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  • Avatar of funkelblau

    funkelblau um 12:33 pm am April 19, 2011 Permalink | antworten  

    Mohnblume 

    Das  Mögen und die Liebe.

    Wenn ich mir die Liebe wie eine Person vorstelle, dann ist sie eine Starke, Wunderschöne, die an sich genug ist, die so stark sie ist, so fragil ist sie auch und eigenständig, freiheitsliebend, sie lässt sich nicht herbeirufen und auch nicht wegschicken. Wenn Sie auftaucht, dann braucht sie Ihren Platz, dann will sie willkommengeheißen werden, wie ein Gast, der sich dann zu Hause fühlt, wenn sie sich einfach auch mal still niederlegen darf. Was sie nicht aushält die Liebe, das ist das ständige Gezerre an Ihr. Bist du noch da, denn wenn du da wärst, dann würde das oder jenes nicht so sein. Wenn ich mir also vorstelle, ich wäre die Liebe, stünde da und würde permanent gefragt, ob ich eh da bin, warum ich nicht das oder jenes tue, oder verhindert habe, warum man nicht glücklich ist, obwohl ich doch da stehe, warum man traurig mich sucht…mich für alles verantwortlich macht und ich stehe da und werde gar nicht gesehen, angeklagt, eingesperrt, dann gehts mir schlecht, so als Liebe und dann werde ich durchsichtiger und verschwinde, so sehr man dann auch an mir zieht und mich manifestieren will.

    Kindliche Gedanken ich weiß, aber lange Rede, deswegen ist das Mögen, die kleine Schwester der Liebe oder ein Teil von ihr, so wichtig. Wenn man streitet und gar nicht verbunden ist(auch mein Kind mag ich manchmal nicht und sie mich sicher auch nicht) dann mag man sich nicht, kann aber die Liebe aus dem Spiel lassen, die schaut zu und weiß, dass sie ist. Gütig kann sie betrachten, kleine oder auch große Streitereien, den Mut zusagen, was man denkt, dass sich 2 auch mal entfernen, das Mögen kann sogar respektvoll sagen , du ich liebe dich nicht oder nicht mehr, und dabei nimmt aber die Liebe an sich keinen Schaden und die Beziehung von einem selbst zur Liebe. Ich denke, das ist auch so mit dem Tod und der Liebe, wenn jemand stirbt, den man liebt, zerreisst es das Herz vor Schmerz, jeder Gedanke, jedes Gefühl an den Menschen und die Liebe, die scheinbar mit Ihm gegangen ist, das ist die Phase der Trauer, irgendwann, dann wenn die Liebe einfach an sich wieder froh ist da zu sein, weil ihr Verlust, der schlimmste wäre, dann ist es gut, denn dann bleibt etwas, schlicht Liebe, die nicht einmal die Gegenwart braucht, um zu sein.

    So frage ich mich gerade, ob es sie überhaupt gibt, die unerfüllte Liebe, ist Liebe nicht immer, das einen selbst erfüllendste Gefühl?

    Nicht erwiderte Liebe,

    die gibt es schon und diese bringt mich auch zu diesen, ein bisschen FrommHessepubertiernden

    mich selbst trösten sollenden Gedanken.

    Man möge es mir verzeihen.

     
    • förster um 11:44 pm am April 19, 2011 Permalink | antworten

      Ein thema über das man bändeweise bücher und gedichte schreiben könnte. ein rätsel für sich

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    funkelblau um 1:26 pm am April 14, 2011 Permalink | antworten  

    it s better to burn out, than to fade away? 

    ich möchte am liebsten jammern, aber ich kann nicht und es bringt ja auch niemandem was, am allerletzten mir selbst, denn wer jammert, wird nicht mit dem belohnt, um das er fleht, Zuneigung, Unterstützung oder Trost, sondern stellt sich selbst noch mehr ins Eck. Genau dieses im Eck stehen ist es aber das Jammertal, wenn aus dem Eck dann ein Erdloch wird, dann wirds gefährlich, denn woher die Kraft ,sich da wieder herauszuwinden. Mein Job kostet mir den letzten Nerv, bin konfontiert mit sovielen Menschen und deren Bedürfnissen, auf der einen Seite verdiene ich genau damit mein Brot auf der anderen Seite bin ich so weich und fürsorglich, gezwungenermaßen, dass mir die Abgrenzung in der Legebatterie Büro irrsinnig schwer fällt und mit zunehmender Erschöpfung nicht mehr gelingt.

    Der Machismo tobt, gestern fand ich einen Fehler im System folgsam meldete ich diesen dem Mann der das Sagen hat. Über den Mund wurde mir gefahren, wie einem kleinen unmündigen Kind um die Jahrhundertwende:” Für weibliche Intuition ist hier kein Platz!”

    4 Leute standen dann bei ihm im wichtigen, daher richtigen Büro, er hektisch suchte den Ursprung der ach so dubiosen Prozessfehlentwicklung, zwischendurch 3 Anrufe, einer mit der Ehefrau zwecks Abendessen, 2 mit Freunden wegen dem Osterbrunch dazwischen sehr inkompetente,geltungsbefürftge, aber Machtgeschweelte Sätze. Nach dieser halben Stunde kam ER dann zum selben Schluss, wie ich, tat aber so als hätte er das Ei des Kolunbus gefunden.

    Stumm stand ich da Pattsituation, würde ich mich aufregen, hieße es, typisch Frau,emotional, bliebe ich sachlich, kühl aber bestimmt auf meiner Meinung beharrend, dann das Urteil, ja kein Wunder, dass die keinen Mann hat, Kampfhund mit Kind, gescheitert, ALLEINERZIEHEND, pff, typisch.

    Manchmal platzt mir innerlich wirklich der Kragen, ich hackel, ich kämpf, ich versuch mein Sozialleben aufrecht zu halten, dem Kind ein emtionales Kopfpolster zu sein, der Fels in der Brandung. Zur Zeit fordert es mich an allen Ecken das Leben, wieder mal, das ist ok, aber ich spüre die Jahre die hinter mir liegen, ich schreie nach Luft, Unabhängigkeit und gleichzeitig wünsche ich mir nichts mehr als einen starken, mich nicht wertenden Am um meine Schulter, kurz zumindest, mich anlehnen können, ohne schlechtes Gewissen ohne Agst mich in Gallertartige Masse aufzulösen, wenn ich einmal loslassse,mich loslasse und die Marionettenartigen Seile, an denen ich hänge,

    gespielt von wem?

    Bin das noch ich, was bestimme ich in Wahrheit noch selbst, Shit, was kann ich ändern, wie?

    Burnout muss man sich auch leisten könne, das ist eher was für Beamte oder Höherverdienende kommt mir vor, der Rest ist erschöpft, vergraut, verfaltet, verschwindet zumehmend, Lack ab.

    Mit diesen nicht sehr populären und Zuneigung erzeugenden Gedanken stehe ich um 07.15 beim Billa an der Kassa, Guten Morgen sage ich zu der mir bekannten Dame, ach sagt sie und seufzt mit buegenländischem Akzent, ich bin seit 3.30 wach , bis ich zuhause bin ist es 9..

    alles eine Sache der Relation.

     
    • Mother Mable um 6:37 pm am April 14, 2011 Permalink | antworten

      Allein beim Lesen über diesen Wappler in deinem Büro kommt mir die Wut.
      Alles Liebe an dich!

  • Avatar of funkelblau

    funkelblau um 10:09 am am April 13, 2011 Permalink | antworten  

    Fünf im Fünften 

    am Sonntag war ich spazieren, das Kind weilte in fremden Dachgeschosswelten zwecks Referatsvorbereitung in 5. Bzirk, also  begann mein Streifzug dort um 9 Uhr in der Früh. Die Wege, die mein Alltag mir vorschreibt, führen mich selten in diese Gegend, beeindruckt war ich zu Beginn von der Ansammlung der kleinen tres chic Geschäte und Lokalitäten im Retrotrend. Gut, ich bin auch leicht zu beeindrucken, wenn ich die Thaliastraßenwelt von Takko,Kik und Chinese Lilis Fashion verlasse. Immer wieder entdecke ich beim Blick in die Auslagen, ein zu Unrecht vernachlässigtes Wort, Möbel und andere Erinnerungsstücke meiner Kindheit.

     A Vermeegen könnt ich haben, wären diese nicht verloren gegangen, aber das ist eine andere nicht Blogtaugliche Geschichte. Wenn man so in die Jahre kommt, was heißt das eigentlich diese Jahre?, das Leben reiht doch von Anfang an Jahr um Jahr, wenn alles gut geht, oder? Naja, es zieht mich an, die Lampe, die im Wohnzimmer der Eltern stand, mit einer kleinen Kette, an der ich so gerne zog, weil ihr zartes Klickgeräusch und das einhergehende Illuminieren der lindgrünen Rauhfasertapete, ein Gefühl von Zauber und Macht hatte. Stünde so eine Lampe wieder bei mir, vielleicht käme es zurück, das Gefühl von Mysterium von Neubeginn, der Fülle der Möglichkeiten, das Unendliche der vor einem Liegen der Zeit? Vielen scheint es so oder ähnlich zu ergehen, denn es boomt, das Geschäft mit der manifestierten Erinnerung, der kaufbaren Kindheitsunschuld. Nach Jahren der Ablehnung all dess was einen prägte, kommt die Zeit in der man das Schöne, verloren gegangene zurückmöchte. Manch eine kann keinem alten Kinderwagen widerstehen und hat einen ganzen großrädrigen Fuhrpark zuhause, die andere kauft Staubmantel um Staubmantel und lässt die Endorphine stürmen bei hauchzarten, hellen Lederhandschuhen.

    Dinge können einen Bogen spannen, sind mehr als Oberflächlichkeit, den Handschuh auf den Fingern spürend, steh ich wieder da, fünf Jahrte alt, heimlich von der Komode gestohlene Handberührung mit der geliebten Großmutter. Was werden unsere Kinder wohl suchen, wird meine Tochter irgendwann in einer Wühlkiste ein melancholisches Angezogensein verpüren beim Anblick solch blauweißgeringelter Kugelohrringe, wie ich sie jetzt seit Monaten trage? Wird sie sich erinnern an den Duft, der mich umgibt  (sofern er nicht von Qualm restlos überlagert wird) Ich muss wieder einmal auf die Pirsch, Beutestücke der Vergangenheit jagen, zwischen Caritas und Flohmarkt, Billyregale sollen es nicht sein, die sie mit mir verbindet… So geh ich dahin, fröstle, wünsche mir eine richtige Michbar zum Einkehren. Gleichen soll sie der, die ich als Kind besuchte. Richtige, hohe dickbauchige Keramikmilchbecher mit sämiger, frisch pürierter, aufgeschäumter Bananen-oderErdbeermich ohne jeden Schnickschnack, nur ein dicker Strohhalm dazu, der beim letzten Schluck ein schmatzendes, gesättigtes STeschrumpfff im Raume verhallen lässt.

    Hätte ich die finaziellen Möglichkeiten, ich würde sie mir selbst schenken die Milchbar , einfach so, nicht zum Überleben. Solang  muss es reichen  manchmal an einer Tintenpatrone zu schnuppern,

    um wieder das Gefühl von kniebestrumpfter Tafelklasslerin  zu erobern,

    als sei alles noch möglich.

     
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    funkelblau um 10:48 am am April 12, 2011 Permalink | antworten  

    Hundeblick 

     Hundeblick…na Patrice ist eine Frisur für dich dabei?

     
    • Patrice um 6:37 pm am April 14, 2011 Permalink | antworten

      Naja, danke für die Inspiration aber ich denke ich hab meine Traumfrisur schon gefunden…:-)

    • funkelblau um 8:17 am am April 15, 2011 Permalink | antworten

      war ja nur ein Schmäh, gibt es schon eine neue Entwicklung, Frisurtechnisch? Du weißt, welch Frisur auch immer, meine Bewunderung hast immer. Ich dand die nur lustig.. Osterferien, zumindest für die Kinder! JUHU

  • Avatar of funkelblau

    funkelblau um 2:25 pm am April 8, 2011 Permalink | antworten  

    Hannelore, Frau Müller mag ich auch 

    Ina Mueller 4846 Hannelore, Frau Müller mag ich auch ich suche ja immer Vorbilder, Frauen, die einen Weg gehen, der mutig und authentisch wirkt, soweit man das von außen betrachten kann. Kluge Frauen, sinnliche Frauen, die klüger und gelassener werden auch mit den Jahren und Ihre Weiblichkeit reifen lassen. Immer schon suche ich diese. Mit dem Zunehmen meiner Jahre will ich sie auch zeitlich in meiner Nähe. Hannelore Elsner, die mag ich auch, aber da sinds noch ein paar Sommer hin, obwohl ich weiß so gurrend sinnlich war ich nie und werd ich niemals und so schön sowieso nicht. Es gibt sie sehr selten diese Klassiker, Gesichter, denen das Alter nichts anhaben kann, davon abgesehen von dieser oberflächlichen Ästhetikbetrachtung ist es aber das Innere das ein Gesicht immer deutlicher zeichnet, Natürlich, ob wir geliebt werden, in den Arm genommen, die Erotik uns nie verlässt, das hat man nicht in der Hand, aber die Bilder im Kopf, um die kann man kämpfen und liebvoll mit sich selbst sein, das kann man eben auch, nur selbst. An sich und dem Leben verzweifeln kann man schnell, das Negative ist loffensichtlicher, leichter zu begründen, als das manchmal ganz Feine und Zarte,was es frei zu legen gilt.

    Lange Rede, ich bin ja nicht unbedingt DIE Freundin des deutschen Humors und überhaupt grenzte ich mich so von meiner Herkunft ab, dass ich sogar den Pass wechselte(inklusive Sprachtest), aber Frau Ina Müller ist für mich eine deutsche Entdeckung, sie tummelt sich dank AonTv auf meinem Schirm, der auch NDR empfängt. Eine coole 45 jährige, die so schallend tief lacht, dass ihr die Tränen über die hübschen Lachfalten rinnen, Bier in der Hand, rotzfrech mit Sido singt und Bernhard Brink ironisch zum Reden bringt, ohne ihn bloß zu stellen. Ich stehe voll auf die Energie, leidenschaftlich ungebremst, nicht ständig auf Beifall schielend, über sich selbst lachend und sich ihrer selbstbewußt stimmig und stimmlich bewegend.

    Vor kurzem sah ich sie in einem Interview und erfuhr, dass sie eine Liason mit einem 29 jährigen führt, darauf angesprochen hat sie geschmunzelt und das wars dann, was soll man auch dazu sagen, dass sie nervöser ist, wenn eine Frau Pilotin ist hat sie auch erzählt und wie grotesk sie  das selber findet und gelacht.

    Das liebe ich, das zu den eigenen Widersprüchen stehen, nicht verbissen irgendeinem Bild nachjagen, sondern sich selbst reifen lassen und sich erstaunen und amüsieren über den eigenen Weg. Warum nicht zu sich selbst sagen, was kümmert mich mein Geschwätz von gestern, sich selbst widerlegen, die eigenen Sackgassen mit bunten Kreiden verzieren und hüpfend raus, wenn auch vielleicht in die nächste.

    Schade dass die  Hannelore und die Ina nicht auch noch Mutter, oder Oma, sind…

    denn die Frage, die sich mir stellt, ist

    ob sie dann auch so wären,

    vielelicht ja sogar besser, hm…man weiß es nicht

     
    • nellah um 2:32 pm am April 8, 2011 Permalink | antworten

      bin ein großer fan von inas nacht…obwohl noch nicht meine generation hoffe ich doch so zu werden. eine wunderschöne frau mit seele in den augen.

    • funkelblau um 2:42 pm am April 8, 2011 Permalink | antworten

      schön noch ein Fan! Aber ihr Freund ist in deiner Generation.oder? hihi… ich denke es ist sehr beruhigend ältere Frauen zu sehen, die einen anziehen, abschreckende Beispiele gibt es ja zu Hauf, Ina mach nur weiter so!

    • funkelblau um 5:58 pm am April 8, 2011 Permalink | antworten

      die hannelore hat einen Sohn, koorektur, allerdings von Dieter Wedel, das finde ich weniger prickelnd. das interessiert zwar nur mich, aber der Wahrheit halber wars gwesen

    • Patrice um 8:14 pm am April 8, 2011 Permalink | antworten

      ich mag die auch. schräges format. kostet nicht die welt – dafür sehr persönlich. ein gelungenes beispiel dafür dass traditionelle medien sehr wohl was von neuen medien lernen können!

    • funkelblau um 9:49 pm am April 8, 2011 Permalink | antworten

      sie hat format und ist das format, sowas geht nur mit jemandem der Persönlichkeit hat und nicht nur Eitelkeit, der andere auch gerne reden hört und nicht nur sich selbst, a la griessmann und stermann, denn das läuft sich tot. in oe fällt mir niemand ein, der das hat, vielleicht kenne ich aber nicht alles, bin ja immer mued am Abend. inas Nacht mit sido hat in jedem Fall mich gerührt und das passiert mir selten vorm tv

  • Avatar of funkelblau

    funkelblau um 3:38 pm am April 7, 2011 Permalink | antworten  

    Gummizwist 

    das Kind ist gerade wie ein Gummiband, sie zieht mich zu ihr hin und dann stößt sie sich wieder ab, Ping Pong, mitten drin im ich brauche dich und ich löse mich. Nähe und Distanz, das ewige Spiel der Kräfte in jeder Form der menschlichen Beziehungen. Manchmal da mag ich nicht gezogen werden und abgeknutscht, weil ich lese gerade oder ich denke einen Satz zu Ende oder was auch immer, irgendetwas in ihr, wie immer werden es die Hormone sein, die müssen sicher jetzt die nächsten Jahre als Begründung herhalten, reisst sie plötzlich, zu mich überfallenden Liebesstürmen hin, eh schön, man verstehe mich bitte nicht falsch und ich weiss , dass es das letzte Annähern noch einmal Verschmelzen ist, vor der Loslösung, ABER wenn sie mit Anlauf auf mich drauf springt, hat es andere Folgen, ein 12 jähriger Körper ist nicht mehr der eines Kleinkindes…

    Ich will ihr ja beibringen, dass jeder seine Bedürfnisse hat und die nicht immer zeitgleich sich fügen wie ein Puzzleteil ins andere, dass ich auch wenn ich mit Ihr alleine lebe, ich mein Leben habe, das ist nicht immer so leicht, denn es gibt ja nur uns beide, Mutter und Kind in unseren 4 Wänden. Alles wandelt sich immerzu, erfordert neues Rückgrat, der Kampf gegen den Widerstand der eigenen Erziehung, der immer Weichen alles Verstehenden. Aber genau deswegen, wann soll  sie es lernen, wenn nicht jetzt, die Bedürfnisse und Grenzen des Gegenübers zu sehen und zu akzeptieren, nicht jedes Nein als Zurückweisung zu betrachten. Es heißt immer, ja sie kommt jetzt in die Pubertät, huch, manchmal kommt wir vor, in unserer Verstandesdominierten Welt setzen groteskerweise die Hormone alles außer Kraft und die Jahre zwischen 12 und in manchen Fällen scheinbar ab dann immer, werden als nicht ganz zurechnungsfähiger Geisteszustand wahr und hingenommen.

    In anderen Kulturkreisen sind es genau diese Jahre, in denen man Verantworung trägt für sich selbst und die Konsequenzen des eigenen Handeln begreift, mit dem Schutz und der Kraft der Eltern im Rücken.  Das ist gar nicht so leicht, denn auch ich bin wie ein Gummiband manchmal, zwischen bleib an meiner Seite, denn ich weiß, wo die Gefahr lauert  und lauf und wenn du fällst steh wieder auf und gehe weiter, ich bin da im Bedarfsfall, wie solltest du sonst stark werden und wissen wer du bist, ohne mich?

    Vielleicht ist es aber auch Ihr Liebeskummer, den sie so zu trösten sucht…na wir werden sehn,

    sie entwickelt sich ja täglich weiter

    ich aber auch.

     
    • jul um 11:46 pm am April 7, 2011 Permalink | antworten

      schönes nachsinnen über grenzen und liebe und dem älterwerden!

  • Avatar of funkelblau

    funkelblau um 10:01 am am April 6, 2011 Permalink | antworten  

    Ich backs nimmer 

    http://derstandard.at/1301873811282/Nach-STANDARD-Bericht-Konditorei-wegen-Torten-im-NS-Design-angezeigt 

    Bitte wo leben wir denn hier?

     
    • nellah um 11:34 am am April 6, 2011 Permalink | antworten

      wahnsinn. das es sowas noch gibt. auf die hausmauer meines alten gemeindebaus wurden vor einigen jahren hakenkreuze gesprayt. direkt unter das fenster der einzigen türkischen partei im haus. als ich damit zur polizei ging meinten die nur sie könnten schließlich nicht jeden “kraxler” erwischen- da hätten sie viel zu tun. musste auf mehreren revieren druck machen damit man etwas unternahm. man ist immer noch viel zu lax mit diesem thema. traurig!

    • marcin um 4:01 pm am April 6, 2011 Permalink | antworten

      Bin auch dagegen, verstehe es aber als letzte Möglichkeit Aufmerksamkeit zu erregen,
      knapp vor dem Konkurs. Sollten die auch die “HUMBUG” Maturaschule besuchen.
      Dann wird gschwind aus einem Konditor ein Buchhalter I. Übrigens wisst ihr was bei
      “Manner” in den oberen Büroetagen als Plakat hängt?

      “Der Schokobäcker mit dem langen Schokoschlecker”

      Ist eine sehr Männerdominierte Firma inklusive Opa Manner.

  • Avatar of funkelblau

    funkelblau um 1:13 pm am March 31, 2011 Permalink | antworten  

    die wahre gelbe Gefahr 

    1297919510369 die wahre gelbe Gefahr Jetzt sind manche Simpsonsfolgen zu heikel, ist schon interessant, dass die gezeichnete Fiktion gestrichen wird,  weil die Realität nicht gestrichen werden kann. Gezeichnete Geschichten zu makaber, aber erfundene, sich widersprechende Informationen ganz normal. Ich bin, wie die meisten, sicher keine Expertin, aber die Plastikplanenlösung ist schon interessant…als Comic fände ich das zu gewollt konstruiert, zu fern der Realität, um als ironisch durchzugehen. Lebensmittelverstrahlungsgrenzen werden jetzt nach oben korrigiert, gut, dass man uns aber vor Bart Simpson schützt.

     
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    funkelblau um 10:56 am am March 28, 2011 Permalink | antworten  

    Kabeltanz 

    Früher mal, da hat nicht nur der rosarote Panther an der Uhr gedreht, sondern alle, wenn es wieder einmal soweit war. Mir ists gestern gar nicht aufgefallen, das Handy aktualisiert sich von selbst, auch AOn TV nimmt mir die Zeit aus der Hand, einzig des Kindes Handy musste händisch den Entzug der Zeit zur Kenntnis nehmen. Dunkel wars dann heute in der Früh, gestern November, heute sagen wir spätes Oktobergefühl, mir ist gar nicht nach Aufbruch zur Zeit, eher nach Einigeln, Stachelschutz oder Mutter Stachelschwein mit Ihrem Frischling, die Liebe zu Geringeltem hatte ich ja schon immer, eingelullt im Wohnungsdickicht. Stundenlang lag ich auf der Couch am Sonntag, starrte zur Decke, das Kind vorher Schäfersgleich  zum Schreibtisch getrieben, Mathe ist nun mal IHR Ding, meine Zeit ist vorbei, wir haben uns nicht im Guten getrennt. Immer noch hängen die nackten Leitungen vom Wohnungshimmel, fast 2 Jahre nicht das Anbringen  zu Wege gebracht. Wo der Schreibtisch seit Einzug seinen gedachten Platz hat, stehen immer noch 2 unausgepackte Kisten, die Küchenplanung ging komplett daneben, alle Hängekästen, Ikea übrigens, 2 an der Zahl müssten schwebend sich zu Ihrer wahren Bestimmung fügen, die Abwasch vom Wasserhahn sich trennen, alles müsste rücken, sich dann aneinanderschmiegen kurz wie einer dieser alten Tänze. Eine Szene wie aus einem Kinderbuch, tanzende Möbel, alle bunt mit runden Kanten, deren Laden lächeln und dann miteinander eine Orgie der Gestaltung feiern, um den Bewohnern dann durch Ihre Ruhe, die Gesehnte in ihrer Mitte  bringen.

    Der Teil der Holzkindeshochbettleiter aus der einmal, ganz kreativ, eine Garderobe werden sollte, lehnt wacklig im Vorraum, ein Rätsel mir, warum sie der losen Kleiderstange doch Halt bietet und unseren Mänteln auch. Im Bad ragen nackte dicke Kabel aus den hübschen Fließen, aus der Not eine Tugend dienen diese als Halterung für einen kleinen Spiegel, denn Gesichtslos Zähneputzen, lässt einen zum Geist vor sich selbst werden mit der Zeit. Wenn alle Fenster offen sind, schwingen die Kabel wie die Haltegriffe in der U2 hin und her, treiben die improvisierten sich an ihnen klammernden Reispapierkugeln mit, wie Michglasseifenblasen.

    Vieles ist nicht so wie gedacht, es bleibt zu tun, genug, aber wäre alles perfekt, dann gäbe es ihn nicht, den rotweiß gepunkteten Regenschirm, der vom Küchenkabel als Schirm der Lampe dient,

    ein kleines MaryPoppinsglück.

    Als Kind hatte ich ein Buch, schwach erinnere ich mich nur daran, dass das Haus ein Schuh war, wer daran wohnte, wird mir verborgen bleiben( nein, danke Google, gefundene Erinnerung, Mäuse sinds), aber ich habe es mir schön vorgestellt, in diesem ausgetretenen, braunen Schnürstiefel,  dessen Schuhbänder wie Schaukeln sind.

    a9bfc27a02a0b4b0689a2110.L. SL500 AA300  KabeltanzEin bisschen ists so mit mir, die Dinge sind ihrem Zweck entfremdet und mir deswegen nah.

     
  • Avatar of funkelblau

    funkelblau um 11:40 am am March 26, 2011 Permalink | antworten  

    fliegenschiss 

    matschboden, sitz im sandkasten, nach zuviel regen, ist die gatschmasse kaum formbar, unermüdlich, das ist gelogen, schuett ich eimerchen voll frischem Sand in die Nässe und schlage die kleine eisenschaufel fast zu Bruch. es muss sich doch verbinden lassen, die laake duempelnder erdbruehe mit dem rieselnden beige und wieder zu frischem natuerlichen plastilin werden. frohen mutes die handwarme masse Formen, die Idee was es werden soll, kann auch erst beim tun entstehen oder behaende das innere Bild manifestieren. es verwerfen mit voller Freude, das Werkstück wieder Teil des Stoffes aller Möglichkeiten werden lassen, Momente wenn der Horizont der braungoldene Sandboden ist, Raum satt oder das betrachten des Weges des eigenen schöpfens, immer wieder veraenderbar, Irrungen als Metamorphose, gewünscht. regenschauer, die alles neu machen, zaubertafelgleich, nichts für die Ewigkeit, aber der Sand bleibt. in diesen sankasten will ich wieder, so verdeckt mich die Arbeit daran auch macht, richtig schön ist ein heisses Bad dann, wenn es die Krusten aufweicht, im Strudel des abflusses schneckendreck aufsaugt. frisch und duftend das gewaschene Gewand die sauberenen Nägel wieder Teil der Erde werden lässt. matschig muss es auch mal sein, in trockenem Sand, kann man baden, Formen nicht.

     
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