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Buchkrise

Marcin | Blogs | 8. September 2010 | 1 Kommentar »

Ich möchte hier in diesem blog ein paar Zeilen über einen Autor schreiben den ich persönlich kenne. Radek Knapp. Er hat mir wie wir noch kleiner waren bei meinen Deutsch Aufsätzen geholfen, ich spielte mit ihm Fussball und war sehr interessiert für welche Schriftsteller er sich so begeistern konnte. Zwischen uns sind ungefähr 10 Jahre unterschied. Er ist wie ich in Warschau geboren und schon sehr lange in Wien. Bei unseren langen Unterhaltungen kam meistens immer wieder ein Punkt zur Sprache: Wer schreibt heute Literatur.? Wer ist ein Schriftsteller? Er sagte dann immer das nach dem Tod von Stanislaw Lem und Friedrich Dürrenmatt eigentlich die Bücher in einer Krise sind. Oder das Bücher schreiben an sich. Stanislaw Lem kann ich verstehen, war das doch sein Mentor und Radek hat durch ihn eine kleine
Erzählung bei Suhrkamp veröffentlichen können. Eigentlich durch den jüngsten Sohn von Lem, waren beide doch in der selben Klasse der HAK am Karlsplatz.
Handke fiel ihm dann auch noch ein, was mich immer zum Schmunzeln brachte. Als ich so ungefähr 10 war und wieder einmal mit meinen Eltern in eine neue Wohnung gezogen bin fand ich dort in einem Zimmer eine kleine Kiste mit Büchern drin. Ich nahm mir eins mit dem Titel ” Die Angst des Tormanns vorm Elfmeter” und las es so etwa in 3 Tagen wie einen eher schlechten Krimi durch. Als ich wieder einmal mit Radek zum Fussball spielen verabredet war nahm ich das Buch mit um es ihm zu zeigen. Als er das Buch sah meinte er nur erstaunt “: Das liest du??” Ich sagte nur drauf “Wieso da gehts doch eh nicht um was Schwieriges nur um einen Mörder”. Er lachte. Fortsetzung folgt……………

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Drei. Der Große.

Nel | Blogs | 8. September 2010 | 1 Kommentar »

Der Große wird morgen drei Jahre alt. Vor drei Jahren waren wir um diese Zeit im Kino und haben uns einen Jason Bourne-Film angesehen. Es war noch warm genug, danach zu Fuß durch die Stadt heimzugehen. Wir sind dann spät ins Bett gegangen, wie immer damals, und kurz nach 1 Uhr hatte ich – noch wach – einen Blasensprung. Im Bett. Mein Mann war grad beim Einschlafen und entsprechend grantig. Ja, wirklich! Dass es jetzt los geht, das mit dem Kind, das hat ihn echt gestört. Er ist dann eingeschlafen, und ich habe allein auf die ersten Wehen gewartet. Schnell sind’s mehr und heftiger geworden. Ich habe meinen Mann gegen 3 Uhr geweckt und gebeten, mir beim Stoppen der Wehen zu helfen (also nicht beim Aufhalten, sondern beim Aufzeichnen der Wehendauer und -abstände). Er setzte sich auf im Bett und sagte hektisch: “Ja! Sicher!”. Dann legte er sich wieder hin und schlief weiter. Heute noch erzähle ich diese Geschichte mit großer Freude, es war einfach so arg, dass es echt schon komisch war. Jedenfalls wachte er erst gegen halb 5 wieder auf, weil ich schon so laut stöhnte und tönte, oder wie sagt man da politisch korrekt? Wir haben dann die Hebamme gerufen, die nicht glaubte, dass es so schnell geht – sie ließ sich Zeit, holte uns dann gegen halb 6 daheim ab, brachte uns in die Semmelweisklinik – kannte den Weg von uns daheim aber nicht gut, fuhr quer durch Wien mehrere Umwege – und als wir dann endlich in der Klinik ankamen, ging es sehr schnell. Weil die Herztöne des Babys nicht so super waren, musste ich ständig am CTG hängen und im Bett liegen/sitzen, das passte mir nicht, ich wollte in die Wanne (wie fast alle Erstgebärenden). Aber dann kam schon kurz nach 8 der kleine Bub auf dem Gebärhocker zur Welt, die Nabelschnur einmal um den Hals gewickelt, trotzdem putzmunter, nicht blau, aber bereits angegackt. Ich war so furchtbar stolz!

Der eben Vater Gewordene wurde hereingeholt, er war irritiert (das Blut, die Nachgeburt, die Nabelschnur etc wollte er eigentlich nicht sehen), und natürlich war er auch überwältigt. Ist einfach ein Hammer, eine Geburt.

Und jetzt wird der “Kleine” schon drei Jahre alt, ist frech wie Oskar (eine deutsche Redewendung, habe ich gelernt), widerspricht neuerdings GRUNDSÄTZLICH und kann schon recht garstig sein. Und wenn er mit seinem Laufrad durch die Leopoldstadt rast, FußgängerInnen erschreckt und schon genau weiß, bei welchem Geschäft welche VerkäuferInnen welche Goodies verschenken, dann bin ich immer noch furchtbar stolz auf ihn. Und auf mich.

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An einem Tag wie heute…

Mother Mable | Blogs | 8. September 2010 | 1 Kommentar »

…kann man sich eigentlich nur ins Bett legen und lesen. Und das mach ich auch, und zwar das Buch “Abwärts” von Ella Angerer. Ich kauf das Buch am Heimweg von der Arbeit und leg mich daheim dann ins Bett und sag  zu D, das sind deine Kinder. Und bevor jetzt ein falscher Eindruck entsteht, das Buch ist dünn. Also les ích es in einem durch (flott) und dann picken eh schon beide kleinen Kinder auf mir und ich sag:” Ich will jetzt keine Gepicke”, aber die Kinder sagen: “wir woolllen aba auf dia picke”. Bis ich dann aufsteh und runter geh und Suppe koch.

Beim Kochen denk ich über das Buch nach. Österreichische AutorInnen usw. schreiben Texte über Momente in ihrem Leben die eher tief  im waren, und meistens gab es dabei auch tüchtig Drogen. Und wie ich so denk wie ich das Buch find, fällt mir meine eigene 1. Drogenerfahrung ein. Und die war so: Der Papa vom großen Kind und ich sitzen am Fensterbrett von seinem Kinderzimmer, in einer Wohnung in bester Wiener Cottage Lage. Der Papa vom großen Kind gibt mir verheißungsvoll eine selbstgewuzzelte Tschick, die wir noch verheißungsvoller Rauchen, und pfau, du ich merks schon ein bissi, geil… Aber M war schon immer ein kleiner Sekierer, und fangt an zu Lachen und holt ein Sackerl Kotany Kräuter der Provence aus der Hosentasche und hahaha. Und jetzt bin ich alt genung um über diese Peinlichkeit meiner jungen Jahre sprechen zu können. Und ich überleg weiter, wie wir mit unseren Kindern tun werden wenn sie mit Suchtmitteln in Berührung kommen und ob wir das überhaupt mirkriegen werden, ob sie uns Dinge erzählen, oder gar nix sagen? Ob sie einmal um 5:00 in der Früh im Schlafzimmer ihrer stehen Eltern werden, mit Baustellenzubehör und ihre Eltern ansingen wie F das gemacht hat, und und und…Und ich hoff wir wissens dann, wie wir sein sollen bzw. ich weiß es dann mit dem großen Kind, die im Moment noch alle eh sehr lieben Partyerlebenisse erzählt und dann lach ma gemeinsam und dann ist das fast wie früher, nur mit ein bisschen mehr Sorge, weil jetzt bin ich die Mutter.

Und noch zum Buch, weil es so dünn ist, kann ich nicht sagen ob ich`s gut find. Zumindest gibts einen geilen Spruch drinnen von dem ich bisher nur die 1. Zeile gekannt hab und der lustig weitergeht. Ob das reicht weiß ich aber nicht…

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neues projekt

Patrice | Blogs | 8. September 2010 | Keine Kommentare »

…Steht seit gestern im Arbeitszimmer. Muss zusammengebaut, aber vor allem vorher nach Ungarn gebracht werden. Das Auto ist zu klein. Es soll jetzt aber trotzdem nicht ein paar Monate hier herumstehen. Tja….immer das selbe. Die Wohnung ist ein einziges Lager.

Und übrigens: Mag keine 1000jährigen Eier mehr. Hab mich überessen. Hasse sie jetzt!

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Schulbeginn

Marcin | Blogs | 6. September 2010 | Keine Kommentare »

Ich wünsche allen Eltern die Schulpflichtige Kinder haben ein gutes super Schuljahr, und mir auch. Auf gehts.So sitzens dann in der Klasse wie die Zwei da!

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Ausgefallene Kinderbetten – ein Potpourri

homeblog | Blogs | 5. September 2010 | Keine Kommentare »

coolkidsfurniture.com

bjarredsdesign.se

leanderdesign.com

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Ellie Goulding

Marcin | Blogs | 5. September 2010 | 2 Kommentare »

Heute möcht ich allen Bloggerinnen und Bloggern eine Musikerin vorstellen, deren Musik mir gut gefällt. und für einen Sonntag geht das schon okay. Ich mag eher keine Plattenkritiken usw. Es handelt sich um die aus Hereford, Grossbritannien kommende Ellie Goulding. Drum halt ich mich eher kurz. Ich mag die Stimmlagem, die Betonung in ihrer Aussprache. Sie singt begleitet sich auf der Gitarre. Produziert wird sie von dem (für mich ein wenig zu Synthie-Verliebtem)
Produzenten “Starsmith”, aber das ist okay. Ihr Debut heisst “Ligths” und ist wiedereinmal in Österreich nicht zu kaufen.(Im Geschäft). Hier eine Hörprobe als mp3: Goulding-DownfallAlles weitere auf ihr wisst schom wo:http://www.youtube.com/watch?v=yZ6CAaIbWGs und http://www.youtube.com/watch?v=xVAy87yJcBY&feature=fvw

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sunday morning…

Mother Mable | Blogs | 5. September 2010 | 1 Kommentar »

… ist einerseits dieses ur schöne Lied von Velvet Underground, und andrerseits so: ab 6:15 liegt außer dem kleinen Kind noch das mittlere Kind bei uns im Bett. Das mittlere Kind grapscht gern an meinen Ohren, nicht liebevoll, sondern entweder zwicken oder so rythmisch mit dem Finger klopfen, tock, tock, tock…Auf D reflektieren die Kinder zu dieser Uhrzeit im Moment freundlicherweise gar nicht und deshalb steh ich dann auf und geh mit ihnen runter und mach Kaffee und Toasts und wir reden über den Tag und dazwischen schau ich ins Profil das unter der Türdacken gelegen ist. Also alles gar nicht so unharmonisch bis zum ANZIEHEN. Und hier haben es das mittlere Kind und ich im Moment schwer (wo meine Mutter sagt: es kommt alles zurück), weil das Kind will nicht das anziehen was ich ihr geb, bzw. dann überstreif. Aber ich bin ein bisschen stur (und ich kauf ihnen keinen rosa Mädchen Wahnsinn, sondern  praktisches, hübsches, buntes) aber ich will ihr nicht jeden Tag nur Fußballhosen anziehen oder Gankzörper geringeltes weil sie ein Zebra sein will. Wir kreischen da also manchmal herum und dann denk ich an das schöne Lied Sunday morning  und wie das früher war, wo wir extra lang geschlafen haben, dann hat einer Kaffee gemacht und das Profil von vor der Tür geholt, und dann sind wir bis ewig gelegen und ham gelesen und gedöst und das große Kind hat uns natürlich auch fast nie gestört, aber jetzt: there is allways someone around you…Und bevor das jetzt zu Melancholisch wird, findets ihr den Herbst auch so schön, bzw. diesen Spätsommer? Wo es nicht mehr so heiß ist und die Luft klar und der Himmel blau. Und jedes Jahr im Herbst denk ich mir, nächstes Jahr fahren wir im September noch einmal auf Urlaub. Und heuer hab ichs geschafft das auch umzusetzen und nächste Woche fahr ich mit J und dem 2 jährigen M und meinen 2 jüngeren Kindern weg und wir fahren mit dem Zug. Und das ist was worauf ich schon gespannt und auch stolz bin. Und meine Freundinnen, die mit 1-2 Kindern inkl. Gepäck, Buggys, Maxi Cosis innereuropäisch und auf andere Kontinente geflogen oder per Bahn gereist sind wird das jetzt zu recht nicht so beeindrucken. Aber vom Rest erhoff ich mir ein kleins Toll, mit 2 Kindern 4 Stunden Zug und Umsteigen,  Wau, Super… und so wird hoffentlich auch unser Urlaub:-)

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