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    funkelblau um 9:15 pm am May 13, 2012 Permalink | antworten  

    Hermans Rosenkranz 

    ein kühler Maitag geht zu Ende, das Kühle ist ok, denn es sind gerade die Eisheiligen, mein Liebling ist die eiskalte Sophie, die empfand ich schon als Kind sehr verrucht, warum auch immer. Warum auch immer und apropos eiskalt, warum bitte warum denke ich mir, das Kind ging gerade zu Bett, ich drehe, brav wie ich bin, den ORF auf und sehe Frau Rosenkranz und Frau Eva Herman und noch ein paar andere im Zentrum sitzen. Ich bekomme Angst, wenn ich das sehe und weiß wieder warum ich absolut kein Fan bin, vom Muttertag, da schaut mir in flottem Zitronengrün etwas Unfassbares in mein Ottakringer Wohnzimmer.

    Meine Herren, in dem Fall meine Damen, was soll das alles? Da wird sich gegenseitig bewertet und teilweise gebuhlt um ewig gestrige Auszeichnungen, da fallen Begriffe wie arbeiten gehen müssen?

    Ich mag über all das gar nicht mehr nachdenken und diskutieren, macht ein Kind zu bekommen, jede Mutter jetzt zur Expertin über alle Mütter der Welt? Es ist kein Zufall, dass kein einziger Mann in dieser Runde sitzt, warum sollte er auch.

    Ich glaube, wenn Frauen nicht permanent von wem auch immer von allen kritisiert würden, egal welchen Weg sie gehen, dann würden sich auch mehr Frauen trauen Kinder zu bekommen. Punkt. Eine gescheite Kinderbetreuung und die Normalität, es ist schlicht das Natürlichste der Welt, die Fortpflanzung, sie ist ein Ja sagen zum Leben, warum sollte man es sonst forführen wollen  mit neuem leben, und deswegen WARUM sollte man dieses Leben , das man bis dahin führte, mit der Selbstbestimmtheit, der Beziehung oder vielleicht auch irgendwann einer anderen, dem Beruf, den Interessen, stoppen und dann alles anders machen, warum?

    Es ändert sich viel, weil man verantwortlich ist und man ist verantwortlich auch für sich selbst.

    Puhhh jetzt spricht sie wieder die Frau Herman hat wahnsinnige Angst, dass die Bindung nicht stark genug ist zwischen Müttern und Kindern und huch sie könnten dann ja auch fremden Menschen, sie meint Kinderpädagoginnen vertrauen, hört sich alles sehr nach Angst vor Kontrollverlust, Wertigkeit an, nach Macht, ANGST;

     Liebe   Liebe?

    Ich höre jetzt auf damit und wechsel auch gleich den Sender, ich druck das nicht durch.

    Ansonsten war der Tag sehr schön, gestern Abend war ich aus, kam spät zurück und schlief lange. gegen 15 Uhr kam das Kind, ja ich gebe es ja zu, sie brachte mir Blumen mit und mich hat es gefreut, dann Englisch mit ihr gelernt, mehr ich als sie wahrscheinlich, denn sie ist darin besser, also TH technisch, dank Native Speaker, lange spazieren gegangen, Arm in Arm und viel gelacht.

    “Du bist so süß ich liebe dein Lachen”, sagt das Kind, ich antworte”du bist viel süßer,  sie:” nein, das geht gar nicht” doch kontere ich”und du bist auch noch ganz jung”

    “Das spielt doch keine Rolle, was hat denn Alter damit zu tun?”

    So lieb, manchmal sind wir fast ein bisschen kitschig, die Waltons als 2 Personenstück, aber auch die sah ich gerne und immer gehts ja nicht so rührselig zu, aber eben auch

    heute.

    Zähne putzend kam mir gerade noch ein Gedanke über diese seltsame Sektenhaften, Doktrienaufstellenden,  intoleranten Regimehaften Mutter(herr und heer)schaften, vielleicht schlägt hier dieses seltsame, reine Frauenbild zurück, ich mag jetzt nicht dezitiert die katholische Kirche ankreiden, aber Frauen die Kinder bekommen  haben nicht unbefleckt empfangen, vielleicht überhöhen sie ihr Schuldbewußtes sexuelles “Fehlen”, mit dieser unglaublichen fast Märtyrergleichen Aufopferung im Muttersein und verkünden diese als Botschaft der Welt, vielleicht machen sie aus einem mehr als persönlichen, sexuellen Problem eine Diktatur, nur um abzulenken davon, dass sie eigentlich einmal weich, empfind und lustvoll waren (hoffe ich zumindest, dass sie es waren)?

    Nirgendwo wird soviel über Sex geredet wie in der Katholischen Kirche, als Verbot und selten wird irgendwo soviel Verbotenes in diesem Bereich ausgelebt, wie genau dort.

    So schauen meine Gedanken zur guten Nacht aus, vielleicht verquer, ich bin aber der Meinung, dass eine Auseinandersetzung mit sich selbst den anderen die Freiheit lässt, in jedem sind genug Gegenspieler und Abgründe vorhanden, da kann man gut aus Außenstehende Feindbilder verzichten und lohnender ist er auch der innere Dialog

    darauf haben Kinder ein Recht, auf ganze Menschen.

    So jetzt aber wirklich…

     
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    funkelblau um 1:07 pm am May 6, 2012 Permalink | antworten  

    auf der Stelle 

    es stagniert, ich komme nicht voran, das macht mich zunehmend nervös, innerlich bin ich Kilometer weiter , aber objektiv, räumlich sitze ich immer noch da und komm einfach nicht vorwärts.

    Überlege schon mir Hilfe zu holen oder sollt ich einfach einen Riesensprung wagen, aber ich bin ja kein Känguruh, kann nicht vom Kinde erwarten in meinem Beutel hocken zu bleiben und jeden meiner Schritte zwangsläufig für gut befinden zu müssen, also ist eher das schlaue Fuchs sein gefordert, bei Füchsen mag ich es, das rote Fell.

    Nichts ist mühsamer als über ungelegte Eier zu sprechen, das passiert mir immer wieder, also lassen wir das, ich verkünde dann Erfolge, wenn sie erreicht sind, wenn ich nur wüsste wie?

    Es wurlt in mir, ich kann kaum mehr ruhig sitzen, klopfe unterm Schreibtisch unruhig mit den Füßen, ich will mich bewegen, mein Auftrag an mich, das Leben bewegtmich innerlich immerzu, da will ich mit. Weniges finde ich tragischer, als einfach aussitzen, während die Veränderung  vorbei zieht,  sitzen lässt wie einen trotzigen Spielverderber, nur wer mit geht, kann auch gewinnen, verlieren, gewinnen, da sein und das will ich dabei sein im Fluss, das Paddel in der Hand, manchmal nur mit den Händen die Richtung bestimmen, das Ruder kann entgleiten, auch das gehört dazu, vielleicht treibt die Strömung in die falsche Richtung, vielleicht führt sie aber auch an die schönste Lichtung, niemals entdeckt, wäre der Kurs immer zu halten gewesen,

    wer weiß?

    Ich nicht. Ich will und ich glaube, dass ich mich bewegen muss, das scheinbar Stoische meines Wesens gleicht in Wahrheit dem Flügelschlag eines Kolibris, nur bei mir ists in Gedanken und ich bin nicht leicht genug, um mich zu halten von Gedanken, Erkenntnis und Wunschschlägen, am Boden und in der Luft, für Luftschlösser aber stark genug.

    So habe ich mich entschieden aus der Not eine Tugend zu machen, ich will STEPPEN lernen. ich will klappernd die Füße trommeln lassen, einen, meinen Rhythmus bestimmen, hörbar machen, mich auf und entladen, bis es nur noch weitergehen kann, weil es gar nicht mehr anders möglich ist.

    Solange laut und voller Energie die gleichen Stellen zu Trommeln erklären, bis sie mir verkünden, dass der nächste Schritt, der richtige Ton, die einzig denkbare Forführung ist, typisch ich, andere gehen einfach, ich brauche Umwege, aber jetzt fasse ich alle Umwege auf einem Punkt, überfordere diesen mit meiner Energie, bis er mich aufladen wird,

    implodiert nach Außen.

    Schnupperstunde? Nein gleich einen Kurs, Steppschuhe, ich hoffe, hierfür noch nicht sofort von Nöten, aber ich werde sie kaufen,  ich finde sie wunderschön, ich habe keinerlei Vorstellung, welche Menschen steppen lernen, Ginger Rodgers und Fred Astaire lange her, ich liebe dies Film über sie mit Marcello Mastroianni,  ja genau Ginger und Fred, macht eh Sinn der Titel.

    Mit rührseliger Sinnlichkeit und Sehnsuchtsfeuchten Augen betrachte ich Bilder von dem Wunschziel meines Sommers, ich will auf die Insel Amrum, mitten drin im Nordfiesischen Wattenmeer, Amrum Warum Amrum?

    Ich liebe schon den Namen dieser Insel,  perfekter Kinheitssommer,  Saltkrokan,  salzige Luft, Gischt, tobender Wind, stechende Sonne, rotweißgepunktete Platikbälle, deren Geruch ich genauso in der Nase habe wie den Geruch der Bettwäsche in Reetgedeckten Häusern, Strandkörbe, Gummistiefel, Friesennerze, Wattwanderungen, das Meer zieht sich zurück, kommt wieder wie der Mond, Krabben puhlen, schwarzer Tee….ach ich bin schon wieder weinerlich, so schön, so glücklich, so wärmend in die Decke gekuschelt

    mit 8,9,10 Jahren als ich wegen Bronchitis die 3 Sommer meiner Kindheit verbrachte.

    Genau dahin will ich, genau da soll das Kind sein, in diesem Sommer, in dem sie schon gar nicht mehr Kind ist, auch hier spät dran,  für Glück aber ist immer

    Zeit.

    So will ich auch dahin den Weg finden,  es ist, wie fast alles, nicht für Nix zu haben, steppen, klappern und sich weg wuchten zum Leuchtturm, zum Wind, zur Ruhe, zur Mutter aller Bewegung und allen Stillstands,

    dem Meer.

    Seltsam die letzten Jahre wollte ich immer gen Süden, dieses Jahr nicht. Auch bin ich weg von überemotionalen, glühenden , sich selbst spiegelnden Augen und tiefschwarzem Haar, voller Musik und tragischem Temperament, leicht gegerbte, den Gezeiten trotzende Haut, ein bewegender Fels auf der Brandung, also ein Seemann im tiefsten Sinne

    da hing ich gern an Bord.

    Ich spinn schon ein Bisschen, sei es das Alter oder die Gelassenheit mir meine Wünsche zu erlauben, warum also nicht Urlauben auf Amrum, warum nicht rumspinnen?

    Über Anziehung und Atrraktivität denke ich nach, immer schon, meine Küchenphilosophischen neuesten Erkenntnisse lauten:

    Anziehend wirken die, die gut mit sich sind, die sich anziehend und so angezogen haben, dass sie sich mögen, sich selbst gerne auf die Schulter greifen, sanft über die Falten Ihrer Haut, gütig mit sich,

    weil nur denen kann ich zutrauen

    dass sie auch meine Mängel, Fehler, Schwächen sanft mit den Fingern nachzeichnen

    als Landkarte meines Lebens.

    Keiner tritt für immer auf der Stelle, keiner will an empfindlichen Stellen getreten werden,

    den Stürmen zu trotzen, dem Meer zu lauschen, das Bett des Watts, der Grund des Schlamms, die Rückkehr der Flut

    für all das

    sag ich auf der Stelle

    JA

     
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    funkelblau um 11:03 pm am April 28, 2012 Permalink | antworten  

    Grenzkontrolle 

    Snapshot 20120428 150x150 Grenzkontrolleich bin mitten drin, von mir aus kann es soweiter gehen bis tief in den Oktober, schnell ist es verflogen, mein Rumgezicke, ja lieber Sommer  

     ich will.

    Die Welt eine Auslage, wieviel gibt es zu betrachten. Alleine heute das Einkaufen auf der Thaliastraße, ein circa 60 Jähriger mit Hut, Kiss-Leiberl und etlichen Hülsen intus, schleppte seinen tragbaren KASETTENREKORDER MIT BATTERIEBETRIEB und beschallte Ottakring mit den Hits seiner Lieblingsband, i was quite amused, überhaupt sind die Mitmenschen sehr bunt und unterhaltsam, werfen mir aber immer wieder Fragen auf, z.B. hat sich  hinter meinem Rücken die Biologie verändert, ich sichtete Mädchen und Frauen mit, nun wie soll ich es Familienfreundlich ausdrücken, enormen Kurven, also obenrum, war das immer schon so? Ist das ein Machwerk der Dessousbalconyentwicklung oder haben wir wirklich zuviel Östrogen im Trinkwasser, ich weiß es nicht, vielleicht gibts aber auch mittlerweile Bus(en)fahrten nach Ungarn Kaffee inklusive, hoffe ich zumindest und das schreibe ich und ich bin eine Frau, also eigentlich nicht fixiert auf den Blick in fremde Ausschnitte, aber es ist nicht zu übersehen, ist ja auch Zweck der Übung und gelungen.

    Neue Oberarme, die nähme ich sofort, jetzt erinnere ich mich wieder, warum ich den ganzen Winter immer wieder überlegte mit Hanteln zu trainieren, tja vom Überlegen haben sie sich nicht verändert, schade eigentlich. Gut, ich muss ja nicht halbnackt durch die Welt und durchs Büro rennen, hey das Büro IST ein Teil meiner Welt, das muss ich auch mal akzeptieren, aber ich würde es manchmal schon ganz gerne. gegen so ein schlichtes Etuikleid und dann aus dem Ausschnitt links und rechts, zwei perfekte, straffe Oberarme, mit diesem wunderbaren Kuhlenschwung, ach wäre ich ein Mann, ich würde dahinsinken, vor solch wunderbaren Attributen, aber auch so als ich, also weiblich, gabs sehr hübsche Männerwaden, auch schöne Linien,  in Shorts zu betrachten.

    Tja ich sags ja ich bin mitten drin im Sommer und sing ganz frei mit Nina Hagen, es ist alles so schön bunt hier. Ich bin begeistert, das Kind mit ihrer Höhenangst ist scheinbar plötzlich vom Klettern begeistert. Geburtstagsfeiern im Kletterpark zauberten ihr letztes Jahr kein Lächeln auf die Lippen, sondern ein Mundverzogenes nie mehr wieder, nachdem sie scheinbar nur von starken Händen aus einem kurzen Panikanfall mitten auf dem Hochseil gerettet werden konnte. Ich war nicht dabei, aber Dank ihrer bildhaften Schilderung litt ich mit und war froh, dass ich es nicht sehen musste,  jajaj ich weiß, da ist man eh gesichert, aber TROTZDEM.

    Da erkannte ich mich sehr in ihr wieder oder begriff sie stark als Teil von mir. Aha dachte ich mir, da sind wir uns doch sehr ähnlich, obs mir gefällt oder nicht aber auch für dich scheint das Balancieren auf dünnem Eis oder Seil nicht den Kick zu haben, sondern pure existentielle Angst vorm Fall. Zu meiner Ehrenrettung muss ich sagen, meine Panik vor großen Hunden, der trotze sie und findet ALLE so süß, während ich großräumig potentielle Wadenbeisser umgehe.

    Gut, jedenfalls flatterte wieder eine Klettereinladung ins Haus, von einem Felix nochdazu, der Name seltenst gehört, außer bei der Betrachtung des Klassenphotos und als Antwort auf meine Frage, wer ist das?

    Da magst du eh nicht hin, oder? meine Reaktion beruhte auf der letztjährigen Erfahrung, aber weit gefehlt, “natürlich da will ich hin!!  ” Bist du sicher?” ich versuche nicht sie zu erinnern, aber ich will sicher gehen , dass sie es tut, also doch..

    Aber sie ist eben nicht ich, sie geht da hin. Alle Buben der Klasse sind eingeladen, 2 Mädchen, eine davon ist sie.

    Ich verstehe ,ich kombiniere,”na das wird schon, alles muss ich ja dann nicht mitmachen, im Notfall holen die mich dann wieder runter” sprichts vor sich hin und wählt ihr Klettteroutfit.

    Wieder einmal baff steh ich daneben und lerne. Herausforderungen kann man annehmen, nicht solange Berg spielen und zur Probe einen Hügel hin und her niedertrampeln, Fallen spielen, bis es plan ist und aus der ehemaligen Überwindung, die des Mutes bedurfte, eine Alibiunbekannte wird, die nichts mehr zum Erobern hergeben kann, zu lange auf der Stelle getreten ,

    eben.

    Sicher man könnte sich blamieren, das ist aber eine Sache der Betrachtung, blamiert man sich nicht vor sich selbst viel mehr, wenn man seinen Grenzen aus dem Weg geht, denn auch die Grenzen gehen den ihren, wollen überprüft werden und neu gesteckt.

    Ob es gelingt oder nicht spielt keine Rolle, das sich stellen, das stärkt.

    Manch einem, na eigentlich Einem, möchte sie es gerne zeigen und sich schwingen von Station zu Station, wenn er klug ist sieht er, dass sie sich Flügel wachsen und fallen lassen kann,

    ich hoffe sie ist immer im Leben festgenug getaut

    mit sich.

     

     
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    funkelblau um 7:23 pm am April 27, 2012 Permalink | antworten  

    Boarding Time 

    Snapshot 20120427 150x150 Boarding Timees ist Sommer, zack ist er da, vor 2 Tagen war ich im Park, da war es noch sehr kühl und ich dachte, oi oi genauso fühlt es sich an, wenn die erste Kühle den Herbst dann wieder verkündet.  Blütennovember.

    Wusch.   Mit jedem Jahr wird es kostbarer, der Flug der Zeit schneller und so oft hatte ich es einfach verpasst das Boarding, stand da und sah den anderen beim Davonschweben zu, der weißen Wolkenspur hinterher, naiv und egozentrisch in meiner Erwartung, dass während meines eigenen Stillstands auch die Welt sich fast nicht spürbar weiterdrehe, für alle.

    Am Boden.

    Seit dem Kind ist sie greifbar geworden die Zeit, sie steht vor mir, ihr Kopf erreicht meine Schulter, in einem Jahr vielleicht auf einer Höhe.

    Ich freue mich, dass es warm ist, ich will aber nicht zuviel erwarten, ich will genießen was da ist, warmer Wind, bloße Füße in Sandalen, nicht nur die Füße sollt ich dringend befreien von alter, harter Haut, Zeit weich zu werden, mit roten Nägeln, nackter Haut und doch achtsam bewusst jeden Schrittes mich treiben lassen, damit er voll wird und rund der Sommer und das Gras die Chance hat gefühlt zu sein. Die Nase ist wieder frei, wittert Leben. Schwupps, so schnell, erst vor ein paar Tagen waren sie doch von Nöten die Winterschuhe, der Zustand der Füße nicht von Belang.

    Sentimental macht er mich zunehmend, das Leben findet Draußen statt, ich will raus, ich will aber auch Drinnen und Innen sein, ich will mir selbst genügen, genügsam Witterungsunabhängig meine Patina ansetzen, auch grün.

    Im Moment weiß ich um die 10000000 Dinge , die ich nicht oder nicht mehr will, ich weiß auch, dass man nicht alles haben kann, glücklich der, dem sein Stück vom Séhnsuchtskuchen hält was er in der Vorstellung versprach.

    Liegt die Wiege des Glücks  in der Vorstellung oder die Vorstellung ist zuhause in der Wiege des Glücks

    für immer?

    Auf einer Lesung war ich, Zeruya Shalev habe ich gesehen und Maria Schrader las ihr geschriebenes Wort, so manch trauriges, ein Buch über die mittleren Jahre, also ein Buch für mich, wenn wir einmal ehrlich sind. Nun ich sollte jubilieren, der Wärme ein hohes Lied singen,

    aber der Blues ereilt mich

    zu blau vielleicht der Himmel?

    Komisch bin ich, da ist es schön und mich macht es gleich melancholisch zuerst, dann werde ich gepackt und mitgerissen vom Sturm der Endorphine und dem Rausch der vollen Pracht, gerade dann nähert sich ein Regentief und ich jammere der Sonne hinterher, tropfnass, also an Lebenslustbegabung da muss ich meine Talente noch mehr nutzen, das ist ja zum aus der Haut fahren,

    aus der alten.

    Hinweg also mit dem Gedanken an Vergänglichkeit und vergangene Zeiten, geflogene und stillgestandene, hier und jetzt steht er vor der Tür der Mai, rosablühend schaut er mir sogar ins Fenster hinein und lockt mich.

    Ich lass mich locken

    er tuts ja so oder so

    nicht nur

    für

    mich,

    aber eben auch.

     
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    funkelblau um 2:13 pm am April 21, 2012 Permalink | antworten  

    Kleine Früchtchen 

    Snapshot 20120421 10 150x150 Kleine Früchtchen ich bin im Kundenservice tätig, wollte ich mir schmeicheln, würde ich schreiben im Konfliktmanagement, das Fräulein vom Amt für Trost und Rat wäre wohl die romatisierendste Beschreibung, wie auch immer, ich verdiene mein Brot mit Höflichkeit, dem Versuch von Empathie, der Wahl meiner Worte in Schrift und Ton, nachdem ich von Bildern eben nicht leben kann. Das prägt mich, dem Satz “der Ton macht die Musik”, stimme ich zu.

    Bei mir geht das soweit, dass ich Umwege in Kauf nehme, wer mich unhöflich, arogant oder abschätzig bei meiner Kaufabsicht behandelt, dem kauf ich nix mehr ab. Ich weiß schon, dass keine Trafik im ersten Bezirk spüren wird, ob ich dort oder woanders ein paar Euro lasse, aber ich lasse keinen negativen Eindruck ein zweites Mal zurück.

    So bin ich, der A 1 Shop muss ohne mich weiterexistieren, nachdem man mich im zweiten Satz fragte, ob ich Beihilfenberechtigt bin, die Trafik nicht viel besser, seit der kleine Riss im 5 Euroschein mich zur Geldfälscherin machte, eine Apotheke in der Kaiserstraße für die ich scheinbar Karlsplatztauglich Kopfschmerztabletten benötigte, gut ich wollte Parkemed aber eben kein Methadon.. da gibts noch viele Orte auf meiner schwarzen Liste, no gos für mich. Ich hasse übrigens den Ausfruck no go. wer no go sagt, der verwendet zumeist überhaupt eine seltsame Sprache und rennt permanent mit diesen Thermokaffeebechern durch die Welt, trägt Kakerlakendaunenglanzmäntel und diese George, Gina und was weiß ich denn Taschen, huch ich bin intolerant, egal.

    Also jedenfalls bei Unfreundlichkeit hört meine Toleranz auf.

    Letztes Jahr im Sommer war das Kind Erdbeerabhängig, da legal, politisch korrekt oder nicht sei mal dahingestellt, zu erwerben, besorgte ich fast täglich diese kleinen Früchte am Brunnenmarkt. Jedesmal, ob mit oder ohne Kind, sicher 12 Tage am Stück zahlte ich um die Euro 2 für das Schälchen. Einen Tag später, alles wie immer, will der Verkäufer Euro 6, 50 von mir. Ich schau ihn an, ich gebe zu ich hatte einen miesen Trost und Rat, na eher war ich Trostlos den ganzen Tag angebrüllt worden, na jedenfalls fühlte ich mich von der ganzen Welt betrogen.

    “Wieso 6,50 gestern waren es doch noch 2, das Schild ist das Selbe, die Erdbeeren sind die Gleichen?”

    Das sind jetzt Heimische, ist die Antwort . Ich fühle mich schon wieder hintergangen, da verstehe ich keinen Spaß, denn ich bin eine treue Seele, ” das glaube ich Ihnen nicht, dann will ich die nicht und ich kaufe hier NIE wieder etwas” Trotzig und laut ist meine Stimme, die ganze Verletzung des Tages, das Ausbadenmüssen der Verfehlungen Anderer schwingt mit.

    Aus dem Off kommt Big Old Boss Obst und Gemüsestand, wir liefern uns, ich muss jetzt wirklich mal den Kopf über mich schütteln, ein kleines, sehr lautes Wortduell.

    Ich gehe von der Bühne ab und bin beleidigt.

    Monatelang vermeide ich den Kontakt, gehe nicht mehr mitten über den Brunnenmarkt, sondern schleiche am Rand vorbei. Im Jänner plötzlich dreht sich mein Duellpartner zu mir um, schönen Tag, sagt er, danke, antworte ich. Das geht ein paar Wochen so dahin, versöhnlichere Stimmung zwischen uns. Wie geht es Dir? fragt er mich dann im Feber, gut danke, eine schönes neues Jahr wünsche ich dir noch, wo ist deine Tochter.. immer länger werden unsere Dialoge, wir checken gegenseitig ab, ob wir uns noch böse sind, sehr charmant, auch unser Lächeln, auf irgendeine Art mögen wir uns, wollen nicht grantig sein, miteinander.

    Letzte Woche dann, schon lange gehe ich wieder ganz offen über den Brunnenmarkt,

    ” Wie geht es Dir, gut oder, du schaust so schön aus” lächelt er mich an, es ist ein Blick, den ich gerne einfange, anerkennend, sympathisierend, respektvoll.

    ” Vielen Dank” antworte ich ihm” es geht mir gut” während meine Augen ihm versuchen zu sagen, dass alles wieder gut ist

    zwischen uns.

    So ists, mein kleines Ego und meine Harmoniebedürftigkeit, wenn ich ihn jetzt sehe fühle ich mich auch an grauen Tagen,

    ein bisschen rosig sonnengereifter

    so als altes

    Früchtchen.

    Nachtrag:

    Die Schuhe übrigens habe ich um 2 Euro am Stand gegenüber erworben, wären sie aus Leder würden sie perfekt zu meinem Fräuleinjob konvenieren oder so, aber die Schuhe passen mir nicht. Ich kann sie zwar kurz anziehen und gehen, aber meine Füße ringen nach Luft.

    Es ist Zeit in  passenden Schuhen zu wandeln.

     

     
  • Avatar of funkelblau

    funkelblau um 12:28 pm am April 20, 2012 Permalink | antworten  

    Eigentlich ist die Zeit des Lebens dafür zu kurz 

    aber, wer einen niedrigen Blutdruck hat, seinen Kreislauf anregen möchte, sich fürchterlich aufregen, kurz an der Menschheit verzweifeln, sich selbst wunderbar finden möchten, sein Leben genießen, die eigene Toleranz feiern, wieder wissen wie wichtig die Lebenslust in allen Facetten ist

    http://antialleinerziehende.wordpress.com/

    einfach irgendwo kurz reinlesen und schon

    ist man wach und auch sonst sehr, sehr zufrieden, die zu sein, die man ist.

    Besonders empfohlen für Alleinerziehende! Schützt vor vielem, vor Selbstmitleid, vor sich ins Eck schieben lassen und es selbst erledigen.

    Ach gehts mir gut, denn ICH kann lachen auch und vorallem über mich selbst.

     
    • mother mable um 1:23 pm am April 20, 2012 Permalink | antworten

      a waunsinn!
      aber funkelbalu, findest du nicht auch auf dem einen foto schaut die bloggerin aus wie die dewutsch familienministerin c. schröder.
      Ich seh schon wieder überall promis:-),
      liebe grüße mm

    • Funkelblau um 3:01 pm am April 20, 2012 Permalink | antworten

      Ja du hast recht! Lustig find ich auch die Werbung für die Bücher von der Hermann Eva. Welch seltsame Einstellungen, wie kann man sich nur so entwickeln? Ich verstehe das nicht. Ich fragte mich zu Beginn als ich darauf Stoß, ob sie das ernst meint oder einen ganz ausgeklügelten weg gesucht hat, das Selbstbewusstsein ihrer, wahrscheinlich zumeist Alleinerziehenden Leserinnen zu staerken, durch Protest, widerstand und lachen vor Fassungslosigkeit , aber ich glaube doch nicht. Die Kommentare sind dann auch der Schocker. Wurscht, kurz hat’s mich echt gewundert was es alles gibt. Schöne Wunder sind mir aber lieber. Liebe Grüße zurück

    • gerti um 10:24 am am April 21, 2012 Permalink | antworten

      leider ist der blogg ziemlich kurzweilig. aber das macht vielleicht den reiz auch aus. wahnsinniger kopfschüttelblogg aber bissi fesselnd

    • Avatar of funkelblau

      funkelblau um 1:07 pm am April 21, 2012 Permalink | antworten

      ich hoffe du meinst ihren und nicht meinen….

  • Avatar of funkelblau

    funkelblau um 5:07 pm am April 17, 2012 Permalink | antworten  

    Was mir ins Auge sticht 

    ja eher juckt und reibt und schmirgelt, ist ein Gesternkorn. Aufgewacht gestern mit diesem rotangeschwollenen Lid, tja so ists dann mit den von mir soviel gerühmten inneren Werten, die ersetzen auch nicht einen offenen, klaren Blick. Ich schaue aus, als ob ich mit einem Auge schon 15 Stunden durchgeheult hätte und nicht genug, läuft mir ständig eine Träne aus rotaderngeweitetem, ehemals so geliebtem Spiegel der Seele.

    Ich weiß nicht, ob ich über die Maßen eitel bin, ich stecke ja nur in meiner eigenen Haut, aber Falten ok, bad Hair days, nearly always and so on…aber meine Augen, ich mag meine Augen so gerne. Bin keine Expertin im Wimpernklimpern, die Koketterie beherrschte ich noch nie, aufreißen, das passiert bei mir von ganz alleine.

    1. Aufgrund der Weitsichtigkeit, ständig werde ich gefragt warum ich so erschrocken schaue. Der Schreck ist zwar innerlich einer immensen Neugierde gewichen, aber was weiß mein Nachbar schon davon.

    2. Ich liebe den Moment, wenn ich selber spüre, dass der Vorhang vor meinen Augäpfeln zur Seite weht, oder mit dem Lidchlag kurz nach oben. Ich blicke dann tiefer, tiefer in die Seele eines anderen, so man mich lässt, mir ein unverschleiertes Gegenüber diesen Vorzug gewährt, manchmal ist gar kein Gegenüber nötig, da reichen mir all die Wunder um mich herum , Innen und Außen fließt, durchgängig, schön, wunderschön ist sie doch die Welt

    fühle, sehe und denke ich dann in diesen goldenen Momenten, alle Sinne offen, auf Senden und Empfangen.

    Damit ist jetzt gerade Schluss, ich kann nur blinzeln und den Kopf wegdrehen, ich will nicht, dass mir jemand in das Elende blickt.

    Ich fühle mich auch so als hätte ich geweint, als weinte eine Hälfte immerzu. Ist schon seltsam dieses Zusammenspiel von Körper und dem Rest. Ein Bisschen mag ich es sogar, auf eine Art bin ich mir selbst sehr nah, ein Teil von mir trägt sie immer in sich, die Traurigkeit und zum Weinen ließe sich für mich auch sofort ein Anlass finden.

    SOWAS TUT MAN JA SONST NICHT!

    Bei so kleinen Wehwehchen, ich bin mir bewusst, das es ein klitzekleines ist ( ich neige halt ein wenig zum Drama, Gerstenkorn, Hagelkorn gegoogelt, völlig harmlos, wenn nach 3 Tagen nicht vorbei, ab zum Augenarzt, ansonsten eine BEFINDLICHKEITSSTÖRUNG, jo mei) jedenfalls werde ich da schon demütig und freu mich, dass ich gesund bin

    soweit ich weiß.

    Wer weiß, ob ich es mir in Zukunft noch leisten kann im Krankenstand zu sein, nein, nein ich war schon arbeiten mit dem Korn, habs einfach mitgenommen, aber dieser Vorschlag, den ersten Tag nicht mehr zu bezahlen?

    So jetzt kommt dann das Kind nach Hause, vielleicht darf ich dann sie ein wenig anjammern oder sie bringt mich zum Lachen oder sie ist einfach da.

    Es sind gerade so vertraute, innige Zeiten zwischen uns, die Zeit, die wir zusammen sind, wird an Quantität immer weniger, es ist so schön, seinem Kind beim Wachsen zuzusehen, immer kostbarer die kleine Mutter Kind Welt Zuhause.

    Draußen ist es verlockender geworden, für sie und auch für mich,

    Drinnen

    Dehnt sich das Herz immer mehr aus, rot und warm

    nimmt jeden innigen Moment in sich auf, schon wissend, dass es zehren wird und sich erinnern

    in einem kurzen Flug kleiner Jahre.

    Es ist zum weinen schön, dass alles irgendwann Erinnerung

    ist.

     
    • mother mable um 4:32 am am April 18, 2012 Permalink | antworten

      Oje, alles gute deinem auge!
      Ich kann dich gut verstehen, auch mir gehts mit dem großen Kind gerade ähnlich.

    • katiuska um 1:43 pm am April 18, 2012 Permalink | antworten

      Wie wunderschoen Funkelblau…ich finde auch dass es zum Weinen schoen ist, dass alles einmal Erinnerung ist. Auch von mir gute Besserung fuer deine Augen. Vielleicht Sonnenbrillen tragen? Wuerden doch gut die dramatische Komponente der verweint Fuehlens unterstreichen :-)

  • Avatar of funkelblau

    funkelblau um 4:20 pm am April 14, 2012 Permalink | antworten  

    Prinz auf der Erbse 

    wo ist er nur hin, der Frühling?

    Ich blicke auf ein Meer aus günen Bättern, der Luxus an meiner Wohnung in der Vorstadt,  also ist es Frühling, es ist auch erst April, also darf es kühl sein, aber ein bisschen wärmer wäre mir lieber. Also vergnüge ich mich viel Zuhause, bring die Wohnung aus Aprilfrische, naja da fehlt noch einiges, aber immerhin.

    Beim Abstauben läuft via Mediathek Club 2, Thema die Einkommensschere eine Lüge?http://tvthek.orf.at/programs/1283-Club-2/episodes/3866269-CLUB-2/3875561-CLUB-2 ich höre so zu, da fällt mir fast der Wedel aus der Hand, als ein gewisser Ralf Bönt, vorher noch nie gehört, soweit ich es vermeiden kann nachher hoffentlich auch nie wieder, mit weinerlicher Stimme von seiner Diskriminierung als Mann spricht.

    Also bitte, das ist ein Wahnsinn denk ich mir, es ist ja gut, wenn Männer sich Gedanken über Geschlechterrollen machen, aber das, bitte das? Ich druck schon weinerliche Frauen nicht durch, die sich selbst in Mitleid ertränken und hoffen dadurch aus dem Sumpf gezogen zu werden, warum also warum macht ein Mann das jetzt auch?

    Erheiternd waren die, ich finde kein Wort dazu, Aussagen der Primaballerina, ihren Namen habe ich schlicht vergessen, dass die Feministin nichts trank, liegt vielleicht daran, dass sie sonst vor Verschlucken aus Fassungslosigkeit den Erstickungstod riskiert hätte. Ich kann das gar nicht wiedergeben, aber ich kann nur empfehlen sich das anzuschauen.

    Ausdenken könnte ich mir das nicht und ich habe viel Phantasie.

    Apropos Erbse, apropos Prinzen. Alle mir bekannnten Mädchen wollen irgenwann einmal Prinzessinnen sein, im besten Fall ist diese Phase mit spätestens 7 vorbei. Kein Faschingsfest in Kindergarten und Volkschule ohne eine Herde geschmückter, Diademtragender, Ballrobenrauschender Mädchen, Prinzen allerdings  keine. Cowboys, Indianer, Supermen im Überfluss vorhanden.

    Die Faszination hört aber nicht auf, Grace Kelly, Lady Diana and so on beschäftigen viele, Popprinzessinnen auch.

    Ah doch es gibt ja auch Prinzen, Prinz William, Prinz Harry, ich hätte sie fast vergessen.

    Als Mädchen, ich war ein ganz klassisches Exemplar wollte ich immer Prinzessin sein. Meine Mama nähte wunderschöne, rauschende Gewänder, das schönste war aus smaragdgrünem Taft, mit dem fühlte ich mich nicht wie die Königin der Welt, aber Prinzessinenhaft hinreißend, ob die anwesenden Cowboys und Sheriffs mich auch nur eines Blickes würdigten wird für immer hinter den Bergen der Vergangenheit ein Geheimnis bleiben.

    Aber ich glaube das war mir damals auch wurscht.

    Ich wollte für mich Prinzessin sein, erhobenen Haupts!

    Lieber Herr Bönt, wenn du Zeit für deine Familie willst, nimm sie dir, wenn deine Kinder dir so nah sein sollen wie deiner Frau, bau Bindung auf und bitte setz dich auch mit dem Rest dessen was dich so umtreibt auseinander, erhobenen Haupts. Ich weiß nicht wer dich hindern sollte, die kleine Erbse, die dich zu drücken scheint,

    wirst du nur unter deinem Bett finden.

    Nachttrag <http://derstandard.at/1334132556594/Ich-frage-mich–Was-ist-bloss-mit-den-Babyboomer-Maennern-los

     
    • klingelfee um 10:01 am am April 16, 2012 Permalink | antworten

      aber bitte was passiert mit den Prinzessinen? Alle tot! Im Auto den Berg hinunter, gegen eine Tunnelwand, den Drogen verfallen und vorher die Speißeröhre durch das ewige Essen-raus-Kotzen veräzt. Scheiß auf Prinzessinnen. Weil die sind doch zum Warten auf den Prinzen verdammt. Ich lass mir keine Erbsen mehr unter die Matraze schmuggeln – ich rette mich selbst. Und der Prinz, der soll doch retten wen er will.

    • Funkelblau um 10:18 am am April 16, 2012 Permalink | antworten

      aus einer Prinzessin kann auch eine Königin werden, mit oder auch ohne König. Sich selbst retten ist sicher immer das Beste, manchen gelingts, da spielt es gar keine Rolle ob man Aschenputtel ist oder ein sich selbst gekröntes Haupt. Ach ist ja wurscht, mich hat der Herr Bönt aufgeregt, so kam ich drauf

    • klingelfee um 11:02 am am April 16, 2012 Permalink | antworten

      meine herrn, dass man dem auch noch eine plattform gibt, ist eh grausig.
      das Aschenputtel – ach ja, die hat doch auch nur auf den Schuhverkäufer gewartet.
      Können wir die Grimmschen nicht endlich hinter uns lassen und neue Märchen schreiben? Oder sind sie schon geschrieben?
      In einem Seminar zur Datenauswertung (Grounded Theory) haben wir uns ein Märchen genauer angesehen, dabei kam raus, dass der Prinz der Vater der Prinzessin war. Mahlzeit, sag ich da nur!

      Ich sag nur, ein typischer Montag heut – grau und grindig und alle Bönts können hinter die sieben Berge verschwinden.

    • funkelblau um 9:16 pm am April 16, 2012 Permalink | antworten

      Max Friedrich: “Märchen sind wie Träume: Die Realität ist aufgehoben, alles ist möglich. Ich kann fliegen, mich jederzeit an einen anderen Ort versetzen und muss mich nicht für meine Illusionen und Affekte schämen. Wie im Traum muss ich dabei aber selbst vorkommen. Ohne den Träumer gäbe es keinen Traum.”
      ich mag Märchen, schon als Kind, manche mehr und manche weniger, das sagt auch viel über einen aus, welche Märchen man mag.

      Ich zum Beispiel fand Prinzessinnen sehr faszinieren, eben weil sie faszinierend für mich waren. Als zu Rettende habe ich sie nicht in erster Linie wahrgenommen.

    • klingelfee um 9:44 am am April 17, 2012 Permalink | antworten

      in den Märchen die ich kenne, rettet der Prinz die Prinzessin aus dem Turm, der verwunschenen Schloß, aus einem gläsernen Sarg, vor den Bären, vor den Stiefmüttern, ….
      aber ich glaub die Märchen vom Andersen sind sowieso besser, überlegter – die Schneekönigin hab ich super gefunden, da hat das Mädchen den verblendeten Jungen gerettet

  • Avatar of funkelblau

    funkelblau um 7:23 pm am April 11, 2012 Permalink | antworten  

    Küchenphilosophie 

    ich bin ein bisschen unrund zur Zeit, ich merke es selbst, ich sollte mehr aus vollem Halse lachen, aber vielleicht verhindern das die geschwollenen Schleimhäute, sobald es wärmer ist, spüre ich die Pollen und Flausen.

    Ich verärgere Freundinnen, dass das Freundinnen mit Söhnen sind ist sicher purer Zufall…, also ich halte hiermit fest: Ich kenne prächtige Söhne und prächtige Mütter, viele der Mitschüler meiner Tochter finde ich ausgesprochen reizend. PUNKT. Ich kenne richtige Krätzenmädels und tobende Zicken, wunderbare Töchter zu Hauf, es gibt alles.

    Vielleicht und jetzt wage ich mich schon wieder weit aus dem Fenster sind die Erwartungen von Müttern an ihre Töchter höher, weil auch ihre Erwartungen an sich selbst höher sind.

    Hausfrauenpsychologie, man verzeihe mir. Apropos Hausfrau, ich bin unrund, weil ich in meinem Job nur noch anecke, außer Schrammen trage ich keine Veränderung davon, Blessuren ohne  Etappensieg, im Hamsterrad kurz den Fuß durch die Stäbe gestreckt, hängengeblieben, automatisiert weitergedreht und knacks.

    Also suche ich, die Krux daran, entweder ich bin nicht qualifiziert genug, der Job wäre interessant oder ich würde vielleicht genügen, aber das Gehalt ist dann noch unter dem jetzigen, also weiter, eine Bewerbung mehr oder weniger, egal.  Hauptsache das Spiel mit der Möglichkeit, ich hoffe fern von jeder Esoterik je näher in meiner Vorstellung das kommt was ich will, umso größer ist die Chance, dass es sein wird.

    In meiner Vorstellung, tja die Vorstellung, die Macht der Phantasie, die Vorstellung kann aber auch zur Inszenierung werden, das gefällt mir nicht, gar nicht. Echt mag ich sein und mutig und klar und lachen dabei, hm, obs der Vollmond ist oder was auch immer, ich träume wie eine Verrückte, wache auf, will mir alles merken, schlaf ein und bin mitten in Sequenzen, die ich LSD zuschreiben würde, wüsste ich wie das wirkt, ich schwöre aber siebenfach, ich habe es nie probiert und werde es auch nicht.

    In einem dieser Träume hatte ich eine riesige Wohnung, ein Zimmer war mein” Herrenzimmer” mit Bücherwänden bis an die Decke, einem alten Ledersofa, einer roten Stehlampe und Zigarrenrauch hing in den dicken Brokatvorhängen, tzz keine Ahnung was Freud dazu sagen würde, mich scheinbar hats beeindruckt, denn dies blieb in meinem Gedächtnis. Heute im Büro, Mittagspause, verfolgte mich dieser Gedanke, als ich bei Willhaben den Wohnungsmarkt beäugte. Zu Zweit eine Wohnung finanzieren, wieviel mehr Raum würde das ermöglichen? Also hätte ich einen imaginären aber Mitzahler, weil wirklich eine Wohnung teilen, das  könnte auch viel weniger Platz bedeuten für mioch, wurscht, zurück zu  Harvey in diesem uralten Film mit James Stewart war es glaube ich, also wie würde ich diese Wohnung gestalten, wie würde es aussehen das Zimmer, reserviert für DEN Herrenbesuch meines Lebens, ich glaube es wäre so wie im Traum, nur auf Zigarren verzichte ich gerne und ein bisschen weniger streng, Plattenspieler unbedingt auch, also Bücher und LPs…beim Ausmalen dessen dachte ich über Harvey nach, den eingebildetetn, riesigen weißen Hasen und durchforstete auch auf Willhaben das Hasenangebot. Herrn Böller habe ich nicht vergessen, werde ich auch nicht, aber es ist an der Zeit, auch hier liegt die Tücke im Detail.

    Ich will ein Pärchen, die Einzelhaltung will ich keinem dieser niedlichen Geschöpfe erneut zumuten, auch hier kommt mir aber dieses Mann Frau Ding in die Quere, ich brauche zwei, die sich gut verstehen, sich aber nicht vermehren können, in klaren Worten, der Hase muss schon kastriert sein, ich kann nur sagen, es ist wie die Stecknadel im Heuhaufen suchen, ich werde dieses Paar schon finden. Lebenserwartungstechnisch sollen sie aber auch noch jung sein, alte Hasen…werden Hasen eigentlich grau im Alter?

    Zu Ostern und bei diesem miesen Wetter, beschloss ich wieder mal meinem Haar Henna zu gönnen, braunes Henna. Seit mir einmal die Haare wie Büschel vom Kopfe flogen, lasse ich keine Chemie an diesen, bisher ging das mit den Pflanzen auch immer gut. Braunes Henna gekauft und braune Haare dann unter dem Schlamm hervorgewaschen. Diesmal verwendete ich Henna, das die Mutter einer Freundin nicht mehr benötigte, mischte 2 Packungen zusammen und jetzt habe ich einen Rostton in meinen Haaren.

    ICH WILL ABER KEINE ROTEN ROSTHAARE; ICH ROSTE LIEBER UNSICHTBAR NACH INNEN

    Auch wurscht, hau ich halt wieder solange braunes Henna darüber bis es schokoraun ist, schokobraun ist besser, Schokolade.

    Ich sah aber ganz normal aus als ich am Laptop vorbei lief, nichts ahnend, dass das Kind gerade via Facebook Viedeochattet oder so, die Freundin fiel via Monitor fast in Ohnmacht, sie hatte sich vor mir erschocken.

    Mir keiner Schuld bewusst, gehe ich in die Küche, denn ich habe mir vorgenommen, ich haue Frühlingszwiebeln, Tomaten, Schafskäse und Pipapo in die Pfanne, um dem Kind den Süden auf dem Teller zu servieren und mich wie la MAMMA zu fühlen. Mangels Dunstabzugshaube, die liegt seit 3 Jahren  Montagelos in der Originalpackung unter dem Küchenkastl, stört dort auch nicht, aber Lüftung Fehlanzeige, also öffne ich die Wohnugstüre zu den rettenden Fenstern im Stiegenhaus und bruzzel so vor mich hin.

    Klopf, klopf, steht Frau Doktor Nachbarin, seit ihr habe ich viel weniger, aber auch ein bisschen mehr Angst vor Ärzten, hallo sagt sie fröhlich mitten in meinem Vorzimmer,

    “Hübsch schaust du aus nit der SCHÜRZE kochend in deiner Küche”

    mit dem war ich heute arbeiten sage ich, Schürzen habe ich keine, noch nicht.

    Ihr ists peinlich, dann lachen wir beide, aus vollem Hals.

    Zurück aus Kärnten, stand das Kind gestern in der Wohnung, blickte sich um, in Kärnten ist es ganz schön, aber hier

    HIER ist meine Zivilisation.

    Na dann.

    Alles in Allem ist es doch gar nicht so übel heute, roch in der Früh frisch gemähtes Gras im Volksgarten, lachte doch noch aus vollem Halse, das Kind findet es gut so wie es ist

    warum auch nicht.

    Ich gönne mir jetzt ein Bier und schaue http://www.youtube.com/watch?v=gxVWDS9YJTk diese Folge von Inas Nacht, da habe ich Tränen gelacht über ihre Fassungslosigkeit angesichts Actimel und Tenaladywerbungen und den damit eingeredeten Zukunftsängsten von Frauen über 40.

    Es gibt sogar Schürzen, die finde ich ungemein schmückend,

    je nachdem wie und wer sich gebunden

    hat.

     

     
    • mother mable um 6:34 am am April 12, 2012 Permalink | antworten

      :-) ich hab eine rote lampenschirmleselampe. Bei mir heißt das Küchtentischpsychologie, ah net bessa, aber das mit den erwartungen und so, seh ich ähnlich. übrigens wunderschöne schürzen gibts von http://www.sheela.cc/home/ , liebe grüße mm

    • gertrud um 6:45 am am April 12, 2012 Permalink | antworten

      Dein Blog wird immer besser. danke für die lektüre

    • funkelblau um 3:27 pm am April 12, 2012 Permalink | antworten

      merci für die Schürzen, solnge kein Jäger unterwegs ist, sehr interessant. Wahrscheinlich kommt dann Frau Doktor und lobt mein schönes Kleid. Und danke auch fürs Lob, schreiben macht mir Freude, wenn es jemand liest und mag, eine unbändige.

  • Avatar of funkelblau

    funkelblau um 7:51 am am April 7, 2012 Permalink | antworten  

    vom Eise befreit 

    also wieder Ostern, also wieder. Wie immer ist das Kind zu Ostern in Kärnten, in Kärnten ist Ostern wichtiger als Weihnachten. Ich vermisse sie, ich hätte sie gerne bei mir. Kurz erst sind die Semsterferien her und der Schikurs und schon wieder ist sie weg.  Sicher ich weiß es zu schätzen die Zeit für mich selbst und außer dem Ostermontag führen mich meine Tage ja ins Büro und da ist es gut, dass sie mit Hühnerfüttern, Apfelstrudel backen und seltsam für sie exotischen Dingen wie Schinkenweihe beschäftigt ist. Sie liebt das, sie, die nichts mit der Kirche verbindet, zieht sich ein Dirndl an, nimmt den Korb in die Hand und begleitet ihre Oma. Hoffentlich zieht sie eine Jacke über das Dirndl, es ist kalt geworden, ich freue mich, dass ihre Welt sich nicht nur auf mich beschränkt, die Oma hatte einen Schlaganfall und dann wurde Brustkrebs diagnostiziert, Bestrahlungen gehören nun zu den Themen im Haus in Kärnten. Wie gehts der Oma? frage ich. Wie soll es ihr da schon gehen, sie ist geschwächt, ABER sie schafft das schon, ich weiß das! antwortet sie dann mir,   in erster Linie sich selbst.

    Ja ich hoffe das, dass sie das schafft, unser Verhältnis ist nicht sehr gut, es kann es gar nicht sein. Sie ist Mutter, ihr Sohn und ich, das ist Vergangenheit, in ihrer Welt ist es nicht verständlich sich zu trennen, egal was ist oder eben nicht.

    Bevor sie operiert wurde, hat sie vorgekocht dem Opa, damit der was zu essen hat, wenn sie “ausfällt”, als nach der OP der Arzt ihr die Diagnose mitteilte, wartete der Opa draußen vor der Türe, weinend, zuviel für ihn.

    Ich erinnere mich an meine Besuche in Kärnten. Sie am Herd, servierte die Suppe, erst dem Mann, dann den 3 Söhnen. Aß erst als alle schon fertig waren, schrecklich fand ich das und dann manchmal bibbernd die Nachfrage an mich, “Hat der Suppn was gfehlt, er hot nur anen Teller gessen?”

    Generationsfrage könnte man sagen, ja aber die Söhne die tragen das weiter, außer sie reflektieren soweit, dass sie selbst die Suppe kochen, dass sie zusammen kochen und essen wollen, oft aber, findet dieser Prozess nicht statt.

    Im Büro, über das ich immer wieder schreiben muss, sitzen ein paar Mütter, alle außer mir haben Söhne, alle außer mir haben einen Mann.

    Oft höre ich Sätze aus diesen Mündern zwischen 30 und Ende 50, die auch in der Kärntnerküche, hinter der Halbgardine mit Blick auf das übermächtige Kreuz oben bei der Kirche und dem Friedhof daneben stammen könnten.

    Er kommt halt nicht zurecht, er ist hihi nicht gut in der Schule, weil er ist halt ein Spätzünder, er braucht mich sehr, ich MUSS Urlaub haben, was soll er denn essen (der Sohnemann ist zarte 15, lautstark werden seine amourösen Abenteuer im Büro besprochen, das Aussehen der für gut oder schlecht empfundenen Freundinnen diskutiert, aber sich ein Essen machen, nein, also das geht wirklich nicht, er ist doch noch soo klein, er muss die Klasse wiederholen, weil tja er ist ja so ein Draufgänger, sagt die Mutter mit 57, die von sich als das Mädchen spricht, mit stolzgeschwellter Brust)

    Wenn ich der Outlaw dann mal gefragt werde, wie geht es deiner Tochter in der Schule und ich sehr gut zur Antwort gebe, weil das nunmal so ist, dann SIE IST JA AUCH EIN MÄDCHEN.

    Aha, sie ist ein Mädchen, ich mit ihr keine Familie, ich sorge für mich und DAS MÄDCHEN alleine mit meinem Gehalt, es ist ganz normal, dass sie “Leistung” bringt, ich hingegen, ich leiste nichts.

    Je nach Stimmung fällt dann meine Reaktion aus, zumeist ist es mir keine Reaktion wert. Ich habe gelernt mich selbst anzuerkennen, abwerten allerdings lasse ich mich nicht.

    Der Vater hingegen, der sie mit nach Kärnten nimmt, zumeist dann weiterfährt, es sei ihm gegeönnt, er könnte es aber einfach ehrlich im Vorfeld sagen, aber Ehrlichkeit ist in seinem Fall nicht möglich, denn der Mann an seiner Seite existiert in Kärnten nicht, also diesem Vater wird aus blondrotschwarzgefärbten Müttermündern Anerkennung gezollt.

    Das ist aber toll das er das macht, da hast du Glück gehabt!

    Hey schleichts euch, denke ich mir da, ich sehe keine Veranlassung mich und meine Situation zu erklären. Ich weiß es zu schätzen, dass meine Tochter die Bindung zu ihren Großeltern in Kärnten hat, ich weiß es zu schätzen, dass sie eine Bindung zu ihrem Vater hat.

    ich habe verdammt viel dafür geleistet

    Meine Verletzungen, soweit es ging, mit mir ausgetragen, sie so als eigenständigen Menschen respektiert, dass meine Verletzung nicht zu ihrer wird

    Ihr Recht, ihre zunehmende Reife, ihre Bindungen, ihre Familie.

    Es gibt viel das dreht sich nicht um mich, manchmal kann das schmerzhaft sein, es war ein Loslassen von Anfang an, ich bin nicht ihre Welt, ich habe sie in eine Welt geboren, die nicht nur um mich sich dreht.

    Die Sohnbüromütter finden mich deshalb als Rabenmutter, soll sein.

    Für sie ist es normal, dass der Sohn schnippisch, faul und dreist sein darf, aber dann ein liebes Wort von ihm und die Frau MAMA platzt vor Stolz oder als Frau vor männlicher Anerkennung.

    Männliche Anerkennung, ganz was anderes und geringeres natürlich, als es ich jemals sein kann, mit meiner Liebe zu meiner Tochter und vorallem ihrer Liebe zu mir, denn sie ist ja ein MÄDCHEN.

    Ein einseitiger Blick ich weiß, aber ich erblicke das oft. Sitze bei einer lieben und gescheiten Freundin, der Sohn 13 kommt nach Haus, schmeißt die Schuhe ,, grummelt vor sich hin, kein hallo zu seiner Mutter, geschweige denn zu mir, ihre Reaktion angesichts seinem in sein Zimmer verschwindenen Rückens, ein Anerkennung suchendes, amüsiertes Lachen zu mir, ach er ist so cool, sagt dieses Lachen.

    ” Sag Hallo” sind meine Worte, wenn jemand bei uns ist und das Kind in irgendwas versunken nicht grüßt. Mich amüsiert das nicht, Respektlosigkeit und Unfreundlickeit zaubern mir kein Lachen auf die Lippen.

    Ob der Suppn wos gfahlt hat, sind vielleicht heute nicht mehr oft gehörte Worte

    aber oft essen Mütter immer noch ihre Suppe

    stolz

    wenn sie schon kalt ist.

     

     

     
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