noch nicht so aus.- Die Puppe ist übrigens süß und fahrt heute mit mir in der U- Bahn. Mein kleiner Freddy. (In echt heißt sie natürlich Lill, wie alle Puppen der Kinder aber wenn sie bei mir ist dann bestimm ich).

    Der Lieblingsschüler meiner Freundin U ist und bleibt übrigens der Kevin.

     
    • D um 5:36 pm am Januar 23, 2012 Permalink | antworten

      Standardforum..
      Heast ich sag dir der Gerry isses…

    • Funkelblau um 7:57 pm am Januar 23, 2012 Permalink | antworten

      Ja da hast du recht, nicht schwanger haette ich auch einen anderen Namen gewählt. Nicht niedlich und die Mode schwappt halt mit den Hormonen. Heute hieße sie Ruth, Zelda, marta, mathilda, Blanca und morgen anders, Mode, Ruth hält sich allerdings hartnäckig, meine Tochter findet das alles blöd und mich hinterm Mond, weil Zelda für mich fitzgerald ist und für sie ein Computer Spiel

    • mariaki um 9:46 pm am Januar 23, 2012 Permalink | antworten

      …..und dann haben die Kinder wunderschöne Namen…und werden im Laufe ihres Lebens auf einmal von ihren FreundInnen und anderen lieben Menschen ganz einfach “umbenannt”…

  • Avatar of mother-mable

    mother-mable um 9:27 am am January 22, 2012 Permalink | antworten
    Begriffe: feiern, , ,   

    4 und 35 

    Es ist 00.03. Das mittlere Kind beugt sich aus dem oberen Teil des Stockbetts hinuter und flüstert laut: Krrräääähhhhhtchen, Krrrääähhhtchen, duuu hast heute Gäääähhhhburtstag!- Die Mutter hört das vom Schlafzimmer aus, hüpft aus dem Bett, rennt ins Zimmer von den kleinen Schwestern: Pssst, Mausi, es ist noch mitten in da Nacht! Noch weiter schlafen!!!!- Das mittlere Kind folgt und schlaft weiter, bis 6:30, dann klettert sie zu mir ins Bett und flüstert: Mamaaaaa, die Kr…, und wiaaar müssen herrichten! Dabei klopft sie rhytmisch auf mein Ohr. Um 10 nach 7 flüstere ich: Ok, geh ma runter! Unten decken wir den Geburtstagstisch, stellen die Packerl auf, ich mach mir einen Kaffee, und dann darf das mittlere Kind hinauf und das jüngste Kind aufwecken. Und die kommt  mit ihrem Papa, sieht die Packerl, die Kerzen, lächelt auf diese Art die so typisch für sie ist  und die selbt meine Freundin T zum Schmelzen bringt. Verbietet uns zu singen, wir dürfen ihr ein Bussi geben, aber dann Geschenke! Und jetzt ist sie 4!

    Während das jüngste Kind 4  wurde wurde ich 35. Und ich muss sagen 35 ist Ok, man groovt sich in den 30ern ein. Es ist jetzt nix Neues mehr, wie der 30er selber. Man hat halbwegs wieder die Figur, wie vor den 2 kleinen Schwestern. Und  man hat: 5 SozialarbeiterInnen, 1 Direktorin, 7 PädagogInnen, 2 SoziologInnen, 1 Psychologin, 1 Feuerwehrmann, 3 JuristInnen, 1 Vertreter einer NGO, 5 BankerInnen, 3 Techniker,  1 Arzt, 1 Grafiker, 3 PrivatwirtschafterInnen, 1 DesignerIn, 1 politsches Talent mit Zukunft (die andere und die Biologin waren leider krank, und die 6. Sozialarbeiterin war mit dem bösen Wolf Gerhard  Schifahren), 1 Richter, 1 Gärtnerin, 1 Notfallssanitäter mit Hubschraubereinsatz und einen Kletterlehrer mit musikalischem Talent. Mit insgesamt 35 (!) Kindern, 4 davon gerade im Bauch.  2 Kinder und die im Bauch waren da, alle anderen bleiben schon bei ihren BabysitterInnen. Und so feiern wir beim Wirten und es war schön! Und es war schön weil die FreundInnen  da waren und weil sie die FreundInnen sind, von mir und D und den Schwestern. (Und ja die Geschenke waren auch super!)

    Und Ein Extra Preis geht an C und H und B und J, den ich zu später Stunde aber dann mit T angesprochen hab. Die sind am längsten geblieben, mit D und mir. Weil 1. wissen sie schon gut wie 35 geht und 2. stehen ihre Kinder auch nimma um halb sechs auf.

     
    • Funkelblau um 1:37 pm am Januar 22, 2012 Permalink | antworten

      Hört sich rauschend an deine 35!nochmal alles gute und die guten werden sowieso immer besser auch wenn die Risse im Lack irgendwann kommen, schlimm ist’s wenn alles was ist Hochglanzpolitur ist, dann wird’s bitter, wenn man das was dahinter ist oder auch nicht durch die Sprünge sieht. Da besteht bei dir keine Gefahr und 35 ist noch sehr Jung, sagt die alte finkelblau

    • mother mable um 1:23 pm am Januar 23, 2012 Permalink | antworten

      DAnke funkelbau!!!1 Und wie mein deutsch Freundin J sagen würde: du rockst!!!

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